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Schillernd grau. CONTINENTAL – Eine deutsche Filmproduktion im besetzten Frankreich 1941-1944

Ralph Eue, Frederik Lang (Red.) / - SYNEMA-Publikationen / 2017-05-01

Nach der Kapitulation Frankreichs im Juni 1940 fällt mit Paris auch das Zentrum der französischen Filmindustrie unter nationalsozialistische Herrschaft. Für den französischen Film ist die Zeit der deutschen Besatzung eine schillernd graue Epoche, geprägt von extremer Ambiguität zwischen Kollaboration, Widerstand und Anpassung. Eine zentrale Rolle im französischen Filmschaffen der Jahre 1940 bis 1944 spielt die Produktionsfirma Continental Films, ein Unternehmen nach französischem Recht, finanziert allerdings zu hundert Prozent vom Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda in Berlin. Das auf persönliches Geheiß von Joseph Goebbels gegründete Unternehmen sollte den französischen wie auch internationalen Markt vor allem mit seichten, wenig ambitionierten Unterhaltungsfilmen erobern. Doch Goebbels hatte die Rechnung ohne seinen Continental-Produzenten Alfred Greven gemacht, der beabsichtigte, "die" Spitzenprodukte des französischen Kinos jener Jahre herzustellen.
Mit Beiträgen über das Arbeiten bei einem deutschen Filmkonzern in Paris in den Jahren 1941 bis 1944, über Alfred Greven, der unter dem "Tarnnamen Continental" deutsch-französische Filmgeschichte schrieb, über "Screening Simenon" und wie der vielgelesene Autor sich ins Kino der deutschen Okkupation verirrte sowie François Truffauts berühmten Text "Der französische Film, die Okkupation und ich". Ergänzt wird der Band durch ein "Kleines Who’s who der Continental" mit 45 Kurzporträts der Filmschaffenden und einer kommentierten Filmografie.


GERMAINE DULAC - Der Film ist ein weit auf das Leben geöffnetes Auge

Brigitte Mayr, Heide Schlüpmann (Red.) / - SYNEMA-Publikationen / 2017-05-01

Germaine Dulac (1882–1942) war eine beeindruckende Frau: als Regisseurin, Filmtheoretikerin, Kinoaktivistin und Feministin wie auch als Künstlerin an der Schnittstelle von Theorie/Praxis, Bild/Sprache, Ästhetik/sozialem Engagement. Ihre Arbeiten im Kontext des französischen Surrealismus – darunter La Souriante Madame Beudet (1923) und La Coquille et le Clergyman (1927) – stellen Schlüsselwerke der Avantgarde dar. In diesen Filmen ebenso wie in ihren theoretischen Schriften, war ihr Ideal der „reine“ Film, frei von jeglichen Einflüssen aus Literatur, Bühne oder anderen bildenden Künsten.
Herzstück dieser Broschüre sind fünf von Dulacs wichtigsten Texten, die „reflektieren und in Worte fassen, was die Filmemacherin in all ihren Filmen versuchte: einzutreten für die Möglichkeiten, die die Entwicklung der Filmtechnik eröffnete“ (Heide Schlüpmann). Ergänzt werden die theoretischen Schriften durch eine biografische Notiz zu Germaine Dulac und eine kommentierte Filmografie ihrer Arbeiten für das Kino von 1916 bis 1936. -- ISBN 978-3-901644-72-6. Preis: € 10.-


Historische Gärten und Parks in Österreich

Christian Hlavac u.a. / Christian Hlavac, Astrid Göttche, Eva Berger Böhlau Verlag / 2012-09-01

Reihe "Österreichische Gartengeschichte", Band 1

Das mit 337 Farbbildern und historischen Abbildungen illustrierte Buch stellt über 50 historische Gärten und Parks in Österreich vor. Die Bandbreite der von Fachleuten beschriebenen Anlagen reicht vom manieristischen Hellbrunn aus dem frühen 17. bis zu Anlagen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Leserinnen und Leser werden eingeladen, die Vielfalt der Gartenanlagen zu entdecken und die Notwendigkeit ihres Schutzes zu erkennen.


"Viel herrlich und schöne Gärten". 600 Jahre Wiener Gartenkunst

Eva Berger / - Böhlau Verlag / 2016-12-21

Reihe "Österreichische Gartengeschichte", Band 2

Historische Gärten und Parks als wichtige Beiträge zur Kunst-und Kulturgeschichte zählen zum kulturellen Erbe von Wien und verdienen verstärkte Aufmerksamkeit. In dieser Publikation wird erstmals die historische Entwicklung der Gartenkunst seit der frühen Siedlungstätigkeit im Raum Wien bis ins erste Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts ausführlich und anschaulich dargestellt.


PETER LORRE -- Schauspieler in Wien, Berlin und Hollywood

Brigitte Mayr und Michael Omasta (Red.) / - SYNEMA-Publikationen / 2014

Lange bevor Peter Lorre mit der Hauptrolle in Fritz Langs Klassiker M – Eine Stadt sucht einen Mörder berühmt wurde, stand er in Wien als Komiker auf der Bühne und vor der Kamera. Dennoch ist er zeit seines Lebens auf Mörder, Psychopathen, Sadisten wie auch Masochisten abonniert geblieben. Vor allem in Hollywood, wo er nach seiner Vertreibung aus Deutschland 1933 mit Stars wie Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Paul Henreid, Hedy Lamarr, Cary Grant, Lauren Bacall, Conrad Veidt und Boris Karloff drehte. ---
Bis heute zählt Peter Lorre – 1904 als László Löwenstein in Rosenberg geboren, 1964 in Hollywood gestorben – zu den beeindruckendsten Protagonisten in der Geschichte des Filmexils. Zudem schuf er mit Der Verlorene, seiner einzigen Regiearbeit, eines der überragenden Werke des deutschen Nachkriegskinos. --- Die vorliegende Hommage an Peter Lorre verfolgt seine Filmkarriere bis an die Anfänge zurück, begleitet ihn auf seinem Weg ins US-Exil, widmet sich den Augen, den Händen und der unverwechselbaren Stimme dieses großartigen Schauspielers. Es ist schon so, wie Hanns Zischler einmal geschrieben hat: „Wenn wir die Augen schließen, ergreift uns Peter Lorres Stimme – wenn wir sie öffnen, können wir uns an seinem verschatteten Blick nicht sattsehen.“ --- Mit Beiträgen von Curt Siodmak, Romuald Karmakar, Peter Nau, Pem, Lutz Koepnick, Michael Omasta und Brigitte Mayr sowie einer biografischen Notiz. --- ISBN 978-3-901644-60-3, Preis: € 7.-


MANFRED NEUWIRTH – Bilder der flüchtigen Welt

Herausgegeben von Brigitte Mayr und Michael Omasta / - SYNEMA-Publikationen / 2014

Der Filmemacher Manfred Neuwirth zählt zu den auch international bedeutenden Protagonisten des unabhängigen Film- und Videoschaffens aus Österreich. Seit den frühen siebziger Jahren arbeitet er mit Film und dem damals noch neuen Medium Video. Heute ist er als Regisseur, Kameramann, Produzent, Medienkünstler in den Bereichen Film, Video, Sound, Fotografie, Installation tätig. --- Mit der SYNEMA-Publikation "Manfred Neuwirth – Bilder der flüchtigen Welt" wollen wir diesen kreativen österreichische Künstler würdigen, der seit mittlerweile über 40 Jahren in Österreich Filme macht, indem Autoren und Kolleginnen das umfangreiche Oeuvre der Filmarbeit zwischen Fremdem und Vertrautem auffächern und aus höchst unterschiedlichen Perspektiven analysieren, kommentieren und interpretieren. Der Künstler selbst gestaltet zudem vier visuelle Beiträge mit zahlreichen Fotos, die an verschiedensten Orten der Welt im Zeitraum von 1968 bis heute entstanden sind. Momentaufnahmen montiert in Paaren, eben Stills aus der „Flüchtigen Welt“. --- Mit Beiträgen von Karin Berger, Nico de Klerk, Stefan Grissemann, Brigitte Mayr, Olaf Möller, Manfred Neuwirth und Michael Omasta. --- ISBN 978-3-901644-57-3, Plus der gleichnamigen DVD zum Buch mit einem Videoporträt von Manfred Neuwirth und Ausschnitten aus seinen Werken,
Preis: € 25.-


Be Sand, Not Oil. The Life and Work of AMOS VOGEL

Herausgegeben von Paul Cronin / - SYNEMA-Publikationen / 2014

Amos Vogel war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der internationalen Filmkultur nach dem Zweiten Weltkrieg. 1921 in Wien geboren, emigrierte er 1939 nach New York. Als Gründer und Kurator von Cinema 16, dem größten und ungewöhnlichsten Filmclub der USA (ab 1947), als Gründungsdirektor des New York Film Festival (ab 1963) sowie als Essayist, Lehrer und Autor des Standardwerks Kino wider die Tabus machte er sich wie kaum ein anderer um den unabhängigen Film verdient. Die New York Times schrieb anlässlich seines Todes im Jahr 2012, dass nur wenige Nicht-Filmemacher einen so großen Einfluss auf die Filmgeschichte gehabt hätten wie er. In Martin Scorseses Worten: „The man was a giant.“ --- "Be Sand, Not Oil" ist das erste Buch über Amos Vogel. Es enthält zahlreiche seiner Schriften von 1940 bis in die 1990er Jahre, ein bislang unveröffentlichtes Interview sowie mehrere große Essays zu seinem Schaffen (und über seine Jugend in Wien) – Texte, die Amos Vogels lebenslange Suche nach „angemessenen Filmbildern“ dokumentieren, wie es sein langjähriger Freund Werner Herzog beschrieben hat. --- Mit Texten von Amos Vogel, Michael Chaiken, Werner Herzog,
Scott MacDonald, Bill Nichols, Michael Omasta und Tom Yoshikami. --- In englischer Sprache. ISBN 978-3-901644-58-0. Preis: € 22.-
 


SUSAN SONTAG REVISITED -- Transatlantische und transmediale Vermittlungen

Ralph Eue, Brigitte Mayr, Michael Omasta, Lukas Fritze, Frederik Lang, Kyra Meyer / - SYNEMA-Publikationen / 2015

Wer war Susan Sontag? Essayistin und Schriftstellerin, Kosmopolitin und Menschenrechtlerin, darüber hinaus eine Ikone für das Denken zwischen allen Fronten. Leichthändig verband sie Geist, Glamour und Dissidenz. Alles wollte sie, und zwar zugleich: ein wildes Leben, politisches Engagement, denken, schreiben, provozieren, sich einmischen – und last, but not least, auch Filme machen. --- Diese Publikation widmet sich der am wenigsten bekannten Facette in Susan Sontags breit gefächertem Werk, ihrer Arbeit als Cinephile und Cineastin. Amerikanische Filmwissenschaftlerinnen und Kritiker sind sich einig, dass Sontags Beschäftigung mit dem Film in ihrer Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Ihre Leidenschaft für das Kino manifestierte sich in zahlreichen Aufsätzen über Filme und Filmemacher; darüber hinaus wandte sie ihre am Film entwickelten kritischen Prinzipien auch auf Literatur und Theater an und platzierte so Film und Kino als exponierten Player auf der Bühne dessen, was als Contemporary Art galt.
Als Filmemacherin arbeitete Susan Sontag international: Ihre Filme entstanden zwischen 1969 und 1993 in Schweden, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien und Bosnien. In ihnen offenbarte sich die kulturell-kinematografisch-politische Herkunft von Susan Sontag wie auch ihre interdisziplinären Ambitionen. --- Mit Beiträgen von Susan Sontag, Jonathan Rosenbaum, E. Ann Kaplan, Dudley Andrew, Colin Burnett und Ralph Eue sowie einer kommentierten Filmografie der Arbeiten von, mit und über Susan Sontag. ISBN 978-3-901644-62-7. Preis: € 10.-


Ein Meister der zielstrebigen Umwege. MARCEL OPHÜLS und sein Film „The Memory of Justice“

