Olivier Assayas ist vor allem als Filmemacher bekannt, aber das Kino tritt in diesem Buch erst zu einem späteren Zeitpunkt auf. „A Post-May Adolescence“ ist ein autobiografischer Bericht – die Schilderung einer persönlichen Sozialisation und schwierigen Selbstfindung im „nachrevolutionären“ Klima der 70er Jahre. Das äußere – und für Assayas prägende – Spannungsfeld besteht hier aus den kulturellen Umbrüchen des Mai '68 (und dem Zerfall der betreffenden Energien), der Entdeckung des Situationismus und der Schriften von Guy Debord, sowie dem abrupten Auftreten von Punk in Großbritannien, im Jahr 1976.
„A Post-May Adolescence“ wird von zwei Texten abgerundet, die Assayas 1994 und 2001 verfasst hat und in deren Zentrum die Errungenschaften von Guy Debord als Dichter, Theoretiker und Filmemacher stehen. (In englischer Sprache)
Obwohl er selbst nie Filme gemacht hat, verdankt ihm das Kino unendlich viel, darunter das legendäre Cinema 16, die Gründung des New York Film Festivals und das wunderbare Buch „Film als subversive Kunst“. Amos Vogel – 1921 in Wien geboren, 1938 vertrieben, heute zurückgezogen in New York lebend – hat das Kino nie als Selbstzweck gesehen, sondern immer auch als eine demokratische Bildungsanstalt, mithin: als Mittel zur Verbesserung der Welt.
Mit Texten von Amos Vogel sowie Beiträgen von Gerard Malanga, Brigitte Mayr und Michael Omasta
In diesem Buch wird erstmals die Grunddynamik von Anerkennung und Geborgenheit, verbunden mit der Sehnsucht, ewig und glücklich zu sein, aus den Lebenserfahrungen aufgezeigt, die allgemein gültig sind und das konkrete Leben des Menschen kennzeichnen.
Bibliografische Daten:
Resch, Andreas: Anerkennung und Geborgenheit. Ewig und Glücklich. Innsbruck: Resch, 2012, 151 S., ISBN 978-3-85382-092-6, Br., EUR 14.90 [A]
Themengebiet Neurosenlehre: Grundlagen
Schlagworte: Symptom, Angstneurose, Hysterie, Zwangsneurose, Borderline, psychoanalytische Psychotherapie, Psychosomatik, Pädagogik, Kulturtheorie
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Philosoph, politischer Intellektueller und Kultursoziologe. Das Werk Pierre Bourdieus ist umfangreich und vielseitig. Das Handbuch erschließt die Quellen und Bezugspunkte und erläutert die wesentlichen Begriffe, Schriften und Rezeptionszusammenhänge. Die Bourdieuschen Begriffe (z.B. ‚Habitus’, ‚Distinktionsgewinn’ oder ‚symbolisches Kapital’) wurden innerhalb verschiedenster Wissenschaften angewandt. Ihre Analyse schärft den Blick für unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten seines Gesamtwerks.
Weitere Informationen unter https://www.metzlerverlag.de/index.php?mod=bookdetail&isbn=978-3-476-02235-6
Das erste Buch, das sich eingehend mit Leben und Werk des bedeutendsten Autors des Stummfilms befasst: Carl Mayer, 1894 in Graz geboren, 1944 in London im Exil gestorben, Schöpfer von DAS CABINET DES DR. CALIGARI und Meisterwerken wie F.W. Murnaus DER LETZTE MANN und SUNRISE. Ein akademisches Coffee-table-book (deutsch-englisch) mit einer biographischen Chronik, die den Spuren von Carl Mayer in Graz, Wien, Berlin, Prag und London folgt, zehn Essays zum filmischen Werk des berühmten Drehbuchautors, 50 Kurzporträts von Albert Bassermann und Elisabeth Bergner bis Conrad Veidt und Robert Wiene, einer ausführlichen Filmographie, zusammengestellt aus zeitgenössischen Kritiken, und mit über 200, teils nie zuvor veröffentlichten Fotos.
Mit Beiträgen von Brigitte Mayr, Peter Nau, Regine M. Friedman, Jürgen Kasten, Patrick Vonderau, Renata Helker, Horst Claus, Michael Omasta, Hermann Kappelhoff, Anne Jespersen, Kevin Gough-Yates, Christian Cargnelli sowie Wolf Suschitzky
Er hat mit den Regisseuren Jacques Tourneur, William Dieterle und Jean Negulesco in Hollywood gearbeitet, stand mit Robert Ryan, Claude Rains und Fritz Kortner vor der Kamera. Sein Leinwanddebüt gibt er als eleganter Meisterdieb in dem Krimi \"Enter Arsene Lupin\".
Blendendes Aussehen und kontinentaler Charme kommen ihm stets zugute: Im grandiosen Melodram \"This Love of Ours\" spielt er einen französischen Arzt, im exotischen Kostümfilm \"Temptation\" einen dämonischen Verführer und im bedrohlich düsteren Trümmerfilm \"Berlin Express\" einen mehr als zwielichtigen Résistance-Kämpfer.
Charles Korvin (geboren als Géza Kaiser 1907 im ungarischen Pöstyény, gestorben 1998 in Manhattan) war ein überzeugter Linker. Schon als junger Kameramann im Spanischen Bürgerkrieg, wo er, wie später nochmals bei Universal, seinem Jugendfreund aus Budapest begegnet, dem Fotografen Robert Capa. Viele historische Einschnitte in seinem Leben zwingen ihn, mehrmals Länder und Kontinente zu wechseln, Horthy vertreibt ihn aus Ungarn, Hitler aus Europa, das House Committee on Un-American Activities aus Hollywood. Erst Stanley Kramer holt ihn nach zehn Jahren wieder zurück, als Kapitän des \"Ship of Fools\" mit Vivien Leigh, Oskar Werner, Simone Signoret und Lee Marvin als Passagiere.
Am Höhepunkt seiner Karriere haben Kommunistenjäger und Blacklist alles zerstört, was aus Charles Korvin einen großen Hollywoodstar hätte machen können. Seine jetzt veröffentlichten Erinnerungen mögen dazu beitragen, dass er nicht ganz dem Vergessen anheimfällt.
Mit Beiträgen von Gezá (Charles) Korvin, Michael Omasta, Christian Cargnelli und Brigitte Mayr
Claire Denis’ Filme sind eigenwillig, sie setzen sich sowohl vom klassischen Autorenfilm als auch vom Art-House-Mainstream entschieden ab und ziehen stattdessen eine ganz autonome Spur durch das zeitgenössische Kino.
Ihre Arbeiten verhandeln Erfahrungen des Fremdseins, konfrontieren mit der Brüchigkeit sozialer, familiärer und politischer Strukturen – allerdings belässt Denis es nicht bei der konkreten Beschreibung alltäglicher Realität, sondern hält ihre elliptischen Erzählungen vielmehr durchlässig für deren mitunter schwer fassbares Wirken.
Claire Denis’ Werk umfasst bis dato neun Spiel-, drei Dokumentar- und rund ein Dutzend Kurzfilme. Dieses Buch, die erste deutschsprachige Monografie über ihre Arbeit, versteht sich als vorläufige Bestandsaufnahme. Die Beiträge von sieben internationalen Autorinnen und Autoren im ersten Teil folgen nur lose einer Werkchronologie. Vielmehr bewegen und verdichten sie sich entlang von Fragestellungen oder Motiven.
Ebenso kommt die Filmemacherin selbst ausführlich zu Wort. Weiters gibt es einen Apparat mit dem Verweis auf einige langjährige Weggefährten und eine kommentierte Filmografie, die erstmals auch das weit verstreute Kurzfilmschaffen der Regisseurin – frühe Dokumentationen, Fernseharbeiten, Kurzspielfilme und Videos – genauer berücksichtigt.
"Claire Denis. Trouble Every Day" fächert ein Oeuvre auf, dessen Vielfalt und Komplexität erst jetzt, Schicht um Schicht, überhaupt zum Vorschein kommt.
Mit Originalbeiträgen von Peter Baxter, Martine Beugnet, Christine N. Brinckmann, Ralph Eue, Ekkehard Knörer, Vrääth Öhner, Michael Omasta, Isabella Reicher, einem Text von Jean-Luc Nancy, einem Vorwort von Jim Jarmusch und der ersten umfassenden Filmografie zu den Arbeiten von Claire Denis.
Soeben ist im Verlag Antje Kunstmann Hermann Scheers neues Buch "Der energethische Imperativ - 100% jetzt" erschienen.
In welchem Zeitraum kann der Wechsel zu Erneuerbaren Energien erfolgen? Erst bis 2100? Oder schon 2050? „Meine Überzeugung ist, dass dieser Wechsel schneller realisiert werden kann, wenn wir alle dafür notwendigen Kräfte mobilisieren“, schreibt Hermann Scheer in seinem Buch „Der energethische Imperativ“, und zwar „im Zeitraum etwa eines Vierteljahrhunderts – weltweit, in einigen Ländern und Regionen auch schon früher“.
Prägnant und leidenschaftlich stellt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. in seinem neuen Buch dar, warum und wie der rasche Wechsel zu Erneuerbaren Energien stattfinden muss.
Der 5. Band der Schriftenreihe "Selige und Heilige Johannes Pauls II." umfasst sämtliche von Papst Johannes Paul II. in den Jahren 1982 bis 2004 heiliggesprochenen Personen.
Wie die Bände der Seligen stellt auch der Band der Heiligen ein Kleinod der Hagiografie dar. Die hier präsentierte Form der Gestaltung und Veröffentlichung der Lebensbilder der von einem Papst heiliggesprochenen Personen ist bisher einmalig in der Verlagslandschaft.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Die Heiligen Johannes Pauls II. 1982-2004. Innsbruck: Resch, 2012 (Selige und Heilige Johannes Pauls II.; 5), XIV, 480 S., 109 Farbtaf., ISBN 978-3-85382-094-0, Ln, EUR 49.90 [A]
Wie bereits der Titel zeigt, enthält dieser dritte Band der Schriftenreihe Selige und Heilige Johannes Pauls II. die Kurzbiografien jener Frauen und Männer, die zwischen 1991 und 1995 seliggesprochen wurden.
Die einzelnen Beschreibungen wurden unter folgendem Konzept abgefasst: möglichst detaillierte geschichtliche Darstellung des Lebens, der psychologischen Individualität und spirituellen Persönlichkeit der Seligen.
