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"Mit Händen und Füßen sprechen" - PhilosophInnencafe mit 
Prof. Dr. Andreas Roser, Uni Passau

23.11.2017 17:00 - 23.11.2017 19:00 JKU Campus, Raum HT 177F Keplergebäude, Hinterer Hörsaaltrakt, Stiege F; Altenbergerstraße 69, 4040 Linz - Kulturinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz: kulturinstitut@jku.at

Dass Sprechen ein Handeln sei, ist eine zentrale These der Sprechakttheorie. Was aber bedeutet „sprechen“? Auch das Malen oder Tanzen ist eine sprachliche Mitteilungsform, wenn auch keine verbale. Macht es nicht einen erheblichen Unterschied, ob wir mit den Füßen abstimmen und z.B. einen Raum verlassen oder ob wir verbal Protest einlegen? Natürlich könnte, was einer mit Worten sagt, dasselbe bedeuten wie das, was andere mit Händen und Füßen mitteilen (z.B. im Tanz). Das Reden über „dieselbe Bedeutung“ scheint zu verschleiern, dass nichtverbale Mitteilungen anders funktionieren als Wörter unter Wörtern. Ist Körperkommunikation ein Fall der verlängerten Verbalkommunikation? Wie funktioniert die Verbindung zwischen Wörtern, Händen und Füßen? Wie sind Mitteilungen in unterschiedlichen Medien synchronisiert?

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