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Rosemarie Poiarkov Aussichten sind überschätzt (Residenz, 2017) Iris Wolff So tun, als ob es regnet (Otto Müller, 2017)

30.03.2017 19:00 - 30.03.2017 22:00 Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien - Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur

Auf einem Flohmarkt findet Luise einen alten Wachszylinder mit einer Tonaufzeichnung aus dem Jahr 1903 – aufgenommen in Wien, wo auch Luise wohnt. Was sagt die ferne Stimme und was sind wir bereit zu verstehen? Über diesen Zufallsfund entspinnt sich eine Geschichte über die Gespenster der Vergangenheit und die Geheimnisse der Gegenwart.
Rosemarie Poiarkov, geb. 1974 in Baden, studierte Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft; lebt in Wien; schreibt Prosa, Theatertexte und Hörspiele. Veröffentlichte zuletzt den Erzählband Wer, wenn nicht wir? (Czernin, 2007).

Über vier Ländergrenzen hinweg erzählen vier Protagonist/inn/en aus vier Generationen – u. a. ein österreichischer Soldat im Ersten Weltkrieg, eine Frau, die nachts die „Geheime Gesellschaft der Schlaflosen“ besucht und ein Motorradfahrer, der fürchtet, die Mondlandung zu verpassen – davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen.
Iris Wolff, geb. 1977 in Sibiu/Rumänien, lebt in Freiburg im Breisgau (D), studierte Germanistik, Religionswissenschaft, Grafik und Malerei in Marburg; sie veröffentlichte zuletzt den Roman Leuchtende Schatten (Otto Müller, 2015).

Rosemarie Poiarkov und Iris Wolff lesen aus ihren Romanen, die Autorin Andrea Grill spricht mit ihren Kolleginnen über ihre Texte und ihre schriftstellerische Arbeit.

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