Ralph Eue, Fabian Tietke, Michael Omasta (Red.) / - SYNEMA-Publikationen / 2015

Marcel Ophüls’ „The Memory of Justice“ ist eine monumentale Erzählung über die Nürnberger Prozesse und ihre Folgen. In dieser „filmischen Wahrheitssuche nach den Wurzeln des Totalitarismus“ verbünden sich die Tugenden des investigativen Journalismus mit der Kunst des großen Kinos. Gleichwohl war das Werk, 1977 als bester Dokumentarfilm für den Golden Globe nominiert, alsbald kaum noch zugänglich und galt jahrelang als verschollen. --- Anlässlich der digitalen Restaurierung und Wiederaufführung von „The Memory of Justice“ möchte diese Broschüre den Film und seine wechselvolle Produktionsgeschichte mit einer Reihe ausgewählter Texte begleiten – darunter Originalbeiträge von Ralph Eue, Lukas Foerster und Brigitte Mayr sowie ein Nachruf von Marcel Ophüls auf Telford Taylor, den historischen Berater und einen der zentralen Protagonisten des Films. --- Mit seinem Werk hat Marcel Ophüls neue Maßstäbe im dokumentarischen Filmschaffen gesetzt. Für „Hôtel Terminus“ wurde er 1989 mit einem Oscar ausgezeichnet. --- Mit Beiträgen von Marcel Ophüls, Michel Ciment, Ralph Eue, Lukas Foerster, Brigitte Mayr und Katja Nicodemus. --- ISBN 978-3-901644-65-8. Preis: € 10.-


Jean-Marie Straub & Danièle Huillet

Ted Fendt (Ed.) / - SYNEMA-Publikationen / 2016
Eines der zentralen Œuvres im modernen Kino: von Nicht versöhnt (1964/65) bis Kommunisten (2014), von der Chronik der Anna Magdalena Bach über Moses und Aaron bis Klassenverhältnisse. Jean-Marie Straub und Danièle Huillet haben ihr Schaffen fünf Jahrzehnte lang als eine Grenzüberschreitung verstanden – in steter Bewegung zwischen Deutschland, Italien und Frankreich, und in intensiver Auseinandersetzung mit den anderen Künsten, großzügig und kompromisslos zugleich. Die Arbeit der Schriftsteller und Komponisten, mit denen sich Straub und Huillet befassen (von Bach bis Brecht, von Kafka bis Schönberg), tritt in Dialog mit einer unverwechselbaren, zutiefst materialistischen Ästhetik des Kinos.
 

Das neue, reich illustrierte Buch über Straub-Huillet ist zugleich eine englischsprachige Einführung in ihr Werk und die bisher detaillierteste Dokumentation ihrer Filme. Es enthält zahlreiche unveröffentlichte Bilder und Dokumente, ein großes Gespräch über „Film und Politik“, Arbeitsberichte vieler Mitarbeiter/innen sowie Essays von Harun Farocki, Ted Fendt, John Gianvito, Jean-Pierre Gorin, Claudia Pummer und Barbara Ulrich. --- In englischer Sprache. Broschur. ISBN 978-3-901644-64-1, Preis: € 22.-


SCREEN DYNAMICS -- Mapping the Borders of Cinema

Herausgegeben von Gertrud Koch, Volker Pantenburg und Simon Rothöhler / - SYNEMA-Publikationen / 2012

Vom YouTube-Fenster bis zur IMAX-Leinwand: Immer mehr Bildschirme, Displays und Leinwände durchziehen heute den privaten und öffentlichen Raum. Während die Proliferation des Bewegtbildes oft als Indiz für den „Tod des Kinos“ interpretiert wird, nimmt dieses Buchs erneut die Besonderheiten und Grenzen von Film und Kino in den Blick. Im Zentrum stehen die Position des Kinozuschauers ebenso wie die Transformationen des Kinos angesichts digitaler Distributionsformen, die Aneignung des Experimentalfilms durch installative Kunstformen und die Ästhetik des HD-Bildes. Weitere Beiträge untersuchen, auf welche Weise das Kino mit den übrigen Künsten und Medien wie Theater und Fernsehen interagiert, und welche Herausforderungen die momentane Situation für die Filmtheorie mit sich bringt. --- Mit Beiträgen von Raymond Bellour, Victor Burgin, Vinzenz Hediger, Tom Gunning, Miriam Hansen, Ute Holl, Ekkehard Knörer, Thomas Morsch, Jonathan Rosenbaum und den Herausgebern. --- In englischer Sprache. ISBN 978-3-901644-39-9, Preis: € 20.-


DIE STRAHLKRAFT DER STADT - Schriften zu Film und Geschichte

Siegfried Mattl / Herausgegeben von Drehli Robnik SYNEMA-Publikationen / 2016

Filme sind Formen von Erfahrung. In ihrer Vielfalt vermitteln sie uns einen Sinn für die Veränderlichkeit von Lebensweisen: für Geschichte. Sie projizieren Vorstellungen von Freiheit und Festgelegtem, spüren dem Faszinierenden und Fremdgewordenen im Urbanen nach – der Strahlkraft der Stadt. --- Ein ebenso liebevolles wie theoriefreudiges Verständnis von Kino inspiriert die Film-Schriften von Siegfried Mattl (1954–2015); sie waren ein wesentlicher Teil der Arbeit dieses herausragenden Wiener Historikers. Vom „Historienkino“ eines Stanley Kubrick, Ridley Scott oder Todd Haynes zu Körperbildern bei David Cronenberg oder in Hollywoods Koreakriegsfilm; von Auftragsfilmen über Stadtplanung und Wäschewaschen bis zu Amateurfilmen mit „Führerkonvoi“ und „Bubenwallfahrt"; vom „Bewegungskino“ rasender Slapstick-Performer und marschierender Proletarier bis zu Wien-Ansichten von Ernst Schmidt jr. und den Gebrüdern Lumière: Mattls Essays und Studien (von denen einige hier erstmals publiziert werden) sind reich an Deutung, Material und Kontext, an Witz und Kritik, oft im Dialog mit dem Film- und Geschichtsdenken bei Siegfried Kracauer, Michel Foucault und Jacques Rancière. --- Quer durchs Rote Wien, Hanekes Weiß und Dylans Blues lädt uns Mattl ein, zurück und voraus zu schauen – auf Ephemeres, das zu Geschichte wird. --- ISBN 978-3-901644-66-5. Preis: € 22.-
 


JOE DANTE

Nil Baskar / Gabe Klinger (Eds.) / - SYNEMA-Publikationen / 2013

In der oft eintönigen Landschaft der Blockbuster-Ära seit 1975 funkelt das Kino von Joe Dante wie ein Leuchtfeuer. Der Dante-Touch mit seiner speziellen Mischung aus Humor und Schrecken, messerscharfer Gesellschaftssatire und Cinephilie macht aus der Popkultur ein Fest: "a free-for-all orgy of movies, memories and mischief". Erstmals wird das farbenfrohe Dante-Universum nun in einer reich illustrierten Monografie erkundet: mit bisher unveröffentlichten Bilddokumenten, Essays von Michael Almereyda, Jim Hoberman, Bill Krohn, John Sayles u.v.a. – und einem großen Interview mit Joe Dante selbst, das seine gesamte Laufbahn abdeckt. --- Mit Beiträgen von John Sayles, Gabe Klinger, Joe Dante, Bill Krohn, Dušan Rebolj, J. Hoberman, Christoph Huber, Violeta Kovacsics, Mark Cotta Vaz, Michael Almereyda, Jim Robison, Howard Prouty. --- In englischer Sprache.
ISBN 978-3-901644-52-8, Preis: € 22.-


Hou Hsiao-hsien

Richard I. Suchenski (Ed.) / - SYNEMA-Publikationen / 2014

Mit seinem sinnlichen, nuancenreichen Schaffen seit den 1980er Jahren nimmt Hou Hsiao-hsien einen einzigartigen Platz in der globalen Filmkultur ein. Zugleich steht er im Zentrum des Kinos seiner Heimat Taiwan, dessen Erneuerungskraft oft mit dem italienischen Neorealismus verglichen wurde. Immer wieder geht es bei ihm „um das Zusammenspiel von Personen und Geschichtsschüben, sozialen Kräften und Zufällen, um die Parallele zwischen der Zerrissenheit der Einzelnen und der Zerrissenheit Taiwans. Und schließlich: um das Entstehende und Endende, die Löcher, die der Tod reißt“ (Harry Tomicek). ---
Im vorliegenden Buch, das in Partnerschaft mit dem Center for Moving Image Arts at Bard College, New York erschien, begeben sich zahlreiche prominente Autoren und Filmemacher – darunter Olivier Assayas, Peggy Chiao, Jean-Michael Frodon, Shigehiko Hasumi, Jia Zhang-ke und James Quandt – auf die Spuren des Kinos von Hou Hsiao-hsien. Gespräche mit dem Regisseur und seinen engsten Mitarbeitern ergänzen den reich illustrierten Band. --- In englischer Sprache.
ISBN 978-3-901644-58-0. Preis: € 22.-


ABENTEUER ALLTAG. Zur Archäologie des Amateurfilms

Herausgegeben von Siegfried Mattl, Carina Lesky, Vrääth Öhner und Ingo Zechner / - SYNEMA-Publikationen / 2015

In den letzten Jahren ist international ein lebhaftes Interesse an nicht-industriellen, ephemeren Filmformen festzustellen – insbesondere am Amateurfilm. Galt dieser lange Zeit über als primitive, naive Form von Kino, die außerhalb ihrer sozialen Funktion für den familiären Zusammenhalt keinen ästhetischen Wert besitzt und insgesamt von geringem kulturellen Interesse ist, wird im Zuge der gegenwärtigen Auseinandersetzung immer deutlicher, welche Fülle an faktischen, historischen, sozialen und materialen Informationen über die visuelle Kultur der Moderne der Amateurfilm tatsächlich enthält und wie vielfältig das Spektrum seiner ästhetischen Formen ist. --- Obwohl die veränderte Sammlungspolitik der Archive und neue, digitale Formen des Zugangs für das neue Interesse nicht allein verantwortlich zu machen sind, ist doch auffällig, dass die wesentlichen Impulse heute von Beiträgen ausgehen, die in der detaillierten Auseinandersetzung mit dem filmischen Material entstanden sind. --- "Abenteuer Alltag. Zur Archäologie des Amateurfilms" ist die erste Publikation im deutschsprachigen Raum, die einen Überblick über aktuelle archivbasierte Forschungen zum Amateurfilm in Europa gibt. Der Band versammelt Beiträge zu Themen wie Technologie und Ästhetik, Genres und Variationen, Politik und Geschichte des Amateurfilms. Zusätzlich informieren ausgewählte europäische und amerikanische Archive über ihre Sammlungen und ihre Archivierungsstrategien. -- Mit Beiträgen von Paolo Caneppele, Ian Craven, Nico de Klerk, Karin Fest, Karianne Fiorini, Karola Gramann, Annette Groschke, Jirí Hornícek, Mats Jönsson, Carina Lesky, Karen Lury, Siegfried Mattl, Annamaria Motrescu-Mayes, Sabine Nessel, Heather Norris Nicholson, Vrääth Öhner, Heide Schlüpmann, Raoul Schmidt, Alexandra Schneider, Ryan Shand, Karan Sheldon, Paolo Simoni, Leslie Swift, Linda Waack, Lindsay Zarwell und Ingo Zechner. --- ISBN 978-3-901644-63-4. Preis: € 22.-


