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Präworkshop im Rahmen der 19. Tagung der AVM

19.10.2017 15:00 - 20.10.2017 12:30 Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck - AVM, Paris-Lodron-Straße 32, 5020 Salzburg, www.tagung-avm.at

Tic-Störungen sind motorische Zuckungen oder Lautäußerungen,
die unwillkürlich und plötzlich einsetzen. Es gibt eine immense Variation hinsichtlich des Schweregrades und der Ausprägungsformen. Passagere diskrete Tic-Symptome treten im Kindesalter sehr häufig auf. Das Tourette-Syndrom ist eine schwere, seltene und häufig chronische Störung. In dem Workshop werden sowohl die Kriterien des Störungsbildes als
auch gezielte verhaltenstherapeutische Interventionen vorgestellt, die in der Behandlung
von Tic-Symptomen zum Einsatz kommen. Diese umfassen vor allem Bestandteile des sogenannten „Habit Reversal Trainings“ mit den Hauptbestandteilen „Selbstwahrnehmungs-training“ und „Training der Gegenbewegung“. Einzelne Interventionen sollen mit Hilfe von Fallbeispielen exemplarisch unter Zuhilfenahme des Therapieprogramms THICS (Woitecki & Döpfner, 2015) verdeutlicht und unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten eingeordnet
werden. Die Wirksamkeit des verhaltenstherapeutischen Behandlungsansatzes konnte
bereits in mehreren Studien gezeigt werden.
Es besteht die Möglichkeit, eigene Fälle zu besprechen und exemplarisch die Therapieplanung zu diskutieren. Hinweise auch für die Behandlung von erwachsenen Patienten werden gegeben.

Kosten:
FortbildungsteilnehmerInnen: 240,-- (inkl. 10 % MWst)
AusbildungsteilneherInnen der AVM: 210,-- (unecht steuerbefreit)

Für AusbildungsteilnehmerInnen der AVM: anrechenbar für 5 AE Standardmethoden und 5 AE Angststörungen II; 10 AE Zertifizierung zur/m Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in


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