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Eröffnung der Ausstellung Wendelin Schmidt-Dengler (1942-2008)

13.04.2018 18:00 - 30.05.2018 17:00 Literaturhaus Seidengasse 13, 1070 Wien - Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur; info@literaturhaus.at

Eröffnung: Fr 13. April 2018, 18.00 Uhr. Zur Ausstellung sprechen Martin Huber und Helmut Neundlinger.

Ausstellungsgestaltung: Martin Huber, Peter Karlhuber, Helmut Neundlinger
Grafik: Gerhard Spring

Ausstellungsdauer: 16. April bis 30. Mai 2018.
Öffnungszeiten: Mo–Do 9.00–17.00 Uhr.

Wendelin Schmidt-Dengler war nicht nur einer der einflussreichsten österreichischen Literaturwissenschaftler, er war auch viele Jahre lang Vorstandsmitglied der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Wien. Im Jahr seines zehnten Todestages ist nun erstmals in Wien jene Ausstellung zu sehen, die Martin Huber und Peter Karlhuber 2011 für das Bernhard-Haus in Ohlsdorf, und 2012 zusammen mit Helmut Neundlinger in erweiterter Form für das Österreichische Kulturforum in Zagreb und danach für das StifterHaus in Linz erarbeitet haben.

Die Ausstellung wird zugleich mit der diesjährigen Tagung der Franz Werfel-Stipen-diat/inn/en eröffnet – einem Programm für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen, das Schmidt-Dengler bis zu seinem Tod betreut hat und das seither Konstanze Fliedl leitet.

Die Schau empfängt die Besucher/innen im Lesesaal mit zwölf Fahnenbannern; sie zeigen Wendelin Schmidt-Dengler an verschiedenen Stationen seines Lebens und umreißen seine Arbeitsgebiete, Forschungsschwerpunkte und Wirkungsfelder, die weit über das akademische Milieu hinaus wahrgenommen wurden. Dazu geben Fotos und Objekte in sieben Vitrinen Einblick in seine Kindheit in Zagreb, seine legendären Vorlesungen zur Gegenwartsliteratur und seine lebenslange Auseinandersetzung mit Autor/inn/en wie Heimito von Doderer, Thomas Bernhard oder Ernst Jandl und Friederike Mayröcker.

Für die Präsentation im Literaturhaus Wien werden vier zusätzliche Vitrinen aus den hauseigenen Sammlungen gestaltet. Sie illustrieren Schmidt-Denglers Werdegang und sein Nachleben, die Beziehung zu einem Kritiker-Kollegen mit Exponaten aus der Handschriftensammlung sowie ein Beispiel für die Offenheit, mit der er immer wieder auf Literatur fernab der großen Namen und Verlage aufmerksam machte.




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