THE CINEMA HYPOTHESIS -- Teaching Cinema in the Classroom and Beyond

Alain Bergala / - SYNEMA-Publikationen / 2016

Alain Bergalas L'Hypothèse cinéma zählt zu den zentralen Texten, die sich mit dem Verhältnis Film und Bildung auseinandersetzen. Der ehemalige Chefredakteur der Cahiers du cinéma beschäftigt sich in diesem Buch mit den Potenzialen, Möglichkeiten und Problemen des Films im schulischen Kontext, ohne dabei die eigene tiefgehende Leidenschaft für das Kino und seine lebenslange Beschäftigung damit auszusparen. Bergalas Überlegungen basieren auf seinen Erfahrungen beim Film-Schreiben, Film-Lehren und Filmemachen sowie seiner Zeit als Berater des damaligen Bildungsministers Jack Lang: Film muss sich widersetzen – den Institutionen, an denen er unterrichtet wird, und dem Begriff von Bildung, der darin vorherrscht. Der Versuch, junge Menschen mit dem Kino in Kontakt zu bringen, muss eine Reibung, ein Gefühl des „Anderen“ erzeugen; eine Erfahrung, die das Leben verändern kann. --- Die Herausgabe von Bergalas Buch ist eine Zusammenarbeit des Österreichischen Filmmuseums mit dem British Film Institute, Creative Scotland und Scottish Film Education. Ergänzt wurden Bergalas Texte um eine Einführung von Alejandro Bachmann und Alexander Horwath und ein ausführliches Gespräch mit dem Autor. --- In englischer Sprache. ISBN 978-3-901644-67-2. Preis: € 16.-


RUTH BECKERMANN

Herausgegeben von Alexander Horwath und Michael Omasta / - SYNEMA-Publikationen / 2016

Ruth Beckermann arbeitet seit 40 Jahren als Dokumentarfilmerin. Aus durchaus persönlicher Sicht reflektiert sie in ihren Werken über Geschichte und Gegenwart wie auch über das ambivalente Verhältnis zwischen Österreichertum und Jüdischsein, vom ersten eigenen Regiefilm Die papierene Brücke bis zuletzt dem Meisterwerk Die Geträumten. Was sie einmal über eine ihrer künstlerischen Wahlverwandten – Chantal Akerman – geschrieben hat, gilt programmatisch auch für Beckermann selbst: »Sie flüchtet sich nie in experimentelle Spielereien. Hinter ihren Filmen steht eine Autorin, welche das Bedürfnis hat, ihre Zeit auszudrücken.« --- Ihre Filme erzählen von Arbeitskämpfen (Auf amol a Streik), einer Reise in die Vergangenheit ihrer Familie und der Habsburger Monarchie (Die papierene Brücke), von der Konfrontation der Kriegsgeneration mit den Verbrechen der Wehrmacht (Jenseits des Krieges), von freiwilligen wie unfreiwilligen Reisebewegungen auf dem europäischen Kontinent (Those Who Go Those Who Stay) oder zuletzt von der tiefgreifenden Liebesbeziehung zweier großer Dichter, Paul Celan und Ingeborg Bachmann, im Wien der Nachkriegszeit (Die Geträumten). --- Das vorliegende Buch stellt Ruth Beckermann und ihr vielfältiges Schaffen erstmals vor. Es versammelt Originalbeiträge von Bert Rebhandl, Ina Hartwig, Georg Stefan Troller, Olga Neuwirth, Christoph Ransmayr, Cristina Nord, Armin Thurnher, Christa Blümlinger, Jean Perret und Alice Leroy sowie seltene Fotos, Dokumente und eine kommentierte Filmografie. Eine Auswahl ihrer eigenen (Film-)Texte – z.B. über ihr aktuelles Projekt zum „Fall Kurt Waldheim“ – und ein ausführliches Gespräch der Herausgeber mit der Filmemacherin beschließen den Band. --- ISBN 978-3-901644-68-9, Preis: € 20.-


12.-14. September: “Life Sciences for the Next Generation”

ÖGMBT / - ÖGMBT / 2016-09-06

Österreichs größtes Life-Science-Meeting tagt heuer vom 12. bis 14. September in Graz – Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) stellt junge WissenschaftlerInnen und Zukunft der Grundlagenforschung in den Mittelpunkt

Die Zukunft der Grundlagenforschung hängt von einer breiten Basis an fundiert ausgebildeten, motivierten und innovativ denkenden Jungwissenschaftlern und Jungwissenschaftlerinnen ab. „Life Sciences for the Next Generation“ ist daher heuer das Motto der 8. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT). Österreichs größtes Life-Science-Meeting findet heuer vom 12. bis 14. September in Graz statt.

Die Tagung beginnt am Montag mit einer hochkarätigen Podiumsdiskussion und Impulsreferaten zum Thema „Förderung der Grundlagenforschung in Österreich“.

Am Podium:

- Dr.in Barbara Weitgruber, Sektionschefin im BMWFW
- Prof. Klement Tockner, Präsident des FWF
- Prof. Oliver Vitouch, Präsident der UNIKO
- Dr.in Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der FFG
- Prof.in Ellen Zechner, Vizepräsidentin des FWF
- Prof. Lukas Huber, Vizepräsident der ÖGMBT
- Moderation: Mag. Andreas Schweiger, Pressesprecher der KFU Graz

Unter den international renommierten Vortagenden von über 18 Plenarvorträgen sind heuer u. a.:

Dr. Erwin Wagner vom Nationalen Krebs-Forschungszentrum in Madrid beschäftigt sich mit entzündlichen Formen von Leberkarzinoma und dem Phänomen der Cachexia, also dem extremen Gewichtsverlust bei der Krebserkrankung die zur allgemeinen Körperschwächung, Muskelschwund und oftmals zum Tod bei Krebspatienten führt. Gelänge es diese Krankheitsform zu verhindern könnten weitaus bessere Therapieerfolge bei Krebserkrankungen erreicht werden.
http://www.cnio.es/ES/grupos/plantillas/curriculum.asp?pag=890

Dr. John v. d. Oost von der UR Wageningen, Niederlande. Er beschäftigt sich an vorderster Front mit Technologien zum Gen-Editing, besser bekannt als die CRISPR-CAS Systeme, die es erlauben zielgenaue Genveränderungen, Reparaturen an komplexen Organismen wie Pflanzen oder gar dem Menschen durchzuführen. https://www.wageningenur.nl/en/Persons/prof.dr.-J-John-van-der-Oost.htm

Dr. Gabriel Waksman, Universität London, Direktor des ISMB, eines großen, auf die Aufklärung von Proteinstrukturen spezialisierten Instituts. Er selbst beschäftigt sich mit der Funktion und dem Aufbau komplexer Proteinsekretionssysteme am Beispiel bakterieller Krankheitserreger. http://www.ismb.lon.ac.uk/gabriel-waksman/homepage.htm

Dr. Alan Warren, University of Cambridge, UK. Er berichtet über die molekularen Vorgänge bei Leukämie und dem Einfluss von Proteinbiosynthese und der Funktion von Ribosomen auf die Entstehung von Krebszellen. Dr. Warren wird heuer bei der ÖGMBT- Konferenz mit dem FEBS Lecturer Award für seine wissenschaftlichen Errungenschaften ausgezeichnet.
http://www.haem.cam.ac.uk/staff/senior-staff/professor-alan-j-warren/

Im Rahmen der Jahrestagung werden auch die Forschungs- und Dissertationspreise der ÖGMBT verliehen. Details zum Programm finden Sie unter: http://www.oegmbt.at/jahrestagung/programm

Ort:

Karl-Franzens-Unniversität Graz
ReSoWi-Zentrum
Universitätsstraße 15
Bauteil C
8010 Graz

Rückfragehinweis:

Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie
DI (FH) Alexandra Khassidov
Geschäftsführerin
Muthgasse 18, Haus A, 2. Stock, Zimmer 65
1190 Wien
T: +43/1/47654-94094
F: +43/1/47654-94009
E:alexandra.khassidov@oegmbt.at
H:www.oegmbt.at

floorfour LifeScience PR
www.floorfour.at
Mehrdokht Tesar
tesar@floorfour.at
+43-699-171 31 621
Mag. Thomas Kvicala
kvicala@floorfour.at
+43-660-444 00 47


Von Menschen und Häusern in Perchtoldsdorf

Gregor Gatscher-Riedl / Johannes Seidl / - Schriften des Archivs der Marktgemeinde Perchtoldsdorf / 2013

Sind die Kirchenmatriken einmal datenmäßig ausgewertet, machen sich viele Forscher auf die Suche nach zusätzlichen Quellen, einerseits um Lücken in den Matriken zu überbrücken, andrerseits um über den Matrikenbeginn hinaus in die Vergangenheit vorstoßen zu können. Erste Anlaufstelle dafür sind die alten herrschaftlichen Grundbücher. Aber schon die Auffindung der richtigen Bestände erweist sich oft als fast unüberwindliche Hürde. Denn in Niederösterreich waren fast alle Orte grundherrschaftlich zersplittert, d.h. mehrere Grundherrschaften waren begütert, Häuser und Grundstücke wurden auch gehandelt oder sind per Schenkung oder Erbschaft an andere Herrschaften übergegangen. Und selbst wenn man schließlich die richtigen Bände gefunden hat, stellen die alten Schriften und fehlende Namensindices oft weitere gewaltige Hürden dar.

Umso erfreulicher ist es für uns Genealogen, wenn Häuserchroniken erscheinen. Deren Autoren haben die enorme Leistung erbracht, alle Grund- und Gewährbücher eines Ortes quer durch die Jahrhunderte zu suchen, zu lesen und auszuwerten. D.h. man hat zu jedem einzelnen Haus eine komplette Aufstellung aller aufgezeichneten Untereigentümer (Bürger, Handwerker, Bauern, Häusler usw.) vom Beginn der Aufzeichnungen bis zur Gegenwart. Schon die Erstellung einer Häuserchronik für ein Dorf ist sehr viel Arbeit, bei einem großen Ort aber ist die Arbeit noch entsprechend gewaltiger.

Schön für uns, daß sich trotzdem immer wieder Fachleute dieser Arbeit widmen. Kürzlich haben die beiden Perchtoldsdorfer Historiker Dr. Gregor Gatscher-Riedl und Dr. Johannes Seidl Besitzgeschichten von beinahe siebzig historischen Weinhauer- und Bürgerhäusern in Perchtoldsdorf vorgelegt. Das Besondere daran ist, daß hier nicht nur Listen von Untereigentümern abgedruckt wurden, sondern jeweils auch der Anlaß (z.B. Erbe oder Kauf) genau zitiert wird, samt allen beteiligten Personen. Sind in vielen Häuserchroniken nur die Jahre angeführt, so findet man hier auch die exakten Tagesdaten, die exakten Quellenangaben samt heutigem Aufbewahrungsort und in der angeschlossenen Quellenedition sogar die kompletten Transliterationen der Verträge. Bei jedem Haus ist auch angeführt, wann es zu welcher Grundherrschaft gehört hat.

Praktisch gesehen bedeutet das für uns, daß man in vielen Einträgen/Dokumenten auch Angaben zur Abstammung (z.B. Eltern-Kinder) finden.

Hier ein Beispiel:
"1) ErstnennungNeustiftgasse 27:Gewährbuch I (NÖLA, Bestand "Archiv Wien" 619/1, fol. 105/51438 Dezember 27Die Brüder Hensel und Mert Offner, Söhne des verstorbenen Thomas Ofner, erben das Haus von ihren Großeltern Hans und Dorothea Offner."
Drei Generationen also - in einem einzigen Erbschafts-Eintrag, der dann auf Seite 508 auch in der originalen mittelhochdeutschen Fassung zitiert wird.

Abgerundet wird das Werk durch grundsätzliche Artikel zu Grundherrschaft und Hausbesitz in Perchtoldsdorf, den Aufbau und Inhalt der grundherrschaftlichen Grundbuchsführung am Beispiel der landesfürstlichen Grundbücher, Beschreibungen der neun beteiligten Grundherrschaften, Abkürzungsverzeichnis, Glossar, metrologische Begriffe, Quellen- und Literaturverzeichnis. Für uns Genealogen ganz besonders wichtig ist das 34seitige Namensregister, das ein rasche Suche ermöglicht.

Man kann sich nur weitere derartig sorgfältig erarbeitete Häuserchroniken wünschen, bzw. bei den Autoren herzlich bedanken.

