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Multikulturalität, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kontakte in der modernen slowenischen Literatur - Janja Vollmaier Lubej

18.05.2018 15:00 - 18.05.2018 17:00 Spengergasse 30-32, 1050 Wien - Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur

Literaturwissenschaft in Centrope - Sprachen: deutsch und slowenisch - Janja Vollmaier Lubej.
Der Vortrag stellt einführend kurz die moderne slowenische Literatur, ihre zeitliche Einordnung, die wichtigsten literarischen Richtungen und die zentralen modernen slowenischen Autoren und Autorinnen vor. Danach beschäftigt er sich mit Multikulturalität, Mehrsprachigkeit und interkulturellen Kontakten in der modernen slowenischen Literatur, und zwar am Beispiel ausgewählter Romane bekannterer Prosaschriftsteller und -schriftstellerinnen wie z. B. Boris Pahor, Lojze Kovačič, Drago Jančar, Sonja Porle, Gabriela Babnik, Goran Vojnović u. a.

Janja Vollmaier Lubej studierte slowenische Sprache und Literatur an der Universität Maribor (Slowenien). Im Jahre 2013 promovierte sie in der slowenischer Literatur. In Dissertation untersuchte sie das Thema des Künstlers, der Kunst und des künstlerischen Schaffens in der Prosa den gegenwärtigen Autoren und Autorinnen aus Kärnten. Von 2009 bis 2011 war sie Lektorin für Slowenisch an der Universität Lodz und im Sommersemester in 2014/2015 unterrichtete sie auch an der Universität in Steinamanger. Von 2014 bis 2017 unterrichtete sie slowenische Literatur an der Iwan-Franko-Universität in Lemberg. Sie ist Dozentin für das Gebiet slowenische Literatur.

Sie hat Vorträge auf mehreren internationalen wissenschaftlichen Konferenzen, Symposiums in Slowenien und im Ausland gehalten und Publikationen in Slowenien und in der Ukraine veröffentlicht. Die Forschungsschwerpunkte von Janja Vollmaier Lubej umfassen die sloweni-sche gegenwärtige Literatur (Prosa, Essayistik). Sie interessiert sich insbesondere für Fragen der Multikulturalismus, Mehrsprachichkeit und interkulturellen Kontakte in der Literatur. Fer-ner beschäftigt sie sich auch mit familiären pathologischen Verhältnissen und Gewalt, kulturo-logischen Mythen der Frau, mit der Rolle der Sprache in Romanen, mit ökonomischen und politischen Flüchtlinge aus der Ukraine, aus der Perspektive der humanistischen Aussichten. Sie interessiert sich auch für die ukrainisch-slowenische literarischen Kontakte, seit 2015 übersetzt sie, zusammen mit Primož Lubej, nämlich die ukrainische Belletristik (Zwölf Ringe (2016) von Juri Andruchowytsch, Die Erfindung des Jazz in Donbass von Serhij Zhadan (2018), Moscoviada von Juri Andruchowytsch (erwartetes Erscheinen im August 2018).

Janja Vollmaier Lubej ist im Sommersemester 2017/2018 als Universitätsprofessorin für slowenische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Wien zu Gast.

Ort: Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur
Spengergasse 30-32
1050 Wien

Tel./Fax: +43 1 9419358
http://www.doml.at

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