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Auf den Spuren der Schlacht von Aspern

30.06.2017 00:00 - 31.01.2018 00:00 Museen der Stadt Wien - Stadtarchäologie 1020 Wien, Obere Augartenstraße 26-28 - ANTHROPOLOGISCHE GESELLSCHAFT IN WIEN

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. In den
Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter Tel. (+43) 1 89174-112
000.
Eintritt: frei
Eine Ausstellung der Stadtarchäologie Wien in Kooperation mit der
Volkshochschule Meidling.

In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das
Entstehen der Seestadt Aspern archäologisch begleitet werden. Im Zuge
von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit
der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.
Die französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte
(1769–1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In
der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen
Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai
1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5.
Koalitionskrieg hatte begonnen. Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses
Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des
Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer
Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am
22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die
Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem
befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die
Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend
geschlagen wurden, diente.
In der Ausstellung und in dem Buch werden die Grabungen der
Stadtarchäologie Wien in der Seestadt Aspern erstmals zusammenfassend
mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen
Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

Zum Veranstaltungsindex

Auf den Spuren der Schlacht von Aspern

30.06.2017 00:00 - 31.01.2018 00:00 Museen der Stadt Wien - Stadtarchäologie 1020 Wien, Obere Augartenstraße 26-28 - ANTHROPOLOGISCHE GESELLSCHAFT IN WIEN

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr. In den
Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter Tel. (+43) 1 89174-112
000.
Eintritt: frei
Eine Ausstellung der Stadtarchäologie Wien in Kooperation mit der
Volkshochschule Meidling.

In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das
Entstehen der Seestadt Aspern archäologisch begleitet werden. Im Zuge
von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit
der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.
Die französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte
(1769–1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In
der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen
Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai
1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5.
Koalitionskrieg hatte begonnen. Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses
Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des
Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer
Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am
22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die
Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem
befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die
Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend
geschlagen wurden, diente.
In der Ausstellung und in dem Buch werden die Grabungen der
Stadtarchäologie Wien in der Seestadt Aspern erstmals zusammenfassend
mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen
Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

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