Die Autoren sind:
- der Archivar der Marktgemeinde Perchtoldsdorf, Herr Mag. phil., Dr. phil., PhDr., Gregor GATSCHER-RIEDL MPA, der auch die "Heimatkundliche Beilage" zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Mödling betreut- der stv. Leiter des Archivs der Universität Wien, Herr Univ.-Doz., Mag. phil, Dr. phil., MAS Johannes SEIDL, korrespondierendes Mitglied der Geologischen Bundesanstalt und Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien und Graz- die Mitarbeiterin am Archiv der Universität Wien, Frau Stephanie HUNGER- die Genealogin und Heimatforscherin Frau Angelika ENDE in Wittenförden bei Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Mit freundlichen Grüßen

Günter Ofner

www.familia-austria.at


WOLF SUSCHITZKY - Seven Decades of Photography

Wolf Suschitzky / Herausgegeben von Michael Omasta & Brigitte Mayr SYNEMA-Publikationen / 2014

Wolf Suschitzky ist ein Meister der klassischen Schwarzweiß-Fotografie. Das vorliegende Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und stellt eine Auswahl seiner Fotografien aus mehr als sieben Jahrzehnten vor. Einige davon haben sich dem ikonografischen Gedächtnis des 20. Jahrhunderts eingeprägt, andere sind nie zuvor veröffentlicht worden, aber jede Aufnahme zeugt von den wesentlichen Momenten seines Selbstverständnisses als Fotograf: Neugier, Faszination und Spontanität sowie aufrichtiger Respekt vor den Menschen, die er porträtiert. Die Sujets seiner Arbeiten reichen von Straßenszenen und politischen Demonstrationen im London der 1930er bis hin zu Porträts so bekannter Persönlichkeiten wie den Autoren H.G. Wells, Sean O’Casey und Aldous Huxley oder Schauspielstars wie Vincent Price, Michael Caine und Deborah Kerr. --- Suschitzky, 1912 in Wien geboren, studierte Fotografie an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt. Der aufkommende Faschismus zwang ihn 1934 in die Niederlande zu emigrieren und im Jahr darauf nach London. Dort begann er für Magazine wie Illustrated, Lilliput und Picture Post zu arbeiten und veröffentlichte mehrere Handbücher über Kinder- und Tierfotografie. Ein zweites Standbein bot ihm das Kino, wo er Kameramann bei über 200 Dokumentar- und Spielfilmen war, darunter Klassiker wie Ulysses (1967) und Get Carter (1971). Suschitzky hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, sein fotografisches Werk wird in Galerien und Museen auf der ganzen Welt gezeigt. --- 200 Seiten mit 170 ganzseitigen Schwarzweißfotografien in hochqualitativem Duotone. --- In englischer Sprache. ISBN: 978-3-901644-61-0, Preis: € 35.- ---


WORK|S IN PROGRESS - Digital Film Restoration Within Archives

Digital Film Restoration Within Archives / Herausgegeben von Kerstin Parth, Oliver Hanley, Thomas Ballhausen SYNEMA-Publikationen / 2014

SYNEMA – Publikationen (Wien)

Broschur, 176 Seiten, 60 s/w & Farbabb.

ISBN: 978-3-901644-51-1. Preis: € 25.-


"Schwatzbude" statt wissenschaftlicher Beratung?

Georg Sachs / ÖGMBT/Chemie Report Chemie Report / September 2014

Diskussion um Chief Scientific Adviser der EU-Kommission

Die ÖGMBT unterstützt die breite Front wissenschaftlicher Organisationen, die sich für den Erhalt des „Chief Scientific Advisers“ des EU-Kommissionspräsidenten einsetzen.

Um die Position des „Chief Scientific Advisers“ (CSA) des EU-Kommissionspräsidenten ist ein heftiger Streit entbrannt. Die
Rolle wurde von Manuel Barroso geschaffen; sie soll dem Präsenten darlegen, was zu bestimmten Fragen „wissenschaftlicher Konsens“ ist, und ihn „zu allen Aspekten von Wissenschaft, Technik und Innovation“ informieren. Ende Juli forderte eine Gruppe von Umwelt-NGOs die Abschaffung dieser Position, da die Konzentration in einer Person „eingehende wissenschaftliche Untersuchungen durch die Direktorate der Kommission im Zuge der Entscheidungsfindung“ unterminiere. Konkret stießen sich die Aktivisten an der Haltung der bisherigen Amtsinhaberin
Anne Glover zum Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft, dessen Sicherheit sie wiederholt als wissenschaftlichen Konsens dargestellt hatte. Sie forderten im Gegenzug, die Position durch eine „Vielfalt an unabhängigen, multi-disziplinären Quellen mit einem Fokus auf das öffentliche Interesse“ zu ersetzen – „eine Berater-Schwatzbude, in der alle möglichen Interessensgruppen und Lobbyvertreter
ihren Senf zu wissenschaftlichen Themen abgeben, ob qualifiziert oder nicht“, wie das Laborjournal treffend formulierte.

Aufschrei in der Wissenschaft

Der Vorstoß der NGOs rief in der wissenschaftlichen Community einen Sturm der Entrüstung hervor. Eine ganze Reihe an Organisationen
wandte sich mit offenen Briefen an den neuen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, darunter „Sense About Science“ (eine gemeinnützige Vereinigung, die sich für Wissenschaftlichkeit in der öffentlichen Diskussion einsetzt), die European Plant Science Organisation (EPSO), die Europäische Gemeinschaft der Wissenschaftsjournalisten (EFSJ), der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V. sowie neun medizinische Organisationen, die sich für ihren Aufruf zum Erhalt des CSA zusammentaten. Auch ÖGMBT-Präsident und Forschungsvizerektor der BOKU Josef Glößl schließt sich dieser Meinung an: „Ich habe den offenen Brief der EPSO sowie – in meiner Funktion als ÖGMBT- Präsident – den von ‚Sense About Science‘ unterzeichnet, da ich davon überzeugt bin, dass die Position eines Chief Scientific Advisors für den Kommissionspräsidenten und damit für Europa eine wichtige ist und eher gestärkt als abgeschafft werden sollte“, so Glößl im Gespräch mit dem Chemiereport. Auch zeigte sich der ÖGMBT Präsident verwundert, dass die Diskussion im deutschsprachigen Raum kaum aufgegriffen wurde, während in englischsprachigen Medien breit über die Auseinandersetzung berichtet wurde. „Selbst Australien und die USA sind besser über den Konflikt informiert als die EU-Öffentlichkeit“, meinte die Biologin Brynja Adam-Radmanic mit bissigem Unterton
in ihrem Blog wissensküche.de.

Dass die Debatte um die Position gerade an der Grünen Gentechnik entflammt ist, ist kein Zufall und zeigt, dass der Vorstoß der NGOs selbst von Interessen geleitet ist. Gerade bei diesem Thema klaffen in Europa öffentliche Meinung und wissenschaftlicher Befund eklatant auseinander. Daher fürchten Umweltorganisationen offenbar besonders, dass bei einer Stärkung der Position des CSA so mancher Kampagne die Grundlage entzogen wird. Demgegenüber betont der offene Brief von „Sense About Science“, dass die Aussage „Gentechnisch
veränderte Organsimen sind nicht risikoreicher als andere Technologien der Pflanzenzüchtung“ von einem breiten Spektrum wissenschaftlicher Organisationen getragen wird, darunter der Europäischen und der Afrikanischen Akademie der Wissenschaften, der WHO und der American Association for the Advancement of Science. Gerade – aber nicht nur – in derartig polarisierten Debatten sei es daher umso wichtiger, dass wissenschaftlich fundierter Rat ohne Furcht und Vorlieben gegeben werde. Genau dafür brauche es einen Chief Scientific Adviser auf europäischer Ebene.


Meine Schilddrüse und ich – der Ratgeber für ein gutes Miteinander

Dr. Wolfgang Buchinger & Univ. Doz. Dr. Georg Zettinig / - Facultas/Maudrich / September 2014

Der offizielle Patientenratgeber der Österreichischen Schilddrüsengesellschaft ist erschienen: 232 Seiten seriöse Patienteninformation zum Thema Schilddrüse.

Die Autoren Dr. Wolfgang Buchinger und Univ. Doz. Dr. Georg Zettinig sind anerkannte Spezialisten für Schilddrüsenerkrankungen und bereiten in dem Buch alle Patientenfragen rund um die Schilddrüse und ihre Erkrankungen informativ auf: Wie funktioniert die Schilddrüse? Warum funktioniert die Schilddrüse manchmal nicht? Was passiert bei Schilddrüsenunter- bzw. Schilddrüsenüberfunktion? Auf spezielle Erkrankungsbilder wie Autoimmunerkrankungen und Schilddrüsenkrebs wird gesondert eingegangen. Auch den Themen „Schilddrüse und Ernährung“ sowie „Schilddrüse und Frauengesundheit“ ist jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet.
Durch die langjährige Erfahrung mit Schilddrüsenpatienten wissen die Autoren, welche Fragen die Patienten beschäftigen. Sie erklären im Einzelnen die erforderlichen Untersuchungen, mit denen eine Schilddrüsenerkrankung diagnostiziert werden kann, und gehen auf die verschiedenen Therapien ein.

Der Ratgeber gibt einen Überblick über verschiedene Schilddrüsenerkrankungen, erklärt seriös mögliche dadurch verursachte Beschwerden und zeigt Therapiemöglichkeiten auf. Das Buch soll Betroffenen fundierte Informationen liefern und dazu beitragen, dass sie ihre Erkrankung besser verstehen können.


Ami Boué (1794-1881) Autobiographie - Genealogie - Opus.

siehe Hrsg. / Johannes SEIDL und Angelika ENDE (Hrsg.) Wagener Edition / 2013

unter Mitarbeit von Inge HÄUPLER und Claudia SCHWEIZER
ISBN 10: 3937283196 / ISBN 13: 9783937283197
569 Seiten, mit Abbildungen. Hardcover. Melle, November 2013

Buchbesprechung bei

www.familia-austria

unter

http://www.familia-austria.at/index.php/aktuell/archiv-2014/869-buchtipp-ami-boue-von-johannes-seidl-und-angelika-ende-hrsg


Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation

Rainer Kuhlen, Wolfgang Semar, Dietmar Strauch / - De Gruyter Saur / 2013

Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und -praxis, 6. Ausgabe, ISBN 978-3-11-025822-6


Geschichte einer wunderbaren Feindschaft – Die Chronik der ÖGDI

Hermann Huemer und Carola Wala / - ÖGDI / Mai 2012

Entwicklung des IuD-Wesens in Österreich anhand der Geschichte der ÖGDI; zum 60-jährigen Bestehen der ÖGDI; 416 Seiten, ISBN 978-3-9502337-1-1


Newsletter der ÖGPP

Peter Mulacz / Peter Mulacz elektronische Publikation / 3 x im Jahr

Der kostenlose Newsletter der ÖGPP informiert über die Aktualitäten in der heimischen und in der internationalen „parapsychologischen Szene“, erscheint nach Bedarf, jedoch mindestens 3 x im Jahr, und wird als e-mail an derzeit ca. 850 Abonnenten im In- und Ausland versandt. Themen (nebst Details zu unserem jeweiligen Vortragsprogramm): Trends, Theorien, Forschungsprojekte, Resultate, Publikationen, Medien, Personalia etc.
Bestellungen bzw. Abbestellung an newsletter@parapsychologie.ac.at


Mensch-Wissenschaft-Magie

Helmuth Grössing, Karl Kadletz, Alois Kernbauer, Kurt Mühlberger, Maria Petz-Grabenbauer, Johannes Seidl / ÖGW ERASMUSWien / jährlich

Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte


Insekten in Wien -- Tagfalter

Höttinger, H., Pendl. M., Wiemers, M. & Pospisil, A. / Zettel, H., Gaal-Haszler, S., Rabitsch, W. & Christian, E. Österreichische Gesellschaft für Entomofaunistik / 2013