Dabei wurde vor allem auf Texte der Heiligsprechungsverfahren zurückgegriffen, um so objektiv wie möglich zu sein. Jedem Lebensprofil, das jeweils drei Seiten umfasst, geht eine Farbtafel voraus, die eigens für diese Arbeit erstellt wurde. Hinzu kommt noch eine Farbtafel mit Abbildungen von Mitgliedern der Schwesterngemeinschaften im heutigen Ordenskleid, die von den im vorliegenden Band besprochenen Seligen dieses Zeitraumes gegründet wurden.
Am Ende des Bandes geben Tabellen und Register die Möglichkeit zu einem raschen Einblick in besondere Einzelheiten.
Schließlich darf noch bemerkt werden, dass die hier gebotene Darstellung zur Zeit einmalig auf dem Büchermarkt ist.
Bibliografische Daten:
Resch, Andreas: Die Seligen Johannes Pauls II. 1991-1995. Innsbruck: Resch, 2008 (Selige Johannes Pauls II.; 3), XIII, 321 S., 67 Farbtaf., ISBN 978-3-85382-083-4, EUR 28.63 [A]
Weitere Informationen:
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Der vierte Band der Schriftenreihe "Selige und Heilige Johannes Pauls II." enthält die Kurzbiografien all jener Frauen und Männer, die zwischen 1996 und 2000 seliggesprochen wurden.
Jedem Lebensprofil, das jeweils drei Seiten umfasst, geht eine eigens für diese Arbeit erstellte Farbtafel voraus. Hinzu kommt noch eine Farbtafel mit Abbildungen von Mitgliedern der Schwesterngemeinschaften im heutigen Ordenskleid, die von den in dem Band besprochenen Seligen dieses Zeitraumes gegründet wurden. Am Ende des Bandes geben Tabellen und Register die Möglichkeit zu einem raschen Einblick in besondere Einzelheiten.
Biografische Daten: Resch, Andreas: Die Seligen Johannes Pauls II. 1996-2000. Innsbruck: Resch, 2010 (Selige und Heilige Johannes Pauls II.; 4). XIII, 376 S., 86 Farbtaf., ISBN 978-3-85382-088-9, Ln, EUR 40.98 [A]
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„Die Sprache“ ist die einzige mit dem Gesamtgebiet der Sprachwissenschaft (mit dem Schwerpunkt historische Sprachwissenschaft der indogermanischen Sprachen) befasste wissenschaftliche Zeitschrift Österreichs. Sie veröffentlicht halbjährlich streng ausgewählte und daher qualitativ besonders hochstehende Originalbeiträge.
Nichts hat in den letzten 150 Jahren heftigere Diskussionen ausgelöst als die Berichte über außergewöhnliche Heilungen in Lourdes. Bei 30.000 Heilungen soll es gegeben haben, von denen 7.000 dokumentiert sind. Davon wurden bislang 67 von der Kirche als Wunder anerkannt.
Diese Wunder werden in der vorliegenden Arbeit anhand von Originaldokumenten beschrieben, wobei Krankheit und Heilungsverlauf der 67 Fälle sowie deren medizinische Beurteilung und kirchliche Wertung zur Sprache kommen. Die angeführten biografischen Daten werden erstmals durch Bilder in Farbe ergänzt, sodass der Leser einen sehr lebendigen Eindruck von den außergewöhnlichen Ereignissen in und um Lourdes gewinnen kann. Da es von einigen Geheilten keine Bilder gibt, werden an ihrer Stelle Ausschnitte eigener Aufnahmen in Lourdes eingefügt, um den Rahmen des Heilungsgeschehens aufzuzeigen.
Wer immer sich mit der Frage der Wunderheilungen von Lourdes auseinandersetzen möchte, findet in dieser Arbeit eine sachliche und dokumentierte Antwort zu den diesbezüglichen Fragen.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Die Wunder von Lourdes. 67 anerkannte Heilungen. Mit 73 Farbbildern. Innsbruck: Resch, 2009 (Reihe R; 5), VIII, 125 S., ISBN 978-3-85382-085-8, Brosch., EUR 19.90 [A]
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Mit dem Titel „Die wahren Weltwunder“ sollen in Abhebung von den zahlreichen von Menschen geschaffenen „Weltwundern“ jene drei Phänomene angesprochen werden, die „nicht von Menschenhand“ stammen und daher acheiropoieta genannt werden. Es sind dies das Grabtuch von Turin, der Schleier von Manoppello und die Tilma von Guadalupe.
Dank der Unterlagen der bei den diesbezüglichen Untersuchungen angefallenen Forschungsergebnisse konnte in der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen werden, diese nicht von Menschenhand gemachten Bilder als die wahren Weltwunder in einer Form aufzuzeigen, der nichts Vergleichbares entgegengestellt werden kann.
In Ergänzung dieser drei acheiropoieta wird auch noch auf das Schweißtuch von Oviedo eingegangen, wenngleich es sich dabei nur um ein Tuch mit Blutspuren handelt, die allerdings Entsprechungen zum Turiner Grabtuch aufweisen, was eine völlig lückenlose Beschreibung der Kreuzabnahme ermöglicht.
Die aus den Forschungen gewonnenen Aussagen vermitteln durch die zahlreichen Illustrationen ein sehr lebendiges Bild, das seinesgleichen sucht.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Die wahren Weltwunder. Das Grabtuch von Turin - Der Schleier von Manoppello - Die Tilma von Guadalupe - Das Schweißtuch von Oviedo. Innsbruck: Resch, 2013 (Reihe R; 8), XII, 178 S., zahlr. Abb. sw u. farb., ISBN 978-3-85382-093-3, Brosch., EUR 29.90 [A]
Dominik Graf, eine Ausnahmeerscheinung im Film-Fernseh-Betrieb, ist vieles auf einmal – das macht viel von seiner Faszination aus. Manchmal ist er Genrekonfektionär, der sich innerhalb eng abgesteckter TV-Formate listig Freiräume erkämpft und mit seinen Episoden für "Der Fahnder" oder "Tatort " deutsche Fernsehgeschichte geschrieben hat; sein einziger kommerzieller Kinoerfolg, "Die Katze", entwickelte sich gar zu einem veritablen »generational text«. Manchmal ist er Autorenfilmer im Geiste der Nouvelle Vague und des New Hollywood, der mit Meisterwerken wie "Spieler", "Der Felsen", "Die Freunde der Freunde" oder "Das Gelübde" für Verstörung sorgte. Und manchmal schreibt er Geschichte, polemisch, wie in "Denk ich an Deutschland – Das Wispern im Berg der Dinge" oder "Lawinen der Erinnerung". So genau trennen allerdings lässt sich eins vom anderen nicht. Davon erzählt dieses Buch in einem Essay von Christoph Huber, einer kommentierten Filmografie von Olaf Möller sowie einem ausführlichen Gespräch der beiden Autoren mit Dominik Graf.
„Letzten Endes hab ich den Eindruck, dass das, was speziell ich will oder was mir am meisten Freude macht, in seiner Reinheit eben doch nur in der Konfektionsware zu finden ist. Nur da, wo man – allerdings stark in Übereinstimmung mit dem Auftraggeber, die Redakteure wissen schon, was auf sie zukommt, und freuen sich drauf – Schmuggelware hoch zehn durchkriegt. Man muss heute unbedingt provinziell sein. Jede Berührung mit dem Welt- und Festivalkino korrumpiert die Anmut und die Bescheidenheit, die darin liegt, im Verborgenen zu arbeiten.“ (Dominik Graf)
Carl Theodor Dreyer, Alfred Hitchcock, Pier Paolo Pasolini, John Ford, Roberto Rosselliini und Stanley Kubrick sind Drehpunkte. Die philosophische Aufmerksamkeit wird von ihnen angezogen, umgestülpt und deplaziert. Sie findet sich in irregulären Positionen wieder, reibt sich die Augen, sieht die Dinge von einer anderen Seite.
Die analytischen, hermeneutischen und essayistischen Annäherungen des Philosophen Herbert Hrachovec umreißen eine Position. Sie ist nicht durch einen Namen, sondern durch drei Überschriften markiert Handwerk, Heilige, Heimat.
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Eine neue Politik für Erneuerbare Energien
Der Wechsel zu Erneuerbaren Energien ist ein Wettlauf mit der Zeit - aus ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen. Die Ablösung atomarer und fossiler Energien kann jedoch weder über die globale Energiewirtschaft noch über globale Verträge kommen. Der archimedische Punkt ist "Energieautonomie" - als politisches, technologisches und wirtschaftliches Konzept, das eine weltweite Dynamik in Gang setzen kann.
Die Erdölvorräte gehen zur Neige; Ressourcenkonflikte schüren die "neuen Kriege" unseres Jahrhunderts. Bei steigendem Energieverbrauch rast die Welt auf eine existenzielle Krise zu. Deshalb wird derzeit massiv für die "Renaissance der Atomenergie" mobil gemacht, versucht die Energieindustrie mit allen Mitteln, ihre Vormachtstellung zu zementieren. Ein Spiel mit dem Feuer, denn nur ein umfassender Wechsel zu Erneuerbaren Energien kann die Weltenergieversorgung sichern. Warum fällt das Umdenken so schwer, mit welchen neuen Strategien und Technologien kann der Durchbruch gelingen? Hermann Scheer beschreibt in seinem neuen Buch die vielfältigen mentalen Barrieren, die »Macht des tradierten Energiedenkens«, zeigt aber auch, wie der Wechsel zu Erneuerbaren Energien gelingen und unumkehrbar gemacht werden kann. Der archimedische Punkt dafür ist "Energieautonomie" - als vielfältig realisierbares politisches, technologisches und wirtschaftliches Konzept. Energieautonomie ist nur mit Erneuerbaren Energien realisierbar - und kann sofort und überall ins Werk gesetzt werden: dezentral, individuell, mit unmittelbar spürbaren Folgen. Die von Scheer entwickelte "neue Politik für Erneuerbare Energien" führt die Energiediskussion aus dem geistigen Gefängnis des spezialisierten Energiedenkens heraus. Ein ideeller und praktischer Leitfaden für die längst fällige Energiewende.
"Ethica" ist eine interdisziplinäre Quartalschrift für Verantwortung in Wissenschaft und Forschung und zur Zeit die interdisziplinärste Zeitschrift für Fragen der Ethik überhaupt im deutschen Sprachraum.
Wie der Titel zum Ausdruck bringt, kommen darin alle Richtungen der Ethik zu Wort, von der Physik über die Biologie, Psychologie und Geschichte bis zur Theologie. So rekrutieren sich auch die Mitarbeiter aus den verschiedensten natur- und geisteswissenschaftlichen Fachgebieten.
Die Zeitschrift dient der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit aktuellen ethischen Themen sowie mit Grundsatzfragen des menschlichen Verhaltens.
