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„PARANORMALES“ OHNE MYSTERIÖSE EINWIRKUNGEN

15.05.2017 20:15 - 15.05.2017 21:45 Neues Institutsgebäude der Universität Wien („NIG“), 1010 Wien, Hörsaal II - office@parapsychologie.ac.at

Auch Hartmann Römer hat bereits früher bei uns vorgetragen; er ist theoretischer Physiker und hat gemeinsam mit Harald Atmanspacher und Harald Walach einen neuen und – wie ich meine, sehr tragfähigen – theoretischen Ansatz geschaffen.
Die Synchronizitätstheorie von C. G. Jung und Wolfgang Pauli deutet sogenannte paranormale Phänomene wie Telepathie, Präkognition oder Telekinese nicht als Ergebnis einer ungewöhnlichen Signalübertragung oder Einwirkung, sondern als „sinnvolle Zufälle“, d.h. als Erscheinungsform eines nicht-kausalen Zusammenhangs in einem Sinngefüge. Die genannten Autoren geben eine formale Fassung der Synchronizitätsvorstellung im Rahmen eines quantentheoretisch inspirierten Modells, das sie unter dem Namen „Verallgemeinerte Quantentheorie“ entwickelt haben.
Der Vorteil der Synchronizitätstheorie besteht darin, daß sie eine Alternative zur vielfach frustrierenden Suche nach Kausalmechanismen bietet. Zusätzlich löst dieses Modell Paranormales aus seiner Isolation und bettet es als Normalität in einen größeren Zusammenhang ein. Zudem erlaubt es die Entwicklung von Strategien zur Interpretation, Planung, Ausführung und Auswertung von Experimenten zu paranormalen Phänomenen, die unter dem Namen „Matrixtheorie“ in jüngerer Zeit mit Erfolg angewandt worden sind.

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