HÖTTINGER, H., PENDL, M., WIEMERS, M. & POSPISIL, A. 2013: Insekten in Wien – Tagfalter. In: ZETTEL, H., GAAL-HASZLER, S., RABITSCH, W. & CHRISTIAN, E. (Hrsg.): Insekten in Wien. – Österreichische Gesellschaft für Entomofaunistik, Wien, 349 pp.
ISBN 978-3-9503548-0-5
Verkaufspreis: € 29,-
Mitgliederpreis (ÖGEF): € 22,-
(zzgl. € 6,50 für Porto und Versand innerhalb Österreichs)

In Wien wurden bisher 137 der 215 in Österreich nachgewiesenen Tagfalterarten registriert. Das vorliegende Buch soll diese Vielfalt breiten Bevölkerungskreisen nahebringen. In den letzten 15 Jahren wurden in der Erforschung der Tagfalterfauna der Stadt durch umfangreiche Kartierungen und Datensammlungen bedeutende Fortschritte erzielt. 33.300 Datensätze mit mehr als 101.000 beobachteten Individuen aus 105 Arten wurden angelegt. Ausführliche, reich bebilderte Steckbriefe mit Verbreitungskarten und Flugzeitdiagrammen informieren über Er-kennungsmerkmale, Biotope, Ökologie, Gefährdung und Schutz dieser Arten. Farbfotos zeigen nicht nur die Falter, sondern oft auch Entwicklungsstadien und typische Lebensräume. Kommentare zu den 32 Arten, die nur vor 1989 in Wien nachgewiesen wurden, ergänzen den speziellen Teil. Hervorgehoben wird die Eignung der Tagfalter als Indikatorgruppe. Die Aus-wertung der Datenbank betont naturschutzfachliche Gesichtspunkte wie die Einstufung der Arten in die Rote Liste oder Schutz- und Pflegemaßnahmen.
Das Buchprojekt wurde von der Wiener Umwelt- schutzabteilung – MA 22, der Kulturabteilung der Stadt Wien – MA7 und der Wiener Umweltanwalt- schaft unterstützt.
Weitere Bände über die Insektenfauna Wiens sollen folgen.

Bestellungen:
Österreichische Gesellschaft für Entomofaunistik (ÖGEF), c/o Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien
E-Mail: wolfgang.rabitsch@umweltbundesamt.at


Film Unframed. A History of Austrian Avant-Garde Cinema

Nicole Brenez, Stefan Grissemann, Christoph Huber, Adrian Martin, Norbert Pfaffenbichler, Hans Scheugl, Maureen Turim / Peter Tscherkassky SYNEMA-Publikationen / 2012

Dies ist die erste Darstellung der Geschichte der österreichischen Filmavantgarde in englischer Sprache in gebündelter Form. Einführende Essays beleuchten ihre Vorgeschichte, sowie die Entwicklungslinien ihrer verschiedenen Perioden und Phasen, innerhalb derer ganz eigenwillige Formen der Filmästhetik sich entfalteten. Der Hauptteil des Buches, bestehend aus 18 Kapiteln, ist der Darstellung des Werks einzelner Künstler gewidmet. Ein eigener Essay präsentiert die ausgeprägt eigenständigen Erscheinungsformen des Expanded Cinema im Österreich der bewegten 1960er Jahre. Aber auch heute leben die Filmschaffenden nicht gerade in unspannenden Zeiten, mit ihren parallelen Existenzen von analoger Filmkunst und digital generierten Bildwelten. Unter dem Aspekt solcherart geänderter Rahmenbedingungen beleuchtet ein langer Essay die vielfältigen Erscheinungsformen aktueller Laufbildkunst in Österreich. Ein abschließender, eher grundsätzlich orientierter Essay beschreibt schließlich die Beziehung zwischen radikaler Filmkunst und der Kunst der Moderne im allgemeinen. Trotz dieser Fülle besteht ein Ziel dieses Buches darin, eine weiterführende Beschäftigung mit seiner Materie zu provozieren. Nicht zuletzt diesem Zweck dient der umfassende Anhang. Dort finden sich weit mehr Filmschaffende versammelt als im unvermeidlich stark selektiven Teil der Werkanalysen, mit Biografien, Filmografien und zahlreichen bibliografischen Informationen. (Ein Buch von sixpackfilm, Text in englischer Sprache)


Olivier Assayas

Greill Marcus, Alice Lovejoy, Jeff Reichert, Larry Gross, Kent Jones, B. Kite, Kristin M. Jones, Glenn Kenny, Michael Koresky, Howard Hampton, Richard / Kent Jones SYNEMA-Publikationen / 2012

Die vorliegende, reich illustrierte Monografie ist das erste Buch über Assayas in englischer Sprache. Es beruht auf langjähriger Korrespondenz und einem intensivem Ideenaustausch zwischen dem Filmemacher und dem Herausgeber Kent Jones, dessen Überblicksessay den Auftakt bildet. Im Kern des Buches untersuchen Schriftsteller und Kritiker wie Greil Marcus, Geoffrey O’Brien, Howard Hampton, Kristin M. Jones, B. Kite oder Glenn Kenny jeden Assayas-Film in individuellen Aufsätzen. Beiträge des Filmemachers und seiner engsten künstlerischen Mitarbeiter/innen sowie eine detaillierte Filmografie und Bibliografie runden den Band ab.


A Post-May Adolescence. Letter to Alice Debord

Olivier Assayas / - SYNEMA-Publikationen / 2012

Olivier Assayas ist vor allem als Filmemacher bekannt, aber das Kino tritt in diesem Buch erst zu einem späteren Zeitpunkt auf. „A Post-May Adolescence“ ist ein autobiografischer Bericht – die Schilderung einer persönlichen Sozialisation und schwierigen Selbstfindung im „nachrevolutionären“ Klima der 70er Jahre. Das äußere – und für Assayas prägende – Spannungsfeld besteht hier aus den kulturellen Umbrüchen des Mai '68 (und dem Zerfall der betreffenden Energien), der Entdeckung des Situationismus und der Schriften von Guy Debord, sowie dem abrupten Auftreten von Punk in Großbritannien, im Jahr 1976.
„A Post-May Adolescence“ wird von zwei Texten abgerundet, die Assayas 1994 und 2001 verfasst hat und in deren Zentrum die Errungenschaften von Guy Debord als Dichter, Theoretiker und Filmemacher stehen. (In englischer Sprache)


Dominik Graf

Christoph Huber, Olaf Möller / - SYNEMA-Publikationen / 2013

Dominik Graf, eine Ausnahmeerscheinung im Film-Fernseh-Betrieb, ist vieles auf einmal – das macht viel von seiner Faszination aus. Manchmal ist er Genrekonfektionär, der sich innerhalb eng abgesteckter TV-Formate listig Freiräume erkämpft und mit seinen Episoden für "Der Fahnder" oder "Tatort " deutsche Fernsehgeschichte geschrieben hat; sein einziger kommerzieller Kinoerfolg, "Die Katze", entwickelte sich gar zu einem veritablen »generational text«. Manchmal ist er Autorenfilmer im Geiste der Nouvelle Vague und des New Hollywood, der mit Meisterwerken wie "Spieler", "Der Felsen", "Die Freunde der Freunde" oder "Das Gelübde" für Verstörung sorgte. Und manchmal schreibt er Geschichte, polemisch, wie in "Denk ich an Deutschland – Das Wispern im Berg der Dinge" oder "Lawinen der Erinnerung". So genau trennen allerdings lässt sich eins vom anderen nicht. Davon erzählt dieses Buch in einem Essay von Christoph Huber, einer kommentierten Filmografie von Olaf Möller sowie einem ausführlichen Gespräch der beiden Autoren mit Dominik Graf.
„Letzten Endes hab ich den Eindruck, dass das, was speziell ich will oder was mir am meisten Freude macht, in seiner Reinheit eben doch nur in der Konfektionsware zu finden ist. Nur da, wo man – allerdings stark in Übereinstimmung mit dem Auftraggeber, die Redakteure wissen schon, was auf sie zukommt, und freuen sich drauf – Schmuggelware hoch zehn durchkriegt. Man muss heute unbedingt provinziell sein. Jede Berührung mit dem Welt- und Festivalkino korrumpiert die Anmut und die Bescheidenheit, die darin liegt, im Verborgenen zu arbeiten.“ (Dominik Graf)


Paul Czinner - Der Mann hinter Elisabeth Bergner

Michael Omasta, Brigitte Mayr, Olaf Möller, Paul Czinner / - SYNEMA-Publikationen / 2013

Paul Czinner war Musiker, Journalist, Theaterdramaturg, später Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent. Berühmt aber wurde der gebürtige Wiener als persönlicher Generalmanager, künstlerischer Weggefährte und schließlich Ehemann der Schauspielerin Elisabeth Bergner.
Gemeinsam erlebten sie 1933 Vertreibung und Exil, drehten Filme in Großbritannien, scheiterten an Hollywood, arbeiteten in New York am Broadway und kehrten 1950 nach London zurück. Zusammen schufen sie Meisterwerke wie DER TRÄUMENDE MUND und FRÄULEIN ELSE, wie CATHERINE THE GREAT und STOLEN LIFE.
Die kompakte, Paul Czinner gewidmete Broschüre stellt den "Mann hinter Elisabeth Bergner" wie auch sein vielfältiges eigenes Schaffen erstmals vor: darunter spektakuläre Opern- und Ballettfilme mit Margot Fonteyn, den Wiener Philharmonikern und Herbert von Karajan, sowie Czinners frühe Feuilletons über Arthur Schnitzler und die Vortragskunst von Karl Kraus.


Jonas Mekas. Der Flaneur mit der Kamera

Pip Chodorov, Peter Kubelka, Cornelius Hell, Jonas Mekas, Christian Hiller, Christoph Gnädig. / Christoph Gnädig, Christian Schulte SYNEMA-Publikationen / 2013

Jonas Mekas, der Filmer und Dichter, 1922 in Litauen geboren, 1949 als Emigrant in New York gelandet, zählt zu den wesentlichen Persönlichkeiten des unabhängigen US-amerikanischen Films, dem er als Journalist und Kurator, als Gründer und langjähriger Leiter der Anthology Film Archives den Weg bereitet hat.
Sein eigenes filmisches Werk ist von beunruhigender Schönheit, besteht aus flüchtigen Momenten der Erinnerung, glimpses of beauty: Ton, kein Ton, Bild um Bild, Licht, Bewegung, Kino gleich Leben. "Jonas Mekas hat in seinen Hauptwerken den Film wirklich so personalisiert, wie auch Dziga Vertov, der sich selbst als 'Mann mit der Kamera' sah, es nicht vermocht hatte. In meinen Augen gebührt Jonas dieser Titel." (Peter Kubelka)


Die wahren Weltwunder. Das Grabtuch von Turin - Der Schleier von Manoppello - Die Tilma von Guadalupe - Das Schweißtuch von Oviedo

Resch, Andreas / - Resch Verlag Innsbruck / Februar 2013

Mit dem Titel „Die wahren Weltwunder“ sollen in Abhebung von den zahlreichen von Menschen geschaffenen „Weltwundern“ jene drei Phänomene angesprochen werden, die „nicht von Menschenhand“ stammen und daher acheiropoieta genannt werden. Es sind dies das Grabtuch von Turin, der Schleier von Manoppello und die Tilma von Guadalupe.
Dank der Unterlagen der bei den diesbezüglichen Untersuchungen angefallenen Forschungsergebnisse konnte in der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen werden, diese nicht von Menschenhand gemachten Bilder als die wahren Weltwunder in einer Form aufzuzeigen, der nichts Vergleichbares entgegengestellt werden kann.
In Ergänzung dieser drei acheiropoieta wird auch noch auf das Schweißtuch von Oviedo eingegangen, wenngleich es sich dabei nur um ein Tuch mit Blutspuren handelt, die allerdings Entsprechungen zum Turiner Grabtuch aufweisen, was eine völlig lückenlose Beschreibung der Kreuzabnahme ermöglicht.
Die aus den Forschungen gewonnenen Aussagen vermitteln durch die zahlreichen Illustrationen ein sehr lebendiges Bild, das seinesgleichen sucht.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Die wahren Weltwunder. Das Grabtuch von Turin - Der Schleier von Manoppello - Die Tilma von Guadalupe - Das Schweißtuch von Oviedo. Innsbruck: Resch, 2013 (Reihe R; 8), XII, 178 S., zahlr. Abb. sw u. farb., ISBN 978-3-85382-093-3, Brosch., EUR 29.90 [A]