"Ethica" erscheint seit 1993 vierteljährlich mit einem Umfang von 384 Seiten pro Jahr und wird vom Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) getragen.
Normalpreis: EUR 40.60 pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)
Auch der Bezug von Einzelheften verschiedener Jahrgänge ist möglich.
Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/ethica/index.html
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Internationale Zeitschrift für Warenlehre
http://forumware.wu-wien.ac.at
"Wenn wir Film sehen und hören, ist unser Gehirn in völligem Aufruhr begriffen. Unsere Gehirnmasse ist dann wie ein aufgepeitschtes Meer in Bewegung." (Peer Raben) - Mit Essays von Royal S. Brown, Caryl Flinn, Claudia Gorbman, Kathryn Kalinak, Christian Kuntze-Krakau, Michael Palm, Isabella Reicher und Wolfgang Thiel.
Wie kann Film im Zeitalter der digitalen Medien und Künste gedacht werden? Welche Wirkungsweisen hat er auf die Konstitution von Subjekt, Wissen und Gesellschaft?
Zu diesen Fragestellungen unternimmt der Sammelband eine filmtheoretische Verortung, wobei unterschiedliche Methoden und Denkschulen - etwa von Laura Mulvey bis Slavoj Žižek über Gertrud Koch oder Raymond Bellour - zu Wort kommen. Das soll einen theoretischen und künstlerischen Dialog anregen, der der Enge der jeweiligen schulischen Zugangsweise entkommt und hilft, Film als ein komplexes Phänomen aktuell zu begreifen.
Mit Beiträgen von Martin Arnold, Raymond Bellour, Noël Carroll, Gustav Deutsch, Cynthia Freeland, Herbert Hrachovec, Gabriele Jutz, Gertrud Koch, Thomas Korschil, Peter Kubelka, Laura Mulvey, Ludwig Nagl, Wolfgang Pircher, Birgit Recki, D. N. Rodowick, August Ruhs, Mike Sandbothe, Hugh J. Silverman, Anna Schober, Gloria Withalm, Slavoj Žižek
Dies ist die erste Darstellung der Geschichte der österreichischen Filmavantgarde in englischer Sprache in gebündelter Form. Einführende Essays beleuchten ihre Vorgeschichte, sowie die Entwicklungslinien ihrer verschiedenen Perioden und Phasen, innerhalb derer ganz eigenwillige Formen der Filmästhetik sich entfalteten. Der Hauptteil des Buches, bestehend aus 18 Kapiteln, ist der Darstellung des Werks einzelner Künstler gewidmet. Ein eigener Essay präsentiert die ausgeprägt eigenständigen Erscheinungsformen des Expanded Cinema im Österreich der bewegten 1960er Jahre. Aber auch heute leben die Filmschaffenden nicht gerade in unspannenden Zeiten, mit ihren parallelen Existenzen von analoger Filmkunst und digital generierten Bildwelten. Unter dem Aspekt solcherart geänderter Rahmenbedingungen beleuchtet ein langer Essay die vielfältigen Erscheinungsformen aktueller Laufbildkunst in Österreich. Ein abschließender, eher grundsätzlich orientierter Essay beschreibt schließlich die Beziehung zwischen radikaler Filmkunst und der Kunst der Moderne im allgemeinen. Trotz dieser Fülle besteht ein Ziel dieses Buches darin, eine weiterführende Beschäftigung mit seiner Materie zu provozieren. Nicht zuletzt diesem Zweck dient der umfassende Anhang. Dort finden sich weit mehr Filmschaffende versammelt als im unvermeidlich stark selektiven Teil der Werkanalysen, mit Biografien, Filmografien und zahlreichen bibliografischen Informationen. (Ein Buch von sixpackfilm, Text in englischer Sprache)
„Billy Wilder ist schwer zu übertrumpfen, denn alles, was man über ihn schreibt, hat verglichen mit seinem Witz nicht mal halb so viel Unterhaltungswert. Gerd Gemünden allerdings gelingt ein kleines Wunder: Sein »Filmemacher mit Akzent« ist eine ebenso kurzweilige wie ansprechende Lektüre, die Wilder, einen vermeintlichen Zyniker, als den Moralisten zeigt, der er in Wirklichkeit war.“ (Volker Schlöndorff) -
Aus dem Inhalt: Amerikanismus und Moderne * Wenn der Versicherungsmann zweimal klingelt: DOUBLE INDEMNITY * In den Ruinen von Berlin: A FOREIGN AFFAIR * Geisterbilder Hollywoods: SUNSET BOULEVARD und FEDORA * Aufgedonnert und entfesselt: SOME LIKE IT HOT * Mensch sein in einer verwalteten Welt: THE APARTMENT * Die Geheimnisse des Sir Arthur Conan Doyle: THE PRIVATE LIFE OF SHERLOCK HOLMES sowie einer Bio-, Biblio- und Filmografie.
Dieses Buch erzählt Nachhaltiges zum österreichischen Kino der letzten Jahre, und zwar in den Worten der Filmemacherinnen und Filmemacher selbst. Es beinhaltet Gespräche zu sechzehn Spielfilmen, zehn Dokumentarfilmen und einem Kurzfilm, die im Zeitraum von 2001 bis 2011 entstanden sind: vom publikumswirksamen Genrekino zum viel diskutierten Autorenfilm, von DAS WEISSE BAND, dem Gewinner der Goldenen Palme in Cannes, bis zum Oscarfilm DIE FÄLSCHER – das Buch zum »österreichischen Filmwunder«.
Mit Beiträgen zu Michael Haneke: Das weiße Band - Jessica Hausner: Lourdes - Ulrich Seidl: Import Export - Götz Spielmann: Antares - Barbara Albert: Böse Zellen - Virgil Widrich: Fast Film - Peter Kern: Die toten Körper der Lebenden - Benjamin Heisenberg: Der Räuber - Andreas Prochaska: In 3 Tagen bist du tot - Wolfgang Murnberger: Der Knochenmann - Händl Klaus: März - Tizza Covi & Rainer Frimmel: La Pivellina - Ruth Mader: Struggle - Karl Markovics: Atmen - Sabine Derflinger: Vollgas - Anja Salomonowitz: Kurz davor ist es passiert - Arash T. Riahi: Exile Family Movie - Nikolaus Geyrhalter: Elsewhere - Michael Glawogger: Workingman’s Death - Hubert Sauper: Darwin’s Nightmare - Erwin Wagenhofer: We Feed the World - Edgar Honetschläger: Il Mare e la Torta - Ruth Beckermann: Homemad(e) - Günter Schwaiger: Hafners Paradies - Othmar Schmiderer: Im toten Winkel - Elisabeth Scharang: Mein Mörder - Stefan Ruzowitzky: Die Fälscher
Peer reviewed international online Journal of commodity science and technology
Bei "Grenzgebiete der Wissenschaft" (GW) handelt es sich um eine interdisziplinäre Quartalschrift für die Grenzbereiche von Physis, Bios, Psyche und Pneuma, von Gesetzmäßigkeit und Spontaneität, von Beweis und Lebenserfahrung und von Immanenz und Transzendenz.
Sie befasst sich mit der wissenschaftlichen Diskussion des Außergewöhnlichen im Leben von Mensch, Tier und Natur. Dabei kommen vor allem Themen zur Sprache, die von der offiziellen Wissenschaft ausgeklammert werden, im konkreten Leben aber oft von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören all jene Phänomene, deren kausaler Zusammenhang experimentell nicht nachweisbar ist, die aber im Leben wirksam sein können.
GW erscheint seit 1967 in der Nachfolge von "Glaube und Erkenntnis" bzw. "Verborgene Welt". Sie umfasst 384 Seiten pro Jahr und wird vom Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) getragen.
Normalpreis: EUR 38.00 pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)
Einzelhefte verschiedener (auch älterer) Jahrgänge können ebenfalls bezogen werden.
Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/gw/index.html
Bestellung:
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Gustav Machaty, 1901 in Prag geboren, beginnt seine Karriere als Schauspieler und Stummfilmpianist. Seine erste Regiearbeit, "Teddy möchte rauchen", datiert von 1919 und gilt, wie mehrere Filme, in denen er auch mitwirkte, als verloren. In den zwanziger Jahren besucht er Hollywood (wo er D.W. Griffith und Erich von Stroheim assistiert haben soll). Danach realisiert Machaty diverse Filme in der Tschechoslowakei (wie "Die Kreutzersonate", 1927), in Österreich ("Nocturno … und alle dürsten nach Liebe", 1934) und Italien ("Ballerine", 1936). Im selben Jahr emigriert er in die Vereinigten Staaten, wo er sich fast ausschließlich mit McJobs bei MGM über Wasser halten muss. Während des Zweiten Weltkriegs verliert sich seine Spur im Office of War Information.1 950 kehrt Machaty nach Deutschland zurück, schreibt am Drehbuch zu G.W. Pabsts "Es geschah am 20. Juli" mit und inszeniert "Suchkind 312", seinen letzten Film. Er stirbt 1963 in München.
Machaty zählt zu den großen Stilisten des europäischen Kinos. Insgesamt sind nur 13 Regiearbeiten nachgewiesen. Berühmt wird er mit "Erotikon" (1929), für "Ekstase" (1933) gelegentlich erinnert, meist jedoch nur im Zusammenhang mit der spektakulären Nacktszene seiner Hauptdarstellerin Hedwig Kiesler, der späteren Hedy Lamarr. Seine beiden Meisterwerke, die frühe tschechische Tonfilmproduktion "Von Samstag auf Sonntag" und der amerikanische Kriminalfilm "Jealousy" sind praktisch unbekannt.
Diese umfassende Monografie zu Leben und Werk von Gustav Machaty stellt das Schaffen dieses von der Filmgeschichte weithin Vergessenen erstmal vor.
Mit Beiträgen von Rolf Aurich, Francesco Bono, Christine N. Brinckmann, Jeanpaul Goergen, Frieda Grafe, Vinzenz Hediger, Ivan Klimes, Dietrich Kuhlbrodt, Robert Müller, Francesco Pitassio, Leonardo Quaresima und Daniela Sannwald und einem umfassenden Werkverzeichnis.
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Der Schauspieler Herbert Lederer zählt zu den wichtigsten Nestroy-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Ohne einem Ensemble anzugehören entschloss er sich künstlerisch für den Alleingang. Mehr als 30 Jahre adaptierte er Stücke unterschiedlichster Autoren für die Bühne, und zwar so, dass er sie solistisch aufführen konnte - ein in dieser Form beispielloses Unterfangen. Die Presse bezeichnete das unvergleichliches Schauspiel Lederers, der bei Nestroy einen sehr persönlichen mimischen Ausdruck fand, sehr schnell als "Ein-Mann-Theater".
