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Workshop zur Partisanenliteratur in Mitteleuropa (mittwochs 15-17 Uhr, Wintersemester 2017/18)

18.10.2017 15:00 - 31.01.2018 17:00 Spengergasse 30-32, 1050 Wien - Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur

Im Unterschied zu Kriegsliteratur oder Litterature concentrationaire ist Partisanenliteratur in der Literaturwissenschaft noch kein eingeführter Begriff, wobei es Partisanenliteratur sowohl als Prosa, als Lyrik und auch als Schauspiel geben kann. Durch den Workshop wollen wir einerseits uns einen Überblick verschaffen, welche Partisanenliteratur es in Mitteleuropa gibt und feststellen, ob die Texte eine gemeinsame Struktur haben.
Eine interessante Frage wird auch dabei sein, warum es so gut wie keine Partisanenliteratur in Österreich gibt. Dies führt dann schon zu einem philosophischen Diskurs über die Vergangensbewältigung in Österreich und warum die Partisanenliteratur in ihm eine Nullstelle darstellt. In den letzten dreißig Jahren überließen vru und man den Partisanendiskurs lieber der Rezeption eines konservativen Denkers.

Der Workshop ist vor allem für Studenten der Literaturwissenschaft gedacht, wobei ich darauf hinweisen muss, dass es dafür keine ETCS Punkte geben kann, da wir eine außeruniversitäre Einrichtung sind, aber er wendet sich an alle literaturwissenschaftlich interessierten Leser, seien es Übersetzerinnen und Übersetzer, Autoren, Schriftstellerinnen und Dichterinnen, Journalisten, Theologinnen, Schauspielerinnen, Politikerinnen usw. & usf.

Primärliteratur:
Ladislav Mňačko, Smrť sa volá Engelchen. Bratislava 1964
Italo Calvino, Nida. Torino 1964
Фадеев, Молодая гвардия. Москва 1946

Sekundärliteratur:
Katrin Boeckh, Stalinismus in der Ukraine. Die Rekonstruktion des sowjetischen Systems nach dem Zweiten Weltkrieg. Wiesbaden 2007
Katarina Clark, Soviet novel. History as ritual. Chicago 1981
Carl Schmitt, Theorie des Partisanen. Berlin 1963

Zeit: 4. Oktober 2017 bis 31. Jänner 2018 jeden Mittwoch 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr (c. t.)
ACHTUNG: Der Termin am Mittwoch, 25. Oktober 2017 entfällt!

Ort: Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur
.......Spengergasse 30-32
.......1050 Wien

Tel./Fax: +43 1 9419358
E-Mail: stephan-immanuel.teichgraeber@univie.ac.at
Webseite: www.doml.at (derzeit leider in Umbau)
https://www.univie.ac.at/doml/drupal/?q=de/content/kontakte


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Workshop zur Partisanenliteratur in Mitteleuropa (mittwochs 15-17 Uhr, Wintersemester 2017/18)

18.10.2017 15:00 - 31.01.2018 17:00 Spengergasse 30-32, 1050 Wien - Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur

Im Unterschied zu Kriegsliteratur oder Litterature concentrationaire ist Partisanenliteratur in der Literaturwissenschaft noch kein eingeführter Begriff, wobei es Partisanenliteratur sowohl als Prosa, als Lyrik und auch als Schauspiel geben kann. Durch den Workshop wollen wir einerseits uns einen Überblick verschaffen, welche Partisanenliteratur es in Mitteleuropa gibt und feststellen, ob die Texte eine gemeinsame Struktur haben.
Eine interessante Frage wird auch dabei sein, warum es so gut wie keine Partisanenliteratur in Österreich gibt. Dies führt dann schon zu einem philosophischen Diskurs über die Vergangensbewältigung in Österreich und warum die Partisanenliteratur in ihm eine Nullstelle darstellt. In den letzten dreißig Jahren überließen vru und man den Partisanendiskurs lieber der Rezeption eines konservativen Denkers.

Der Workshop ist vor allem für Studenten der Literaturwissenschaft gedacht, wobei ich darauf hinweisen muss, dass es dafür keine ETCS Punkte geben kann, da wir eine außeruniversitäre Einrichtung sind, aber er wendet sich an alle literaturwissenschaftlich interessierten Leser, seien es Übersetzerinnen und Übersetzer, Autoren, Schriftstellerinnen und Dichterinnen, Journalisten, Theologinnen, Schauspielerinnen, Politikerinnen usw. & usf.

Primärliteratur:
Ladislav Mňačko, Smrť sa volá Engelchen. Bratislava 1964
Italo Calvino, Nida. Torino 1964
Фадеев, Молодая гвардия. Москва 1946

Sekundärliteratur:
Katrin Boeckh, Stalinismus in der Ukraine. Die Rekonstruktion des sowjetischen Systems nach dem Zweiten Weltkrieg. Wiesbaden 2007
Katarina Clark, Soviet novel. History as ritual. Chicago 1981
Carl Schmitt, Theorie des Partisanen. Berlin 1963

Zeit: 4. Oktober 2017 bis 31. Jänner 2018 jeden Mittwoch 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr (c. t.)
ACHTUNG: Der Termin am Mittwoch, 25. Oktober 2017 entfällt!

Ort: Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur
.......Spengergasse 30-32
.......1050 Wien

Tel./Fax: +43 1 9419358
E-Mail: stephan-immanuel.teichgraeber@univie.ac.at
Webseite: www.doml.at (derzeit leider in Umbau)
https://www.univie.ac.at/doml/drupal/?q=de/content/kontakte


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