Die Heiligen Johannes Pauls II. 1982-2004

Resch, Andreas / - Resch Verlag Innsbruck / Dezember 2012

Der 5. Band der Schriftenreihe "Selige und Heilige Johannes Pauls II." umfasst sämtliche von Papst Johannes Paul II. in den Jahren 1982 bis 2004 heiliggesprochenen Personen.
Wie die Bände der Seligen stellt auch der Band der Heiligen ein Kleinod der Hagiografie dar. Die hier präsentierte Form der Gestaltung und Veröffentlichung der Lebensbilder der von einem Papst heiliggesprochenen Personen ist bisher einmalig in der Verlagslandschaft.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Die Heiligen Johannes Pauls II. 1982-2004. Innsbruck: Resch, 2012 (Selige und Heilige Johannes Pauls II.; 5), XIV, 480 S., 109 Farbtaf., ISBN 978-3-85382-094-0, Ln, EUR 49.90 [A]


Mitteilungen der Anthropologischen Geselllschaft in Wien, Bd.142 - Generalthema: Bewegung - Fortbewegung

versch. Autoren / Anthropologische Gesellschaft in Wien Berger / 2012

Mitteilungen der Anthropologischen Geselllschaft in Wien, Bd.142 - Generalthema: Bewegung - Fortbewegung

Preis: € 39,00
Bestellungen: ag@nhm-wien.ac.at

Homepage: http://ag.nhm-wien.ac.at/


Mitteilungen der Anthropologischen Geselllschaft in Wien, Bd.141 - Festschrift C.R. Wernhart

versch. Autoren / Anthropologischen Gesellschaft in Wien Berger / 2011

Mitteilungen der Anthropologischen Geselllschaft in Wien, Bd.141 - Festschrift C.R. Wernhart

Preis: € 39,00
Bestellungen: ag@nhm-wien.ac.at


Wissenschaft kritisch hinterfragt – naturphilosophische Kontroversen

(Peter Mulacz) / Peter Mulacz ErasmusWien / 2012

Ein Sammelband mit den vier beim gleichnamigen Symposium in Stift Vorau im April 2011 gehaltenen Vorträgen; Beiträger: Walter Weiss, Erwin Kohaut, Karl Edlinger, Robert Hofstetter und Peter Mulacz. Von Relevanz für die Parapsychologie ist das letzte Kapitel "Esoterik kritisch hinterfragt", in dem Peter Mulacz eingehend und kritisch den Denkrahmen der »Esoterik« (vom Autoritätsglauben »iurare in verba magistri« über das Ana­logiedenken bis zu den Vorstellungen von »feinstofflichen Energien« und »Geistwesen«) analysiert und dies kontrapunktisch der wissenschaftskonform empirisch forschenden Parapsychologie gegenüber stellt. --
163 Seiten, mit s/w Abbildungen, ISBN 978-3-9502954-2-9, € 18,00. -- Bestellung: Verlag ErasmusWien http://erasmuswien.at/.


Provokation der Wirklichkeit. 50 Jahre Oberhausener Manifest - Das Wiener Symposium

Ralph Eue, Christian Schulte (Red.) / - SYNEMA-Publikationen / 2012

26 junge Filmemacher, unter ihnen Alexander Kluge, Edgar Reitz, Peter Schamoni, Haro Senft und Herbert Vesely, veröffentlichten am 26. Februar 1962 das Oberhausener Manifest und erklärten „Papas Kino“ für tot. Hinter dieser großsprecherischen Attitüde aber richtete sich der Ehrgeiz der selbsternannten Unterzeichner auf die Schaffung neuer politischer, organisatorischer und ästhetischer Grundlagen, auf denen sich eine Filmindustrie in Deutschland überhaupt entwickeln können sollte.
50 Jahre danach blättert diese Symposiumsbroschüre mit aktuellen und ausgewählten historischen Texten sowie einer Reihe seltener Fotos die Geschichte des Oberhausener Manifests und seiner Folgen auf.
Mit Beiträgen von Alexander Kluge, Joe Hembus, Hans Rolf Strobel, Ralph Eue, Lars Henrik Gass, Christian Schulte und Alexandra Hesse


Charles Korvin - Erinnerungen eines Hollywoodstars aus Ungarn

Charles Korvin / Brigitte Mayr / Michael Omasta (Hg.) / - SYNEMA-Publikationen / 2012

Er hat mit den Regisseuren Jacques Tourneur, William Dieterle und Jean Negulesco in Hollywood gearbeitet, stand mit Robert Ryan, Claude Rains und Fritz Kortner vor der Kamera. Sein Leinwanddebüt gibt er als eleganter Meisterdieb in dem Krimi \"Enter Arsene Lupin\".

Blendendes Aussehen und kontinentaler Charme kommen ihm stets zugute: Im grandiosen Melodram \"This Love of Ours\" spielt er einen französischen Arzt, im exotischen Kostümfilm \"Temptation\" einen dämonischen Verführer und im bedrohlich düsteren Trümmerfilm \"Berlin Express\" einen mehr als zwielichtigen Résistance-Kämpfer.

Charles Korvin (geboren als Géza Kaiser 1907 im ungarischen Pöstyény, gestorben 1998 in Manhattan) war ein überzeugter Linker. Schon als junger Kameramann im Spanischen Bürgerkrieg, wo er, wie später nochmals bei Universal, seinem Jugendfreund aus Budapest begegnet, dem Fotografen Robert Capa. Viele historische Einschnitte in seinem Leben zwingen ihn, mehrmals Länder und Kontinente zu wechseln, Horthy vertreibt ihn aus Ungarn, Hitler aus Europa, das House Committee on Un-American Activities aus Hollywood. Erst Stanley Kramer holt ihn nach zehn Jahren wieder zurück, als Kapitän des \"Ship of Fools\" mit Vivien Leigh, Oskar Werner, Simone Signoret und Lee Marvin als Passagiere.

Am Höhepunkt seiner Karriere haben Kommunistenjäger und Blacklist alles zerstört, was aus Charles Korvin einen großen Hollywoodstar hätte machen können. Seine jetzt veröffentlichten Erinnerungen mögen dazu beitragen, dass er nicht ganz dem Vergessen anheimfällt.

Mit Beiträgen von Gezá (Charles) Korvin, Michael Omasta, Christian Cargnelli und Brigitte Mayr


Filmgespräche zum österreichischen Kino

Karin Schiefer / - SYNEMA-Publikationen / 2012

Dieses Buch erzählt Nachhaltiges zum österreichischen Kino der letzten Jahre, und zwar in den Worten der Filmemacherinnen und Filmemacher selbst. Es beinhaltet Gespräche zu sechzehn Spielfilmen, zehn Dokumentarfilmen und einem Kurzfilm, die im Zeitraum von 2001 bis 2011 entstanden sind: vom publikumswirksamen Genrekino zum viel diskutierten Autorenfilm, von DAS WEISSE BAND, dem Gewinner der Goldenen Palme in Cannes, bis zum Oscarfilm DIE FÄLSCHER – das Buch zum »österreichischen Filmwunder«.

Mit Beiträgen zu Michael Haneke: Das weiße Band - Jessica Hausner: Lourdes - Ulrich Seidl: Import Export - Götz Spielmann: Antares - Barbara Albert: Böse Zellen - Virgil Widrich: Fast Film - Peter Kern: Die toten Körper der Lebenden - Benjamin Heisenberg: Der Räuber - Andreas Prochaska: In 3 Tagen bist du tot - Wolfgang Murnberger: Der Knochenmann - Händl Klaus: März - Tizza Covi & Rainer Frimmel: La Pivellina - Ruth Mader: Struggle - Karl Markovics: Atmen - Sabine Derflinger: Vollgas - Anja Salomonowitz: Kurz davor ist es passiert - Arash T. Riahi: Exile Family Movie - Nikolaus Geyrhalter: Elsewhere - Michael Glawogger: Workingman’s Death - Hubert Sauper: Darwin’s Nightmare - Erwin Wagenhofer: We Feed the World - Edgar Honetschläger: Il Mare e la Torta - Ruth Beckermann: Homemad(e) - Günter Schwaiger: Hafners Paradies - Othmar Schmiderer: Im toten Winkel - Elisabeth Scharang: Mein Mörder - Stefan Ruzowitzky: Die Fälscher


Anerkennung und Geborgenheit. Ewig und Glücklich

Resch, Andreas / - Resch Verlag, Innsbruck / Februar 2012

In diesem Buch wird erstmals die Grunddynamik von Anerkennung und Geborgenheit, verbunden mit der Sehnsucht, ewig und glücklich zu sein, aus den Lebenserfahrungen aufgezeigt, die allgemein gültig sind und das konkrete Leben des Menschen kennzeichnen.

Bibliografische Daten:
Resch, Andreas: Anerkennung und Geborgenheit. Ewig und Glücklich. Innsbruck: Resch, 2012, 151 S., ISBN 978-3-85382-092-6, Br., EUR 14.90 [A]


Karstverbreitungs- und Karstgefährdungskarte \"Wilhelmsburg\"

Max H. Fink / Verband österreichischer Höhlenforscher Verband österreichischer Höhlenforscher / 12/2011

Das achte und abschließende Blatt der Reihe der "Karstverbreitungs- und Karstgefährdungskarten Österreichs 1:50 000, das ein voralpines Gebiet südliche der NÖ-Landeshauptstadt umfaßt, besteht aus Text und Kartenteil. Es beschreibt die Karstformen und deren aktuelle und potentielle Gefährdung.


KINOSCHRIFTEN - Auf der Suche nach dem Filmischen

SYNEMA / - SYNEMA-Publikationen / 2002

SPUREN LESEN - Filminterpretation und Filmbeschreibung * DER BLICK VON AUSSEN - Frühe Filmtheorien * THE TIME IS OUT OF JOINT - Zeitverhältnisse und Zeitrisse im Kino * GENDERMEDIALE - Körper, Geschlechter, Bewegungen * VORHER NACHHER - Filmrestauration, Filmrekonstruktion und Filmgeschichtsschreibung * DAS FILMISCHE - Die nächsten hundert Jahre
Mit Beiträgen von Jan-Christopher Horak, Herbert Hrachovec, Siegfried Kaltenecker, Klaus Kanzog, Frank Kessler, Heike Klippel, Martin Koerber, Thomas Y. Levin, Jürgen E. Müller, Vrääth Öhner, Marc Ries, Jörg Schweinitz, Gerhard Wagner, Hartmut Winkler und Hans-Jürgen Wulff


ZEIT - Filmzeit. Kunstzeit. Ereigniszeit. Philosophiezeit

Heidemarie Seblatnig / - SYNEMA-Publikationen / 1999

Welche Bedeutung der Zeit im Bereich der Kunst, der elektronischen Medien und insbesondere des Films zukommt gehen die Beiträge von Hans-Dieter Bahr, F. E. Rakuschan, Konrad Paul Liessmann, Christa Blümlinger, Elisabeth Büttner, Marc Ries, Georg Seeßlen, Yvonne Spielmann, Sabine Perthold, Peter Dosti, Heidemarie Seblatnig und Peter Gendolla nach.


Hugo Münsterberg: Das Lichtspiel [1916]. Eine psychologische Studie

Hugo Münsterberg / Jörg Schweinitz SYNEMA-Publikationen / 1996

Ein Klassiker der Filmtheorie: die psychologische Studie "Das Lichtspiel" von 1916 und andere Schriften zum Kino: "Warum wir ins Kino gehen?", "Interview für Paramount Co.", "Gefahren für die Kindheit im Kino". - Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Jörg Schweinitz.