Dieses Buch dokumentiert exemplarisch die außergewöhnliche Arbeits-, Darstellungs- und Sichtweise Lederers in Hinblick auf Nestroy, dessen Stücke in seinen Produktionen immer wiederkehren und einen wichtigen Schwerpunkt bilden. Umfassend werden alle sieben Programme Lederers, die sich ganz oder zumindest teilweise auf Nestroy beziehen, in chronologischer Folge vorgestellt, wobei überwiegend unveröffentlichtes Arbeitmaterial ausgewertet wurde. Die biographische Einführung versucht Lederes Beziehungen zu Nestroy vor dem Hintergrund des Nestroy-Verständnis seiner Zeit nachzuzeichnen. In einem Gespräch am Schluss des Buches formuliert Lederer seine Gedanken und Positionen zu Nestroy und seinem Werk.
ISBN 978-3-901749-59-9
Ein Klassiker der Filmtheorie: die psychologische Studie "Das Lichtspiel" von 1916 und andere Schriften zum Kino: "Warum wir ins Kino gehen?", "Interview für Paramount Co.", "Gefahren für die Kindheit im Kino". - Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Jörg Schweinitz.
Kommentierter Neudruck der Originalausgabe (1894) eines der ersten deutschsprachigen Standardwerke über Karst- und Höhlenkunde (Speläologie)
Die Zahl aufgedeckter Plagiate wächst weiterhin. Ihre Dunkelziffer dürfte ein Vielfaches davon betragen. Aufgrund grassierender unethischer Autorenschaften (inflationäre Ehrenautorenschaften,Ghost Writings) setzen medizinische Journale nun auf den Begriff der „Kontribuentenschaft“, Großprojekte der Hochenergiephysiker auf statutarisch geregelte kollektive Autorenschaften. Welche institutionellen Leitbilder und organisatorischen Kontexte fördern die Bereitschaft zum Plagiieren bzw.unethische Praktiken beim Publizieren (genauer: bei der Zurechnung wissenschaftlicher Leistungen)? Welche Möglichkeiten bieten Wissenschaftsforschung und Informationswissenschaft, Plagiatsüberprüfungssoftware und Datenbank-funktionen (z. B. „related documents“) bei der Plagiatsbekämpfung? Welche Antworten bieten wissenschaftliche Institutionen? Wieso klagen Betroffene über Verzögerungstaktiken? Sind die Alternativen „informed peer review“ und „open access“?
Kostenfreier Volltext des Verlags unter http://www.b-i-t-online.de/daten/iwp-06-02-auszug.pdf
http://www.b-i-t-online.de/pdf/IWP2009-5.pdf (5,11 MB)
In dieser Schwerpunktausgabe werden erste schriftliche Ergebnisse einer Tagung zu Open Access präsentiert, die unter Beteiligung des Kulturinstituts an der Johannes Kepler Universität Linz im Dezember 2008 stattfand.
In den ersten vier Beiträgen dieses Heftes geht es um Grundsätzliches zum Thema Open Access: Die Forderungen der Wissenschaftstheorie nach Open Access, die Behinderungen von Open Access durch bestehende rechtliche Regelungen, die Position der EU gegenüber Open Access und das Problem kommerzieller Finanzierungsmodelle. Im zweiten Teil werden erfolgreiche Open-Access-Projekte vorgestellt. Da die Sozial- und Kulturwissenschaften als die Schlusslichter der Open-Acess-Bewegung gelten, werden vornehmlich Projekte aus diesen Bereichen betrachtet: Nach einem Blick hinter die Kulissen von Wikipedia und E-LIS, dem internationalen mehrsprachigen Open-Access-Server für die Informationswissenschaften, werden erste Resultate einer empirischen Untersuchung zum erfolgreichen OA-Journal \"FQS - Forum Qualitative Sozialforschung\" vorgestellt, die Konversion vom Einzel-Papier-Journal zur Hybrid-Journal-Familie beim Hamburger GIGA und eine Spurensuche im WWW nach TRANS, einem mehrsprachigen kulturwissenschaftlichen E-Journal.
Diese Schwerpunktausgabe erschien auch unter Open Access; sie kann in PDF unter http://www.b-i-t-online.de/pdf/IWP2009-5.pdf kostenlos
heruntergeladen werden (5,1 MB).
HÖTTINGER, H., PENDL, M., WIEMERS, M. & POSPISIL, A. 2013: Insekten in Wien – Tagfalter. In: ZETTEL, H., GAAL-HASZLER, S., RABITSCH, W. & CHRISTIAN, E. (Hrsg.): Insekten in Wien. – Österreichische Gesellschaft für Entomofaunistik, Wien, 349 pp.
ISBN 978-3-9503548-0-5
Verkaufspreis: € 29,-
Mitgliederpreis (ÖGEF): € 22,-
(zzgl. € 6,50 für Porto und Versand innerhalb Österreichs)
In Wien wurden bisher 137 der 215 in Österreich nachgewiesenen Tagfalterarten registriert. Das vorliegende Buch soll diese Vielfalt breiten Bevölkerungskreisen nahebringen. In den letzten 15 Jahren wurden in der Erforschung der Tagfalterfauna der Stadt durch umfangreiche Kartierungen und Datensammlungen bedeutende Fortschritte erzielt. 33.300 Datensätze mit mehr als 101.000 beobachteten Individuen aus 105 Arten wurden angelegt. Ausführliche, reich bebilderte Steckbriefe mit Verbreitungskarten und Flugzeitdiagrammen informieren über Er-kennungsmerkmale, Biotope, Ökologie, Gefährdung und Schutz dieser Arten. Farbfotos zeigen nicht nur die Falter, sondern oft auch Entwicklungsstadien und typische Lebensräume. Kommentare zu den 32 Arten, die nur vor 1989 in Wien nachgewiesen wurden, ergänzen den speziellen Teil. Hervorgehoben wird die Eignung der Tagfalter als Indikatorgruppe. Die Aus-wertung der Datenbank betont naturschutzfachliche Gesichtspunkte wie die Einstufung der Arten in die Rote Liste oder Schutz- und Pflegemaßnahmen.
Das Buchprojekt wurde von der Wiener Umwelt- schutzabteilung – MA 22, der Kulturabteilung der Stadt Wien – MA7 und der Wiener Umweltanwalt- schaft unterstützt.
Weitere Bände über die Insektenfauna Wiens sollen folgen.
Bestellungen:
Österreichische Gesellschaft für Entomofaunistik (ÖGEF), c/o Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien
E-Mail: wolfgang.rabitsch@umweltbundesamt.at
Jean Epstein (1897-1953), der große Unbekannte unter den Größten des Films, gehört zur Handvoll jener Autoren, die in ihren Reflexionen über das Kino wie in ihren künstlerischen Arbeiten das moderne Filmdenken miterfunden haben. Der vorliegende Band macht eine Auswahl seiner mitreißenden Schriften erstmals auch in deutscher Sprache zugänglich. Epsteins zentrales Thema ist die fundamentale Erschütterung, die das Kino im Sehen, Fühlen und Begreifen der Welt auslöst. Der Film eröffnet der Menschheit neue Dimensionen der Poesie, der Philosophie, der Zeit. „Das Kino stürzte uns ins Nicht-Verstehen. Lange haben wir nichts verstanden. Nichts, nichts, und wieder nichts.“
Neben Marcel Carné, Jacques Feyder und Julien Duvivier zählte Grémillon zu den wichtigsten Exponenten der Stilrichtung des Poetischen Realismus, dennoch ist er außerhalb Frankreichs wenig bekannt. Dabei gehört der – 1901 in der Normandie geborene, 1959 in Paris verstorbene – Regisseur zu den großen Namen des französischen Kinos.
Mit Texten von Jean Grémillon, Henri Langlois und Henri Agel sowie Beiträgen von Ralph Eue und Peter Nau.
Jonas Mekas, der Filmer und Dichter, 1922 in Litauen geboren, 1949 als Emigrant in New York gelandet, zählt zu den wesentlichen Persönlichkeiten des unabhängigen US-amerikanischen Films, dem er als Journalist und Kurator, als Gründer und langjähriger Leiter der Anthology Film Archives den Weg bereitet hat.
Sein eigenes filmisches Werk ist von beunruhigender Schönheit, besteht aus flüchtigen Momenten der Erinnerung, glimpses of beauty: Ton, kein Ton, Bild um Bild, Licht, Bewegung, Kino gleich Leben. "Jonas Mekas hat in seinen Hauptwerken den Film wirklich so personalisiert, wie auch Dziga Vertov, der sich selbst als 'Mann mit der Kamera' sah, es nicht vermocht hatte. In meinen Augen gebührt Jonas dieser Titel." (Peter Kubelka)
Von "The Case of Lena Smith", einem der verlorenen Werke der Filmgeschichte, ist nur mehr ein Fragment erhalten. Entlang von 160 Originalfotos, Set-Zeichnungen, den Zwischentiteln, zahlreichen Drehbuch- und Produktionsdokumenten, literarischen Blitzlichtern sowie Essays internationaler AutorInnen rekonstruiert dieser Band Sternbergs gefeiertes Filmdrama über eine junge Frau in der Wiener Klassengesellschaft von 1900. Statt des verlorenen Films: ein Buch.
SPUREN LESEN - Filminterpretation und Filmbeschreibung * DER BLICK VON AUSSEN - Frühe Filmtheorien * THE TIME IS OUT OF JOINT - Zeitverhältnisse und Zeitrisse im Kino * GENDERMEDIALE - Körper, Geschlechter, Bewegungen * VORHER NACHHER - Filmrestauration, Filmrekonstruktion und Filmgeschichtsschreibung * DAS FILMISCHE - Die nächsten hundert Jahre
Mit Beiträgen von Jan-Christopher Horak, Herbert Hrachovec, Siegfried Kaltenecker, Klaus Kanzog, Frank Kessler, Heike Klippel, Martin Koerber, Thomas Y. Levin, Jürgen E. Müller, Vrääth Öhner, Marc Ries, Jörg Schweinitz, Gerhard Wagner, Hartmut Winkler und Hans-Jürgen Wulff
Das achte und abschließende Blatt der Reihe der "Karstverbreitungs- und Karstgefährdungskarten Österreichs 1:50 000, das ein voralpines Gebiet südliche der NÖ-Landeshauptstadt umfaßt, besteht aus Text und Kartenteil. Es beschreibt die Karstformen und deren aktuelle und potentielle Gefährdung.
Neben dem bekannten Format der „Wochenschau“ wurde auch der „Kulturfilm“ nach der Machtergreifung der NSDAP in Deutschland für die mediale Vermittlung der faschistischen Propaganda instrumentalisiert. Bisher war der „Kulturfilm“ im Giftschrank der Archive verwahrt und ist daher noch kaum erforscht.
Im vorliegenden Band sind erstmals Studien zum NS-„Kulturfilm“ versammelt. Über die engere Archivgeschichte und Filmgeschichtsschreibung hinausgehend, eröffnen die unterschiedlichen Beiträge eine transdisziplinäre Perspektivierung des „Kulturfilms“. Dabei ermöglichen die Methoden und Begriffe gegenwartsbezogener Theorien – wie etwa der Cultural Studies und der Gender Studies – produktive Fragen nach dem Stellenwert des Politischen in scheinbar „harmloseren“ Filmgenres wie dem „Kulturfilm“ aufzuwerfen.
Mit Beiträgen von Jörg Becker, Margit Berner, Ralf Forster, Jeanpaul Goergen, Sabine Hake, Kay Hoffmann, Jan Kindler, Robert G. Lee, Dorothe Malli, Ramón Reichert, Kerstin Stutterheim, Sabine Wilke, Johannes Zechner
Die Komikerinnen in den 1910er Jahren agieren vielfältig und zeugen von einer reichen Lachkultur im Kino: Sie gebärden sich wie Enfants terribles, äußern ihre Gefühle stets unmittelbar, rebellieren gegen strenge Sitten und inszenieren sich als aufmüpfige Backfische in Hosenrollen.
Die Filmhistorikerin und Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst rekonstruiert die Karrieren und Spezifika jener europäischen Unterhaltungskünstlerinnen, die in der bisherigen Forschung – mit der Ausnahme von Asta Nielsen – kaum berücksichtigt wurden.
Ein herzhaftes Vergnügen!
Band 1 des Lexikons der Paranormologie (LPN) umfasst auf 580 Seiten einschlägige Begriffe für Grenzgebiete der Wissenschaft zum Buchstaben A.
Das Lexikon beschreibt den Gesamtbereich der Grenzgebiete der Wissenschaft, angefangen von den Grenzgebieten der Physik über jene der Biologie, Medizin, Psychologie, Geschichte und Religionswissenschaft bis hin zu Volks- und Völkerkunde, Mythologie und Mystik, verbunden mit Informationen über einschlägige Lehren, Personen, Institutionen, Gemeinschaften und Praktiken.
Damit ist das Lexikon der Paranormologie das wohl umfangreichste Lexikon der Welt für Grenzgebiete der Wissenschaft.
Da die Arbeit im Bemühen um Vollständigkeit mehrere Bände umfassen wird, sind über das Internet schon jetzt die erstellten Begriffe zugänglich. Jedem steht es frei, Ratschläge und Ergänzungen kundzutun. Die Formulierung der Begriffe bleibt jedoch in der Hand der Redaktion, um die Einheitlichkeit zu wahren und unnötige Rechtsprobleme zu vermeiden.
Man erreicht das Lexikon unter:
www.igw-resch-verlag.at/lexikon
oder auch über die Suchmaschinen unter der Eingabe: Lexikon der Paranormologie.
Bibliografische Daten:
Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie. Band 1: A – Azurit-Malachit. Innsbruck: Resch, 2007, XII, 580 S., ISBN 978-3-85382-081-0, Ln, EUR 38.30 [D], 39.90 [A]
Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/
Bestellung:
info@igw-resch-verlag.at
Wie sein Vorgängerband umfasst auch Band 2 des Lexikons der Paranormologie (LPN) wiederum auf ca. 500 Seiten einschlägige Begriffe aus dem Grenzbereich der Wissenschaft, angefangen von den Grenzgebieten der Physik über jene der Biologie, Medizin, Psychologie, Geschichte und Religionswissenschaft bis hin zu Volks- und Völkerkunde, Mythologie und Mystik.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie. Band 2: B - Byzanz. Innsbruck: Resch, 2011, XII, 509 S., ISBN 978-3-85382-090-2, Ln, EUR 48.50 [D], 49.90 [A]. Siehe auch: http://www.igw-resch-verlag.at/
„Meine Arbeit ist »Kino« – so wie ich es verstehe“, sagt Linda Christanell, die seit mehr als 30 Jahren in Österreich Filme macht. Mit dem vorliegenden Buch, das zahlreiche filmaffine Beiträge, mehr als hundert Werkfotos und einen abwechslungsreichen filmo- und bio-bibliografischen Abriss versammelt, erfährt die konsequente Vertreterin der heimischen Avantgarde nun erstmals eine adäquate Würdigung.
Mit Beiträgen von Christine N. Brinckmann, Heide Schlüpmann, Karola Gramann, Alexander Horwath, Renate Lippert, Heike Klippel, Michael Pilz, Bady Minck, Christa Auderlitzky, Elisabeth Büttner u. a. sowie einer Bio-, Biblio- und Filmografie
Der vorliegende Band bringt erstmals die sogenannten Kleinen Schriften von Burkhard Heim (Der kosmische Erlebnisraum des Menschen; Der Elementarprozess des Lebens; Postmortale Zustände? Die televariante Area integraler Weltstrukturen) in einem, ergänzt durch seine letzten Beiträge (Grundbedingungen von Gesundheit und Lebensentfaltung des Menschen; Ein Bild vom Hintergrund der Welt).
Heim stellt in diesem Band als erster und bislang einziger Physiker eine Strukturierung der Existenzbereiche von Physis, Bios, Psyche und Pneuma vor, die den Menschen auszeichnen. Damit werden nicht nur die Schranken von Raum und Zeit überschritten, sondern Mensch und Welt grundsätzlich von einem nicht materiellen Hintergrund aus beschrieben.
Die zuweilen massiven Angriffe auf die Vorstellungen Heims zeigen, mit welcher Unsicherheit man seinen Welt- und Lebensvisionen begegnet. Wer jedoch den Menschen nur in der Raum-Zeit betrachtet, versperrt sich seiner nicht materiellen Dimension.
Bibliographische Daten: Heim, Burkhard: Mensch und Welt. Hrsg. u. mit einem Vorwort und einer Einführung von Andreas Resch. Innsbruck: Resch, 2008 (Grenzfragen; 20), XIII, 263 S., ISBN 978-3-85382-084-1, Brosch., EUR 36.05 [A]
Weitere Informationen:
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Michael Pilz ist eine der herausragenden Erscheinungen des modernen Kinos, sein vielgestaltiges OEuvre aus Dokumentar-, Spiel-, Lehr-, Experimental-, Reise- und Tagebuchfilmen aber selbst Kennern nur zu einem kleinen Teil bekannt. Er ist ein Solitär, der sich konsequent seit über vier Jahrzehnten jeglicher Kategorisierung verwehrt. Diese erste, in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstandene Monografie enthält Essays zu seinem Schaffen, ein ausführliches Gespräch, ausgewählte Texte und Dokumente zu seiner Arbeit sowie eine umfassende Filmografie. „Nimm das, was vor dir ist, so wie es ist, wünsche es nicht anders, sei einfach da“, zitiert Michael Pilz am Beginn von „Himmel und Erde", seinem berühmtesten Film, Laotse. Das Wort des chinesischen Philosophen habe nicht nur seinem Leben eine deutliche Richtung gegeben, so Pilz, sondern entspreche auch seiner Arbeitsweise: „Es geht mir nicht darum, die Welt zu ändern, sondern meine Blicke darauf.“
Mitteilungen der Anthropologischen Geselllschaft in Wien, Bd.141 - Festschrift C.R. Wernhart
Preis: € 39,00
Bestellungen: ag@nhm-wien.ac.at
Mitteilungen der Anthropologischen Geselllschaft in Wien, Bd.142 - Generalthema: Bewegung - Fortbewegung
Preis: € 39,00
Bestellungen: ag@nhm-wien.ac.at
Homepage: http://ag.nhm-wien.ac.at/
Beiträge zum Generalthema EXPEDITIONEN - SAMMELREISEN - ENTSTEHEN VON SAMMLUNGEN.
329 Seiten mit 16 Beiträgen zur Novara-Expedition (1857-1859) sowie aus den Fachgebieten Anthropologie, Ur- und Frühgeschichte und Ethnologie - Volkskunde.
NOVARA-EXPEDITION (1857-1859)
Verena STAGL: Die Weltumsegelung der Fregatte Novara (1857-1859) im Spiegel zoologischer Sammlungen
Sascha NOLDEN: Ferdinand Hochstetter (1829-1884) und die Novara-Expedition in Neuseeland
Georg SCHIFKO: Überlegungen zum möglichen Einfluss von Ferdinand v. Hochstetter auf Andreas Reischeks anthropologische Sammeltätigkeit
Maria TESCHLER-NICOLA: „… der Barbar in der färbigen Hautdecke“ – Anthropologische Objekt- und Datenakquisition im Rahmen der Novara-Forschungsreise 1857-1859
Thomas BALLHAUSEN: Die (weiße) Spur führt zurück. Ein Routenplaner von der Novara zu Freud
ANTHROPOLOGIE
Maria TESCHLER-NICOLA: Die Wiener Pest-Expedition 1897 – Rudolf Pöchs erste Forschungsreise
UR- UND FRÜHGESCHICHTE
Angelika HEINRICH: Franz Hegers Reisen und Ausgrabungen im Kaukasus und die Entstehung der „Sammlung Kaukasischer Alterthümer“ im Naturhistorischen Museum in Wien
Walpurga ANTL-WEISER: Die Studien des Oberleutnants Josef Bayer in Palästina in den Jahren 1917 und 1918
Daniela KERN: Bemerkungen zu archäologischen Privatsammlungen und ihrer Verwertbarkeit für wissenschaftliche(s) Arbeiten
ETHNOLOGIE -VOLKSKUNDE
Marie-France CHEVRON: Reisen und Sammeln aus wissenschaftlicher Überzeugung heute und zur Zeit von Adolf Bastian (1826-1905
Marion MELK-KOCH: Wie die Südsee nach Thüringen kam … – Ethnographika aus dem Pazifik und aus Australien in Thüringen
Alexandra WESSEL: Die Missionssammlung Liefering der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering – Papua Neuguinea Abteilung
Christian MARCHETTI: Wiener Ethnographen im Ersten Weltkrieg
Brigitta MADER: Ludwig Salvators Tabulae Ludovicianae – Vom Museum auf Papier zur Datenbank Mittelmeer
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Kerstin P. HOFMANN: Anthropologie als umfassende Humanwissenschaft. Einige Bemerkungen aus archäologischer Sicht
Wilhelm ANGELI: Kritisches zur Prähistorischen Archäologie
NACHRUF
Herbert KRITSCHER: Zum Gedenken an a. o. Univ. Prof. Dr. Johann Szilvássy (1931-2007)
ISSN 0373-5656
Preis: € 49,--
Bestellungen: ag@nhm-wien.ac.at
http://www.nhm-wien.ac.at/ag/
Seit der Erfindung der Kinematografie herrscht zwischen Film und Landschaft eine vielschichtige, wechselseitige Beziehung, die in allen Genres quer durch die Filmgeschichte ihren Ausdruck findet. In den hier versammelten Texten setzen sich FilmtheoretikerInnen und
FilmemacherInnen mit der Landschaft im Kino, mit ihrer Konstruktion und Rezeption auseinander.