Film & Musik

Regina Schlagnitweit / Gottfried Schlemmer / - SYNEMA-Publikationen / 2001

"Wenn wir Film sehen und hören, ist unser Gehirn in völligem Aufruhr begriffen. Unsere Gehirnmasse ist dann wie ein aufgepeitschtes Meer in Bewegung." (Peer Raben) - Mit Essays von Royal S. Brown, Caryl Flinn, Claudia Gorbman, Kathryn Kalinak, Christian Kuntze-Krakau, Michael Palm, Isabella Reicher und Wolfgang Thiel.


Projektion. Montage. Politik - Die Praxis der Ideen von Jean-Luc Godard (Ici et Ailleurs) und Gilles Deleuze (Cinéma 2, L\'image temps)

Elisabeth Büttner / - SYNEMA-Publikationen / 1999

PROJEKTION. Zwischen Begriff und Bild will das Kino als ein Instrument des Denkens gelesen werden.
MONTAGE. Zwischen Film und Video forscht Godard in den frühen 70er Jahren.
POLITIK. Zwischen der totalitären Krise des Faschismus und der sozialen Krise des Fernsehens behaupten sich die Geschichten des Kinos.


Drehorte. Arbeiten zu Filmen

Herbert Hrachovec / - SYNEMA-Publikationen / 1997

Carl Theodor Dreyer, Alfred Hitchcock, Pier Paolo Pasolini, John Ford, Roberto Rosselliini und Stanley Kubrick sind Drehpunkte. Die philosophische Aufmerksamkeit wird von ihnen angezogen, umgestülpt und deplaziert. Sie findet sich in irregulären Positionen wieder, reibt sich die Augen, sieht die Dinge von einer anderen Seite.
Die analytischen, hermeneutischen und essayistischen Annäherungen des Philosophen Herbert Hrachovec umreißen eine Position. Sie ist nicht durch einen Namen, sondern durch drei Überschriften markiert Handwerk, Heilige, Heimat.


Carl Mayer, Scenar[t]ist - Ein Script von ihm war schon ein Film

Michael Omasta / Brigitte Mayr / Christian Cargnelli / - SYNEMA-Publikationen / 2003

Das erste Buch, das sich eingehend mit Leben und Werk des bedeutendsten Autors des Stummfilms befasst: Carl Mayer, 1894 in Graz geboren, 1944 in London im Exil gestorben, Schöpfer von DAS CABINET DES DR. CALIGARI und Meisterwerken wie F.W. Murnaus DER LETZTE MANN und SUNRISE. Ein akademisches Coffee-table-book (deutsch-englisch) mit einer biographischen Chronik, die den Spuren von Carl Mayer in Graz, Wien, Berlin, Prag und London folgt, zehn Essays zum filmischen Werk des berühmten Drehbuchautors, 50 Kurzporträts von Albert Bassermann und Elisabeth Bergner bis Conrad Veidt und Robert Wiene, einer ausführlichen Filmographie, zusammengestellt aus zeitgenössischen Kritiken, und mit über 200, teils nie zuvor veröffentlichten Fotos.
Mit Beiträgen von Brigitte Mayr, Peter Nau, Regine M. Friedman, Jürgen Kasten, Patrick Vonderau, Renata Helker, Horst Claus, Michael Omasta, Hermann Kappelhoff, Anne Jespersen, Kevin Gough-Yates, Christian Cargnelli sowie Wolf Suschitzky


Tribute to Sasha: Das filmischer Werk von Alexander Hammid - Regie, Kamera, Schnitt und Kritiken

Michael Omasta / - SYNEMA-Publikationen / 2002

Das Kino im Allgemeinen, die Avantgarde und der Dokumentarfilm im Besonderen, verdanken ihm viel: Seinen ersten eigenen Film SPAZIERGANG INS BLAUE - BEZÚCELNÁ PROCHÁZKA, ein kleines Meisterwerk, drehte er 1930 als Alexander Hackenschmied in der Tschechoslowakei, seinen letzten 1986 als Alexander Hammid in Amerika. Dazwischen liegt eine bemerkenswerte Karriere als Fotograf, Filmkritiker,Ausstatter, Kameramann, Editor, Regisseur und Pionier des IMAX-Kinos. Als Hackenschmied mit CRISIS - A FILM OF THE "NAZI WAY" Stellung gegen den Faschismus bezieht, muss er 1939 in die USA emigrieren, wo er nach dokumentaristischen Propaganda-Aufträgen für das Office of War Information, mit Maya Deren, die Hammid, wie er sich nun nennt, 1942 auch heiratet, als Kameramann an jenen Filmen zusammenarbeitet, die wie MESHES OF THE AFTERNOON die Avantgardebewegung nachhaltig prägen werden.
"Tribute to Sasha" zeichnet Leben und Werk von Alexander "Sasha" Hammid (1907-2004) nach. Mit Beiträgen und Tributes von Miriam Arsham, James Benning, Michal Bregant, Loren Cocking, Stefan Grissemann, Eva Hohenberger, Michael Loebenstein, Brigitte Mayr, Michael Omasta, D.A. Pennebaker, Bayley Silleck, Douglas Slocombe und Amos Vogel sowie Schriften zum Film von Alexander Hackenschmied, einem Gespräch mit Alexander Hammid und einer kommentierten Biblio- und Filmografie.


Film Denken - Thinking Film. Film & Philosophie

Ludwig Nagl / Eva Waniek / Brigitte Mayr / - SYNEMA-Publikationen / 2005

Wie kann Film im Zeitalter der digitalen Medien und Künste gedacht werden? Welche Wirkungsweisen hat er auf die Konstitution von Subjekt, Wissen und Gesellschaft?
Zu diesen Fragestellungen unternimmt der Sammelband eine filmtheoretische Verortung, wobei unterschiedliche Methoden und Denkschulen - etwa von Laura Mulvey bis Slavoj Žižek über Gertrud Koch oder Raymond Bellour - zu Wort kommen. Das soll einen theoretischen und künstlerischen Dialog anregen, der der Enge der jeweiligen schulischen Zugangsweise entkommt und hilft, Film als ein komplexes Phänomen aktuell zu begreifen.
Mit Beiträgen von Martin Arnold, Raymond Bellour, Noël Carroll, Gustav Deutsch, Cynthia Freeland, Herbert Hrachovec, Gabriele Jutz, Gertrud Koch, Thomas Korschil, Peter Kubelka, Laura Mulvey, Ludwig Nagl, Wolfgang Pircher, Birgit Recki, D. N. Rodowick, August Ruhs, Mike Sandbothe, Hugh J. Silverman, Anna Schober, Gloria Withalm, Slavoj Žižek


Gustav Machaty - Ein Filmregisseur zwischen Prag und Hollywood

Christian Cargnelli / - SYNEMA-Publikationen / 2005

Gustav Machaty, 1901 in Prag geboren, beginnt seine Karriere als Schauspieler und Stummfilmpianist. Seine erste Regiearbeit, "Teddy möchte rauchen", datiert von 1919 und gilt, wie mehrere Filme, in denen er auch mitwirkte, als verloren. In den zwanziger Jahren besucht er Hollywood (wo er D.W. Griffith und Erich von Stroheim assistiert haben soll). Danach realisiert Machaty diverse Filme in der Tschechoslowakei (wie "Die Kreutzersonate", 1927), in Österreich ("Nocturno … und alle dürsten nach Liebe", 1934) und Italien ("Ballerine", 1936). Im selben Jahr emigriert er in die Vereinigten Staaten, wo er sich fast ausschließlich mit McJobs bei MGM über Wasser halten muss. Während des Zweiten Weltkriegs verliert sich seine Spur im Office of War Information.1 950 kehrt Machaty nach Deutschland zurück, schreibt am Drehbuch zu G.W. Pabsts "Es geschah am 20. Juli" mit und inszeniert "Suchkind 312", seinen letzten Film. Er stirbt 1963 in München.

Machaty zählt zu den großen Stilisten des europäischen Kinos. Insgesamt sind nur 13 Regiearbeiten nachgewiesen. Berühmt wird er mit "Erotikon" (1929), für "Ekstase" (1933) gelegentlich erinnert, meist jedoch nur im Zusammenhang mit der spektakulären Nacktszene seiner Hauptdarstellerin Hedwig Kiesler, der späteren Hedy Lamarr. Seine beiden Meisterwerke, die frühe tschechische Tonfilmproduktion "Von Samstag auf Sonntag" und der amerikanische Kriminalfilm "Jealousy" sind praktisch unbekannt.

Diese umfassende Monografie zu Leben und Werk von Gustav Machaty stellt das Schaffen dieses von der Filmgeschichte weithin Vergessenen erstmal vor.
Mit Beiträgen von Rolf Aurich, Francesco Bono, Christine N. Brinckmann, Jeanpaul Goergen, Frieda Grafe, Vinzenz Hediger, Ivan Klimes, Dietrich Kuhlbrodt, Robert Müller, Francesco Pitassio, Leonardo Quaresima und Daniela Sannwald und einem umfassenden Werkverzeichnis.


Claire Denis - Trouble Every Day

Michael Omasta / Isabella Reicher / - SYNEMA-Publikationen / 2005

Claire Denis’ Filme sind eigenwillig, sie setzen sich sowohl vom klassischen Autorenfilm als auch vom Art-House-Mainstream entschieden ab und ziehen stattdessen eine ganz autonome Spur durch das zeitgenössische Kino.
Ihre Arbeiten verhandeln Erfahrungen des Fremdseins, konfrontieren mit der Brüchigkeit sozialer, familiärer und politischer Strukturen – allerdings belässt Denis es nicht bei der konkreten Beschreibung alltäglicher Realität, sondern hält ihre elliptischen Erzählungen vielmehr durchlässig für deren mitunter schwer fassbares Wirken.
Claire Denis’ Werk umfasst bis dato neun Spiel-, drei Dokumentar- und rund ein Dutzend Kurzfilme. Dieses Buch, die erste deutschsprachige Monografie über ihre Arbeit, versteht sich als vorläufige Bestandsaufnahme. Die Beiträge von sieben internationalen Autorinnen und Autoren im ersten Teil folgen nur lose einer Werkchronologie. Vielmehr bewegen und verdichten sie sich entlang von Fragestellungen oder Motiven.
Ebenso kommt die Filmemacherin selbst ausführlich zu Wort. Weiters gibt es einen Apparat mit dem Verweis auf einige langjährige Weggefährten und eine kommentierte Filmografie, die erstmals auch das weit verstreute Kurzfilmschaffen der Regisseurin – frühe Dokumentationen, Fernseharbeiten, Kurzspielfilme und Videos – genauer berücksichtigt.
"Claire Denis. Trouble Every Day" fächert ein Oeuvre auf, dessen Vielfalt und Komplexität erst jetzt, Schicht um Schicht, überhaupt zum Vorschein kommt.
Mit Originalbeiträgen von Peter Baxter, Martine Beugnet, Christine N. Brinckmann, Ralph Eue, Ekkehard Knörer, Vrääth Öhner, Michael Omasta, Isabella Reicher, einem Text von Jean-Luc Nancy, einem Vorwort von Jim Jarmusch und der ersten umfassenden Filmografie zu den Arbeiten von Claire Denis.


Kulturfilm im \"Dritten Reich\"

Ramón Reichert / - SYNEMA-Publikationen / 2006

Neben dem bekannten Format der „Wochenschau“ wurde auch der „Kulturfilm“ nach der Machtergreifung der NSDAP in Deutschland für die mediale Vermittlung der faschistischen Propaganda instrumentalisiert. Bisher war der „Kulturfilm“ im Giftschrank der Archive verwahrt und ist daher noch kaum erforscht.