Mit Beiträgen von James Benning, Ursula Biemann,
Elisabeth Büttner, Gustav Deutsch,
Henrik Gustafsson, Erik Meinharter,
Jyoti Mistry, Michael Palm, Michael
Pekler, Barbara Pichler, Andrea Pollach,
Drehli Robnik, Marc Ries, Hanna
Schimek, Lotte Schreiber, Claudia
Slanar, Kristina Trolle, Fred Truniger,
Anke Zechner.
Die vorliegende, reich illustrierte Monografie ist das erste Buch über Assayas in englischer Sprache. Es beruht auf langjähriger Korrespondenz und einem intensivem Ideenaustausch zwischen dem Filmemacher und dem Herausgeber Kent Jones, dessen Überblicksessay den Auftakt bildet. Im Kern des Buches untersuchen Schriftsteller und Kritiker wie Greil Marcus, Geoffrey O’Brien, Howard Hampton, Kristin M. Jones, B. Kite oder Glenn Kenny jeden Assayas-Film in individuellen Aufsätzen. Beiträge des Filmemachers und seiner engsten künstlerischen Mitarbeiter/innen sowie eine detaillierte Filmografie und Bibliografie runden den Band ab.
Die Beiträge dieses Bandes, verfasst in deutscher und englischer Sprache aus den Bereichen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, der vergleichenden Literaturwissenschaft, der Musikwissenschaft, der Philosophie sowie der Kulturwissenschaften, widmen sich Fragen der Zensur, des Urheber- und Interpretenrechts sowie hochaktuellen Diskussionen um den Zusammenhang zwischen Intertextualitätstheorien und Plagiatsvorwürfen. Ferner behandelt werden (sub)kulturelle Gegenentwürfe zu gängigen Modellen der Informationsweitergabe, ökonomische Grundlagen des Schutzes kulturellen Eigentums sowie aktuelle Entwicklungen in der Internetkultur, die für Fragen des geistigen Eigentums von weitreichender Bedeutung sind.
Inhalt: Paul Ferstl/Stefan Wedrac: Owning the Mind - Eigentum Geist: eine Einleitung - Norbert Bachleitner/Daniel Syrovy: Verpönt, Verdrängt - Vergessen? Eine Datenbank zur Erfassung der in Österreich zwischen 1750 und 1848 verbotenen Bücher - Stephan J. Berger: Die neuen Archivare: Philosophische Implikationen moderner Filesharing-Technologien - Marianna Bicskei/Kilian Bizer/Zulia Gubaydullina: Der Schutz des kulturellen Eigentums - ein ökonomischer Ansatz - Frédéric Döhl: Still Got The Blues. Ein Plädoyer für Alternativen zur geltenden Form der Eigentumsverletzung durch unbewusste Entlehnung in der Musik anhand des Urteils LG München I (21 O 23120/00) vom 3. Dezember 2008 - Stephan Fadinger: Plagiat und Intertextualität - Robert König: PWN1NG TH3 M1ND - Die Leet Language als Symptom einer neuen Weise geistigen Besitzes - Heidemarie Mendel: Die Grundlegung von Interpretenrechten durch die technische Möglichkeit der erstmaligen Reproduzierbarkeit von Darbietungen mit Hilfe von Phonograph und Grammophon - Ulrich Rois: «Everybody knows that music is free»: Music Downloads and the American Counterculture of the 1960s - Daniel Syrovy: Copyright infringement or creative impulse? Avellaneda's continuationof Don Quijote - Walter Wagner: Voltaire, Montaigne eingesperrt. Zensur und Selbstkonstitution in Thomas Bernhards Auslöschung.
Paranormale Phänomene werden berichtet, seit die Menschheit Geschichte schreibt, aber erst vor rund hundert Jahren hat die Wissenschaft mit ihrer Erforschung begonnen, und mittlerweile ist auch der Diskurs um die Anerkennung der Echtheit der Phänomene weitgehend ausgefochten. In einem Zyklus von Vorträgen stellt der Autor, an dessen Institut seinerzeit das erste elektronische ASW-Testgerät in Österreich gebaut worden war, gleichsam das Bleibende, das zeitlos Relevante der Parapsychologie dar, führt in Problemstellungen und Methoden ein und bringt auch zahlreiche Spontanfälle aus eigenem Erleben. Eine Reihe von Aufsätzen erweitern und vertiefen das Spektrum des Dargestellten, z. B. Beobachtungen an Uri Geller, über Radiästhesie u. a. Eine Kurzbiographie des Verfassers rundet den Band in der einen, ein zusätzliches Kapitel von Peter Mulacz über die Parapsychologie der Gegenwart in der anderen Richtung ab. --
Der Verfasser ist der langjährige Präsident und nunmehrige Ehrenpräsident der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Grenzbereiche der Wissenschaften. -- 232 Seiten, mit 20 Abbildungen, zzgl. Diagramme etc. ISBN 10: 3-85167-111-2, € 20,91 -- Bestellung:
http://parapsychologie.ac.at/feedback.htm
Paul Czinner war Musiker, Journalist, Theaterdramaturg, später Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent. Berühmt aber wurde der gebürtige Wiener als persönlicher Generalmanager, künstlerischer Weggefährte und schließlich Ehemann der Schauspielerin Elisabeth Bergner.
Gemeinsam erlebten sie 1933 Vertreibung und Exil, drehten Filme in Großbritannien, scheiterten an Hollywood, arbeiteten in New York am Broadway und kehrten 1950 nach London zurück. Zusammen schufen sie Meisterwerke wie DER TRÄUMENDE MUND und FRÄULEIN ELSE, wie CATHERINE THE GREAT und STOLEN LIFE.
Die kompakte, Paul Czinner gewidmete Broschüre stellt den "Mann hinter Elisabeth Bergner" wie auch sein vielfältiges eigenes Schaffen erstmals vor: darunter spektakuläre Opern- und Ballettfilme mit Margot Fonteyn, den Wiener Philharmonikern und Herbert von Karajan, sowie Czinners frühe Feuilletons über Arthur Schnitzler und die Vortragskunst von Karl Kraus.
Die hier vorgelegten Kurzbiografien zu Personen aus dem Bereich des Paranormalen fußen auf einer jahrelangen Sammlung von Daten, angefangen von der Paraphysik bis zur Mystik, und füllen somit eine bedeutende Lücke im offenen Gespräch über das Außergewöhnliche.
Die konkrete Auswahl für dieses Lexikon ist zwar relativ weit gefächert, aber auch, bedingt durch die unscharfen Kriterien der Grenzgebiete als solche, subjektiv selektiv. Neben dem eigentlichen personellen Bereich der Paranormologie wurden in diese lexikalische Zusammenstellung auch paranormal relevante Personendaten aus den Gebieten des sog. „Okkultismus“ und der Esoterik aufgenommen.
Da für die angrenzenden „geheimwissenschaftlichen“ Formenkreise bereits mehrere Speziallexika und (bio-)bibliografische Informationsquellen existieren, wurden Daten zu Personen in Bezug auf New Age, Alchemie, Astrologie, Freimaurerei, Geheimorden, Hexenwesen, Kabbala, Magie, Satanismus, Theosophie usw. nur peripher berücksichtigt.
Besondere Beachtung fanden phänomenbedingt spezifische biografische Daten aus der christlichen Kirchengeschichte, der Hagiographie, den außerbiblischen bzw. (Privat-)Offenbarungen und spontanen Erscheinungen (vor allem Mariens) sowie den Bereichen von Mystik und Dämonie mit ihrer begleitenden Phänomenik (Asitie, Ekstasen, Visionen, Prophetie, Kardiognosie, Stigmatisation, Levitation, Besessenheit etc.).
Bibliografische Daten: Zahlner, Ferdinand: Personenlexikon zur Paranormologie. Innsbruck: Resch, 2011, XIII, 369 S., ISBN 978-3-85382-091-9, Ln, EUR 35.00 [A]
PROJEKTION. Zwischen Begriff und Bild will das Kino als ein Instrument des Denkens gelesen werden.
MONTAGE. Zwischen Film und Video forscht Godard in den frühen 70er Jahren.
POLITIK. Zwischen der totalitären Krise des Faschismus und der sozialen Krise des Fernsehens behaupten sich die Geschichten des Kinos.
26 junge Filmemacher, unter ihnen Alexander Kluge, Edgar Reitz, Peter Schamoni, Haro Senft und Herbert Vesely, veröffentlichten am 26. Februar 1962 das Oberhausener Manifest und erklärten „Papas Kino“ für tot. Hinter dieser großsprecherischen Attitüde aber richtete sich der Ehrgeiz der selbsternannten Unterzeichner auf die Schaffung neuer politischer, organisatorischer und ästhetischer Grundlagen, auf denen sich eine Filmindustrie in Deutschland überhaupt entwickeln können sollte.
50 Jahre danach blättert diese Symposiumsbroschüre mit aktuellen und ausgewählten historischen Texten sowie einer Reihe seltener Fotos die Geschichte des Oberhausener Manifests und seiner Folgen auf.
Mit Beiträgen von Alexander Kluge, Joe Hembus, Hans Rolf Strobel, Ralph Eue, Lars Henrik Gass, Christian Schulte und Alexandra Hesse
Die österreichische Filmgeschichtsschreibung hat es bislang weitgehend vermieden, den Genrebegriff für sich zu nutzen. Auch wenn man den Kriminalfilm als Gattung nicht exakt definieren kann, lohnt es sich doch, die im Kino erzählte Überschreitung von juristischen und moralischen Grenzen und die Wiederherstellung einer Ordnung zu einem systematischen Diskurs über Recht und Ordnung sowie Schuld und Rache zusammenzusetzen. Das vorliegende Buch bietet in 14 Essays einen Streifzug durch das KrimiKino Österreichs mit seinen unterschiedlichen Subgenres, vom Eifersuchtsdrama zum Revuekrimi, vom Agentenfilm zum klassischen Whodunit. Die Geschichte dieser Geschichten lädt ein zu einem bunten Panoptikum, das sich selbst als Beitrag zu einer fortlaufenden Zeitgeschichtsforschung versteht.
Mit Texten zu KOMM, SÜSSER TOD; SILENTIUM, DER KNOCHENMANN, DAS RÄTSEL DER ROTEN QUASTE, MANN IM SCHATTEN, DEN TÜCHTIGEN GEHÖRT DIE WELT, FRAUENEHRE, FRAU DOROTHYS BEKENNTNIS, DER WEIBSTEUFEL, FLUCHT INS SCHILF, REVANCHE, DIE FREMDE, HELDEN DES ALLTAGS, DIE TAT DES ANDREAS HARMER, ORLAC’S HÄNDE, ÖL INS FEUER, SCHATTEN DER VERGANGENHEIT, ICH BIN SEBASTIAN OTT, PREMIERE, SALTO IN DIE SELIGKEIT, LAMBERT FÜHLT SICH BEDROHT, ZYANKALI, PRÄMIEN AUF DEN TOD, SCHUSS DURCH’S FENSTER, ABENTEUER IN WIEN, ARLBERG-EXPRESS, SUZIE WASHINGTON, KRIMINALTANGO, MÜLLERS BÜRO, SCHÜSSE IM 3/4 TAKT, GESTÄNDNIS EINER SECHZEHNJÄHRIGEN, OBERINSPEKTOR MAREK, KURZER PROZESS, KOTTAN ERMITTELT, HIMMEL, POLT UND HÖLLE; FEGEFEUER, GEISSEL DES FLEISCHES, ANGST, DIE AUSGESPERRTEN, FUNNY GAMES, 12 MÄDCHEN UND 1 MANN u.v.a. sowie Cast and Credits zu den Filmen des österreichischen KrimiKinos
Gerbert Rappaport, 1908 als Herbert Jacob Otto Rappaport in Wien geboren, 1983 unter nie geklärten Umständen in Leningrad gestorben, ist der einzige deutschsprachige Emigrant, der sich in der Sowjetunion dauerhaft als Filmemacher etabliert hat.
Rappaport, der in Wien dasselbe Gymnasium besucht wie Fred Zinnemann, kommt Ende der 20er-Jahre zum Film. Er arbeitet in Berlin und Paris als Regieassistent bei G. W. Pabst, versucht 1934/35 sein Glück in Hollywood und nimmt im Jahr darauf eine Einladung des Studios Lenfilm an, das Anti-Nazi-Drama "Professor Mamlock" von Friedrich Wolf auf die Leinwand zu bringen. Der gleichnamige Film, inszeniert gemeinsam mit Adolf Minkin, begründet seine Karriere, die über vierzig Jahre währt und rund 25 Regiearbeiten umfasst: Komödien, Musicals, Kriegsfilmalmanache, Ballettinszenierungen, Kriminalfilme.
Mit Texten von Herbert Rappaport sowie Beiträgen von Brigitte Mayr, Michael Omasta, Olaf Möller und Barbara Wurm
Das vorliegende Buch stellt Karmakars bisheriges Schaffen zum ersten Mal in seiner Gesamtheit dar. Ein großer Essay und Gespräche, eine kommentierte Filmografie und ausgewählte Texte des Künstlers, darunter Treatments und Drehbuchentwürfe zu nicht realisierten Filmen, geben Einblick in sein filmisches Denken.
„In meiner Verlorenheit hier heute morgen war es schön, Ihre Schrift zu sehen“, heißt es in einem Brief Marlene Dietrichs, den sie am 10. Januar 1947 an Friedrich Torberg richtete. Die Filmdiva hatte New York, wo Torberg seit 1944 lebte, eine Woche zuvor per Schiff mit dem Ziel Paris verlassen. Doch ihre Beziehung mit dem französischen Schauspieler Jean Gabin gehörte schon der Vergangenheit an, weshalb ihr die vertrauten Zeilen Torbergs in der Pariser Hoteleinsamkeit offenbar besonders willkommen waren.
Das Eingangszitat steht für eine Brieffreundschaft, die über dreißig Jahre lang anhalten sollte und die sich in über hundert Korrespondenzstücken manifestiert. Der Briefwechsel hat sich größtenteils im Nachlass des Schriftstellers und Publizisten Friedrich Torberg erhalten, der sich in der Wienbibliothek im Rathaus befindet.
Die jahrzehntelange schriftliche Unterhaltung ist eine wichtige Trouvaille für die Exilforschung, die sowohl Literatur-, als auch FilmwissenschaftlerInnen spezielle Einblicke gewährt in das künstlerische Schaffen der beiden ProtagonistInnen.
Anna Gmeyner, geboren 1902 in Wien, gestorben 1991 im englischen York, schrieb Theaterstücke, Lieder, Romane und für den Film. In ihrem Werk, das fest im fortschrittlichen Diskurs der Weimarer Republik verwurzelt ist, halten sich metaphysische Überhöhung und politisches Engagement die Waage. Titel wie „Heer ohne Helden“, „Zehn am Fließband“ oder „Automatenbüfett“ sprechen für sich.
Mit Beginn des Exils in den 30er Jahren wird das Kino für kurze Zeit zu ihrem eigentlichen Metier. Sie arbeitet in der Sowjetunion, in Berlin, Paris und London für angesehene Regisseure wie Erwin Piscator, G. W. Pabst, Berthold Viertel, John und Roy Boulting. Dennoch ist ihr Oeuvre für den Film schmal geblieben; ihre Karriere als Drehbuchautorin endet 1942 abrupt mit dem Meisterwerk THUNDER ROCK.
Diese erste Würdigung ihrer Arbeiten für den Film, soll an eine außergewöhnliche Autorin und einen bisher kaum beachteten Teil ihres Schaffens erinnern.
Mit Texten von Anna Gmeyner, Paul Falkenberg und Fritz Rosenfeld sowie Beiträgen von Eva Ibbotson, Heike Klapdor, Brigitte Mayr und Michael Omasta
Das vorliegende Werk ist der erste Band in der Reihe „Branchenreports” der Semantic Web School. Diese Reihe, die in Zusammenarbeit mit Branchenexperten entwickelt wurde, verfolgt das Ziel, in regelmäßigen Abständen die Bedeutung semantischer Technologien in ausgewählten Branchen und Communities zu analysieren und zu durchleuchten. Bestellformular unter: http://www.oegdi.at/images/stories/dmdocuments/BID_06_Bestellformular_Oegdi.pdf
Ein Begleiter, ein Aufwecker ist dieses Buch, das in Frage stellt, bestätigt, aufzeigt und anregt.
Eine praktische Anleitung der Logotherapie
137 Seiten, 75 farbige Abbildungen.ISBN 3-901294-07-4; (Abhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft, Band 33. ISSN 0084-5639). 20,- € . Bestellung: wolfgang.punz@univie.ac.at
Wirksames und Wirkendes im Zwischenmenschlichen
Grenzüberschreitungen, Gratwanderungen mit Sichtung der vielfältigen systemischen Territorien „diesseits und jenseits“ sind die Leitmetaphern dieses Sammelbandes, der anlässlich des 20jährigen Bestehens der ÖAS (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und Systemische Studien) erschien. Überschritten wird auch die übliche Trennlinie zwischen Schreibenden und KonsumentInnen der Fachliteratur. Gerahmt durch Geleitworte von Corina Ahlers, Joseph Duss-von Werdt, Jürgen Hargens und Tom Levold breiten neben etablierten Autoren (u.a. Kurt Ludewig, Harry Merl) vor allem erfahrene PraktikerInnen aus unterschiedlichsten Arbeitsfeldern sowie Studierende in verschiedenen Stadien systemischer Ausbildung eine farbenfrohe Landkarte ihrer jeweils eigenen Zugänge zum „Systemischen“ aus.
350 Seiten, € 29,5
ISBN 3 901811 20 6
Das Kino im Allgemeinen, die Avantgarde und der Dokumentarfilm im Besonderen, verdanken ihm viel: Seinen ersten eigenen Film SPAZIERGANG INS BLAUE - BEZÚCELNÁ PROCHÁZKA, ein kleines Meisterwerk, drehte er 1930 als Alexander Hackenschmied in der Tschechoslowakei, seinen letzten 1986 als Alexander Hammid in Amerika. Dazwischen liegt eine bemerkenswerte Karriere als Fotograf, Filmkritiker,Ausstatter, Kameramann, Editor, Regisseur und Pionier des IMAX-Kinos. Als Hackenschmied mit CRISIS - A FILM OF THE "NAZI WAY" Stellung gegen den Faschismus bezieht, muss er 1939 in die USA emigrieren, wo er nach dokumentaristischen Propaganda-Aufträgen für das Office of War Information, mit Maya Deren, die Hammid, wie er sich nun nennt, 1942 auch heiratet, als Kameramann an jenen Filmen zusammenarbeitet, die wie MESHES OF THE AFTERNOON die Avantgardebewegung nachhaltig prägen werden.
"Tribute to Sasha" zeichnet Leben und Werk von Alexander "Sasha" Hammid (1907-2004) nach. Mit Beiträgen und Tributes von Miriam Arsham, James Benning, Michal Bregant, Loren Cocking, Stefan Grissemann, Eva Hohenberger, Michael Loebenstein, Brigitte Mayr, Michael Omasta, D.A. Pennebaker, Bayley Silleck, Douglas Slocombe und Amos Vogel sowie Schriften zum Film von Alexander Hackenschmied, einem Gespräch mit Alexander Hammid und einer kommentierten Biblio- und Filmografie.
Epische Stimmen, die aus einem televisuellen Nirgendwo kommen. Übersetzerische Liebesmüh, die sich auf den Verlust verlässt.
Täuschende Oberflächen, die das Wichtigste verstecken.
Intime Sphären, die eine neue Öffentlichkeit schaffen sollen.
Historische Ungenauigkeit, die ein tieferes Geschichtsbewusstsein forciert. Blindheit und Missverstehen, die das Verständnis bedingen ...
Dies sind einige der Spannungen, die Hanekes Werk bewegen. Das vorliegende Buch nimmt sie als Leitfäden zu einer Untersuchung der wenig bekannten Fernseharbeiten und international erfolgreichen Kinofilme des österreichischen Starregisseurs und fordert die Leserinnen und Leser heraus, sich mit den Inhalten so auseinanderzusetzen wie es Michael Hanekes Filme von ihrem Publikum verlangen.
Mit einem Vorwort von ELFRIEDE JELINEK.
(Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde, Bd. 23)
Innsbruck (StudienVerlag) 2009, 194 Seiten, € 24,90, ISBN 978-3-7065-4769-7.
VorWorte:
Werner Wintersteiner: Tradition und Erneuerung – Nicola Mitterer/Werner Wintersteiner: Zu diesem Band.
Gesetzes/Grenzen:
Nicola Mitterer: Vor dem Gesetz. Über den Begriff Migrationsliteratur und andere Fragen des Fremdseins –
Eva Schörkhuber: Schreiben in Zwischen. Versuch einer Grenz/Lage-Bestimmung der Literatur der Minder-heiten, Migranten und Migrantinnen in Österreich.
Migrationsliteratur:
Helga Mitterbauer: Migration – Mobilität – Moderne. Das kreative Potential (nicht-)Wiener AutorInnen im Fin de Siècle – Wolfgang Müller Funk: Auf Wanderschaft. Dimitré Dinevs Roman Engelszungen – Helmut A. Niederle: Das Fremde im Text. Kulturelles (Miss-)Ver-stehen und Migrationsliteratur – Arno Rußegger: Migration und Film. Am Beispiel von Houchang Allahyari – Christa Stippinger: „vom schreiben der expatrii“. zur literatur von autorinnen mit migrationshintergrund in österreich am beispiel des exil-literaturpreises schreiben zwischen den kulturen – Asli Kişlal/Carolin Vikoler: Wir lassen uns doch den Gedanken nicht nehmen das-kunst die Welt verändert! – Gerald Kurdoğlu Nitsche: Kurdoğlu – und kein Wort Deutsch!
Minderheitenliteratur:
Fabjan Hafner: Der „exemplarische Epiker der Kärntner SlowenInnen: Florjan Lipuš – Robert Hajszan: Die zeitgenössische burgenländisch-kroatische Literatur. Aspekte und Thesen – Beate Eder-Jordan: Die Literatur der Roma, Sinti und Jenischen. Herausforderung auf der Ebene der Produktion und Rezeption.
ISSN 0252-1911. Enthält wissenschaftliche Originalarbeiten ökologischen und systematischen Inhalts mit Bezug auf Österreich und seine Nachbarländer einschließlich des Mittelmeergebietes.
Kontakt zum Redakteur: rudolf.maier@univie.ac.at; 66,- € pro Band ; Bestellung: wolfgang.punz@univie.ac.at
Subtiles Porträt des Menschen Viktor Frankl und kenntnisreiche Analyse eines Lebenswerks
Aus- und Weiterbildungsangebote für Informationsfachleute in Österreich. ca. 120 Seiten, ISBN: 978-3-9502337-0-4
Sinnlosigkeitsgefühle und Sinnzweifel können den Menschen über Jahre begleiten oder auch plötzlich zur Frage werden. Immer haben sie einen existenziellen Hintergrund.
Ein Sammelband mit den vier beim gleichnamigen Symposium in Stift Vorau im April 2011 gehaltenen Vorträgen; Beiträger: Walter Weiss, Erwin Kohaut, Karl Edlinger, Robert Hofstetter und Peter Mulacz. Von Relevanz für die Parapsychologie ist das letzte Kapitel "Esoterik kritisch hinterfragt", in dem Peter Mulacz eingehend und kritisch den Denkrahmen der »Esoterik« (vom Autoritätsglauben »iurare in verba magistri« über das Analogiedenken bis zu den Vorstellungen von »feinstofflichen Energien« und »Geistwesen«) analysiert und dies kontrapunktisch der wissenschaftskonform empirisch forschenden Parapsychologie gegenüber stellt. --
163 Seiten, mit s/w Abbildungen, ISBN 978-3-9502954-2-9, € 18,00. -- Bestellung: Verlag ErasmusWien http://erasmuswien.at/.
Das vorliegende Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit Wolf Suschitzky und präsentiert Fotos aus seiner über 50 Jahre währenden Karriere im (britischen) Kino. Bei den rund 200 Filmen, bei denen er als Kameramann zeichnete, hatte Suschitzky auch seine Fotokamera immer mit dabei. Das Buch zeigt eine Auswahl rarer Arbeitsfotos und bisher unveröffentlichter Porträts von Filmschaffenden wie Vincent Price, Diana Rigg, Michael Caine, Trevor Howard, Robert Flaherty, Paul Rotha u.v.a.
Mit Beiträgen von Michael Gough, Robert D. Graff, Mike Hodges, Virginia McKenna, Joseph Strick, Peter Suschitzky sowie Brigitte Mayr und Michael Omasta. 180 Fotos in hochqualiataivem Duoton.
Wolf Suschitzky, geboren 1912 in Wien, seit 1935 in London beheimatet, ist ein Meister der klassischen Schwarzweißfotografie. Das vorliegende Buch präsentiert, zum ersten Mal, ausgewählte Fotos aus sieben Jahrzehnten gesammelt in einem Band. Davon sind manche berühmt, andere nie zuvor veröffentlich worden, alle jedoch weisen Suschitzky als ebenso humorvollen wie sozial engagierten Chronisten des 20. Jahrhunderts aus.
Mit Beiträgen von Anna Auer, Duncan Forbes, Erich Lessing, Wolf Suschitzky und 170 Fotos in hochqualitativem Duoton-Druckverfahren.
Welche Bedeutung der Zeit im Bereich der Kunst, der elektronischen Medien und insbesondere des Films zukommt gehen die Beiträge von Hans-Dieter Bahr, F. E. Rakuschan, Konrad Paul Liessmann, Christa Blümlinger, Elisabeth Büttner, Marc Ries, Georg Seeßlen, Yvonne Spielmann, Sabine Perthold, Peter Dosti, Heidemarie Seblatnig und Peter Gendolla nach.
- Die wichtigsten 28 arbeitsrechtlichen Gesetze in einem Band
- 19 Autorinnen und Autoren aus Universitäten, Kammern, Gewerkschaft, Rechtsanwaltschaft, Ministerium und OGH
- zuverlässige Orientierung über Rechtsprechung und Lehre zum österreichischen Arbeitsrecht
"Zur Geschichte der Paranormologie" ist der sechste Band der Reihe R und der erste Band in einer Reihe von insgesamt 9 geplanten Bänden, welche die vielen in Zeitschriften, Sammelbänden und Lexika verstreuten Beiträge von Prof. P. Andreas Resch thematisch gebündelt vereinen.
Da die Geschichte der Paranormologie wesentlich von einzelnen Instituten und Institutionen geprägt wurde und wird, gilt diesen ein besonderes Augenmerk, so u.a. auch dem Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) und seinen Veröffentlichungen - nicht zuletzt deshalb, weil der Begriff "Paranormologie" von hier seinen Ausgang nahm und seine inhaltliche Prägung erhielt.
Aus dem Inhalt:
1. Kap.: Zur Geschichte der Paranormologie; 2. Kap.: Der Mensch in der Sicht der Psychologie von morgen; 3. Kap.: Institute und Gesellschaften; 4. Kap.: IMAGO MUNDI, Resch Verlag, Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW); 5. Kap.: Veröffentlichungen des IGW.
Bibliografische Angaben: Zur Geschichte der Paranormologie. Innsbruck: Resch, 2010 (Reihe R; 6). XI, 212 S., 67 Abb. sw, ISBN 978-3-85382-089-6, Brosch., EUR 20.50 [A]
Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/
Bestellung:
info@igw-resch-verlag.at
Dieses Buch ist eine praxisnahe Einführung in die Existenzanalyse.
http://sammelpunkt.philo.at:8080/1582/
Der (lücken- und fehlerhafte) "World Guide to Scientific Associations and Learned Societies" verzeichnete 1998 ca. 17 000 Gesellschaften und
Institute in Vereinsform. Ihnen kommt große Bedeutung zu, als sich neue theoretische Ansätze, Spezialisierungen wie auch interdisziplinäre Integrationsversuche oft außeruniversitär etablieren müssen und erst Jahrzehnte später in Universitäten eindringen können. Arbeitskreise, Kongresse, Kongressakten, Buchreihen, Journale, Grauer Literatur, Öffentlichkeitsarbeit,
Bibliografien, Datenbanken, Thesauri, ja Entwicklung und Durchsetzung des Internets wurden und werden maßgeblich von Vereinen organisiert.
BibliothekarInnen, DokumentarInnen, ArchivarInnen erfüllen wichtige Aufgaben für den Wissenschaftsbetrieb, werden aber vielfach -
arroganterweise - nicht zum "eigentlichen wissenschaftlichen" Sektor gezählt. Ihre Verbände fördern die Weiterbildung ihrer Mitglieder,
angesichts rasanter informationstechnologischer Änderungen. Die Macht der Funktionäre ist mitunter groß. Mitglieder einflussreicher Seilschaften ("old boys networks") können einander symbolische Macht und Belohnungen (Posten, Preise) zuschanzen. Die modernen Wissenschaften hätten sich ohne die Aktivitäten wissenschaftlicher Vereinigungen kaum entwickeln und halten können.
Der Beitrag ist auch open access / online abrufbar unter http://sammelpunkt.philo.at:8080/1582/.
Die Österreichische Zeitschrift für Volkskunde (ÖZV) erscheint seit 1895 vierteljährlich und einem Umfang von ca. 500 Seiten pro Jahr. 1944 kam es kriegsbedingt zu einer Unterbrechung der Herausgabe, seit 1946 erscheint die ÖZV wieder kontinuierlich als „Neue Serie“.
Die Zeitschrift dient der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den fachspezifisch aktuellen Themen und Fragestellungen der Disziplin Europäische Ethnologie. Darüber hinaus finden auch klassische Themen der materiellen und geistigen Volkskultur Eingang ebenso wie die Auseinandersetzung mit Aufgaben und Problemen kulturhistorischer Museologie und Information über wichtige Ereignisse und Neuerscheinungen im Fach.
Mit ihrem umfassenden Angebot wird die ÖZV seit über hundert Jahren ihrem Anspruch als Fachorgan der österreichischen Volkskunde gerecht und bietet somit einen repräsentativen Querschnitt durch die Fachgeschichte, wie auch Einblicke in neuste Entwicklungen.
Abonnement:
Normalpreis: € 38,- pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)
Ermäßigter Tarif für Vereinsmitglieder: € 26,- pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)
Auch Einzelhefte verschiedener Jahrgänge sind erhältlich.
Information und Bestellung:
Mag. Dagmar Butterweck
Laudong. 15-19
1080 Wien
Tel +43 1 4068905.30
Fax +43 1 4085342
verein@volkskundemuseum.at
Anzeigen:
Verlagen und AutorInnen bietet die ÖZV die Möglichkeit der Buchanzeigen.
Informationen hierzu finden Sie unter Anzeigenverkauf.
Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte - Jahresbände