Im vorliegenden Band sind erstmals Studien zum NS-„Kulturfilm“ versammelt. Über die engere Archivgeschichte und Filmgeschichtsschreibung hinausgehend, eröffnen die unterschiedlichen Beiträge eine transdisziplinäre Perspektivierung des „Kulturfilms“. Dabei ermöglichen die Methoden und Begriffe gegenwartsbezogener Theorien – wie etwa der Cultural Studies und der Gender Studies – produktive Fragen nach dem Stellenwert des Politischen in scheinbar „harmloseren“ Filmgenres wie dem „Kulturfilm“ aufzuwerfen.
Mit Beiträgen von Jörg Becker, Margit Berner, Ralf Forster, Jeanpaul Goergen, Sabine Hake, Kay Hoffmann, Jan Kindler, Robert G. Lee, Dorothe Malli, Ramón Reichert, Kerstin Stutterheim, Sabine Wilke, Johannes Zechner


Wolf Suschitzky: Photos

Wolf Suschitzky / Michael Omasta / Brigitte Mayr / Ursula Seeber SYNEMA-Publikationen / 2006

Wolf Suschitzky, geboren 1912 in Wien, seit 1935 in London beheimatet, ist ein Meister der klassischen Schwarzweißfotografie. Das vorliegende Buch präsentiert, zum ersten Mal, ausgewählte Fotos aus sieben Jahrzehnten gesammelt in einem Band. Davon sind manche berühmt, andere nie zuvor veröffentlich worden, alle jedoch weisen Suschitzky als ebenso humorvollen wie sozial engagierten Chronisten des 20. Jahrhunderts aus.
Mit Beiträgen von Anna Auer, Duncan Forbes, Erich Lessing, Wolf Suschitzky und 170 Fotos in hochqualitativem Duoton-Druckverfahren.


Filmemacher mit Akzent - Billy Wilder in Hollywood

Gerd Gemünden / - SYNEMA-Publikationen / 2006

„Billy Wilder ist schwer zu übertrumpfen, denn alles, was man über ihn schreibt, hat verglichen mit seinem Witz nicht mal halb so viel Unterhaltungswert. Gerd Gemünden allerdings gelingt ein kleines Wunder: Sein »Filmemacher mit Akzent« ist eine ebenso kurzweilige wie ansprechende Lektüre, die Wilder, einen vermeintlichen Zyniker, als den Moralisten zeigt, der er in Wirklichkeit war.“ (Volker Schlöndorff) -
Aus dem Inhalt: Amerikanismus und Moderne * Wenn der Versicherungsmann zweimal klingelt: DOUBLE INDEMNITY * In den Ruinen von Berlin: A FOREIGN AFFAIR * Geisterbilder Hollywoods: SUNSET BOULEVARD und FEDORA * Aufgedonnert und entfesselt: SOME LIKE IT HOT * Mensch sein in einer verwalteten Welt: THE APARTMENT * Die Geheimnisse des Sir Arthur Conan Doyle: THE PRIVATE LIFE OF SHERLOCK HOLMES sowie einer Bio-, Biblio- und Filmografie.


Moving Landscapes - Landschaft und Film

Barbara Pichler / Andrea Pollach / - SYNEMA-Publikationen / 2006

Seit der Erfindung der Kinematografie herrscht zwischen Film und Landschaft eine vielschichtige, wechselseitige Beziehung, die in allen Genres quer durch die Filmgeschichte ihren Ausdruck findet. In den hier versammelten Texten setzen sich FilmtheoretikerInnen und
FilmemacherInnen mit der Landschaft im Kino, mit ihrer Konstruktion und Rezeption auseinander.
Mit Beiträgen von James Benning, Ursula Biemann,
Elisabeth Büttner, Gustav Deutsch,
Henrik Gustafsson, Erik Meinharter,
Jyoti Mistry, Michael Palm, Michael
Pekler, Barbara Pichler, Andrea Pollach,
Drehli Robnik, Marc Ries, Hanna
Schimek, Lotte Schreiber, Claudia
Slanar, Kristina Trolle, Fred Truniger,
Anke Zechner.


Josef von Sternberg - The Case of Lena Smith

Alexander Horwath / Michael Omasta / - SYNEMA-Publikationen / 2007

Von "The Case of Lena Smith", einem der verlorenen Werke der Filmgeschichte, ist nur mehr ein Fragment erhalten. Entlang von 160 Originalfotos, Set-Zeichnungen, den Zwischentiteln, zahlreichen Drehbuch- und Produktionsdokumenten, literarischen Blitzlichtern sowie Essays internationaler AutorInnen rekonstruiert dieser Band Sternbergs gefeiertes Filmdrama über eine junge Frau in der Wiener Klassengesellschaft von 1900. Statt des verlorenen Films: ein Buch.


Jean Epstein - Bonjour Cinéma und andere Schriften zum Kino

Jean Epstein / Ralph Eue / Nicole Brenez SYNEMA-Publikationen / 2008

Jean Epstein (1897-1953), der große Unbekannte unter den Größten des Films, gehört zur Handvoll jener Autoren, die in ihren Reflexionen über das Kino wie in ihren künstlerischen Arbeiten das moderne Filmdenken miterfunden haben. Der vorliegende Band macht eine Auswahl seiner mitreißenden Schriften erstmals auch in deutscher Sprache zugänglich. Epsteins zentrales Thema ist die fundamentale Erschütterung, die das Kino im Sehen, Fühlen und Begreifen der Welt auslöst. Der Film eröffnet der Menschheit neue Dimensionen der Poesie, der Philosophie, der Zeit. „Das Kino stürzte uns ins Nicht-Verstehen. Lange haben wir nichts verstanden. Nichts, nichts, und wieder nichts.“


Regie: Rappaport - Ein sowjetischer Filmemacher aus Wien

Barbara Wurm / Olaf Möller / Michael Omasta SYNEMA-Publikationen / 2008

Gerbert Rappaport, 1908 als Herbert Jacob Otto Rappaport in Wien geboren, 1983 unter nie geklärten Umständen in Leningrad gestorben, ist der einzige deutschsprachige Emigrant, der sich in der Sowjetunion dauerhaft als Filmemacher etabliert hat.
Rappaport, der in Wien dasselbe Gymnasium besucht wie Fred Zinnemann, kommt Ende der 20er-Jahre zum Film. Er arbeitet in Berlin und Paris als Regieassistent bei G. W. Pabst, versucht 1934/35 sein Glück in Hollywood und nimmt im Jahr darauf eine Einladung des Studios Lenfilm an, das Anti-Nazi-Drama "Professor Mamlock" von Friedrich Wolf auf die Leinwand zu bringen. Der gleichnamige Film, inszeniert gemeinsam mit Adolf Minkin, begründet seine Karriere, die über vierzig Jahre währt und rund 25 Regiearbeiten umfasst: Komödien, Musicals, Kriegsfilmalmanache, Ballettinszenierungen, Kriminalfilme.
Mit Texten von Herbert Rappaport sowie Beiträgen von Brigitte Mayr, Michael Omasta, Olaf Möller und Barbara Wurm


Lachende Körper - Komikerinnen im Kino der 1910er Jahre

Claudia Preschl / - SYNEMA-Publikationen / 2008

Die Komikerinnen in den 1910er Jahren agieren vielfältig und zeugen von einer reichen Lachkultur im Kino: Sie gebärden sich wie Enfants terribles, äußern ihre Gefühle stets unmittelbar, rebellieren gegen strenge Sitten und inszenieren sich als aufmüpfige Backfische in Hosenrollen.
Die Filmhistorikerin und Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst rekonstruiert die Karrieren und Spezifika jener europäischen Unterhaltungskünstlerinnen, die in der bisherigen Forschung – mit der Ausnahme von Asta Nielsen – kaum berücksichtigt wurden.
Ein herzhaftes Vergnügen!


Schreib. Nein, schreib nicht. Marlene Dietrich / Friedrich Torberg - Briefwechsel 1946-1979

Marcel Atze / Wienbibliothek SYNEMA-Publikationen / 2008

„In meiner Verlorenheit hier heute morgen war es schön, Ihre Schrift zu sehen“, heißt es in einem Brief Marlene Dietrichs, den sie am 10. Januar 1947 an Friedrich Torberg richtete. Die Filmdiva hatte New York, wo Torberg seit 1944 lebte, eine Woche zuvor per Schiff mit dem Ziel Paris verlassen. Doch ihre Beziehung mit dem französischen Schauspieler Jean Gabin gehörte schon der Vergangenheit an, weshalb ihr die vertrauten Zeilen Torbergs in der Pariser Hoteleinsamkeit offenbar besonders willkommen waren.
Das Eingangszitat steht für eine Brieffreundschaft, die über dreißig Jahre lang anhalten sollte und die sich in über hundert Korrespondenzstücken manifestiert. Der Briefwechsel hat sich größtenteils im Nachlass des Schriftstellers und Publizisten Friedrich Torberg erhalten, der sich in der Wienbibliothek im Rathaus befindet.
Die jahrzehntelange schriftliche Unterhaltung ist eine wichtige Trouvaille für die Exilforschung, die sowohl Literatur-, als auch FilmwissenschaftlerInnen spezielle Einblicke gewährt in das künstlerische Schaffen der beiden ProtagonistInnen.


Michael Pilz - Auge Kamera Herz

Olaf Möller / Michael Omasta / - SYNEMA-Publikationen / 2008

Michael Pilz ist eine der herausragenden Erscheinungen des modernen Kinos, sein vielgestaltiges OEuvre aus Dokumentar-, Spiel-, Lehr-, Experimental-, Reise- und Tagebuchfilmen aber selbst Kennern nur zu einem kleinen Teil bekannt. Er ist ein Solitär, der sich konsequent seit über vier Jahrzehnten jeglicher Kategorisierung verwehrt. Diese erste, in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstandene Monografie enthält Essays zu seinem Schaffen, ein ausführliches Gespräch, ausgewählte Texte und Dokumente zu seiner Arbeit sowie eine umfassende Filmografie. „Nimm das, was vor dir ist, so wie es ist, wünsche es nicht anders, sei einfach da“, zitiert Michael Pilz am Beginn von „Himmel und Erde", seinem berühmtesten Film, Laotse. Das Wort des chinesischen Philosophen habe nicht nur seinem Leben eine deutliche Richtung gegeben, so Pilz, sondern entspreche auch seiner Arbeitsweise: „Es geht mir nicht darum, die Welt zu ändern, sondern meine Blicke darauf.“


Script: Anna Gmeyner - Eine Wiener Drehbuchautorin im Exil

Michael Omasta / Brigitte Mayr / - SYNEMA-Publikationen / 2009

Anna Gmeyner, geboren 1902 in Wien, gestorben 1991 im englischen York, schrieb Theaterstücke, Lieder, Romane und für den Film. In ihrem Werk, das fest im fortschrittlichen Diskurs der Weimarer Republik verwurzelt ist, halten sich metaphysische Überhöhung und politisches Engagement die Waage. Titel wie „Heer ohne Helden“, „Zehn am Fließband“ oder „Automatenbüfett“ sprechen für sich.
Mit Beginn des Exils in den 30er Jahren wird das Kino für kurze Zeit zu ihrem eigentlichen Metier. Sie arbeitet in der Sowjetunion, in Berlin, Paris und London für angesehene Regisseure wie Erwin Piscator, G. W. Pabst, Berthold Viertel, John und Roy Boulting. Dennoch ist ihr Oeuvre für den Film schmal geblieben; ihre Karriere als Drehbuchautorin endet 1942 abrupt mit dem Meisterwerk THUNDER ROCK.
Diese erste Würdigung ihrer Arbeiten für den Film, soll an eine außergewöhnliche Autorin und einen bisher kaum beachteten Teil ihres Schaffens erinnern.
Mit Texten von Anna Gmeyner, Paul Falkenberg und Fritz Rosenfeld sowie Beiträgen von Eva Ibbotson, Heike Klapdor, Brigitte Mayr und Michael Omasta


Romuald Karmakar

Olaf Möller / Michael Omasta / - SYNEMA-Publikationen / 2010
Ganz direkt, sehr gegenwärtig: Romuald Karmakars Werk steht im deutschen Kino einzigartig da - und quer zu fast allem, was andere so denken, machen, filmen. Immer wieder lässt sich der 45jährige Regisseur auf „unmögliche" Menschen und auf Grenzsituationen ein: auf Söldner, eine berüchtigte Rede aus der Nazizeit, den Terror einer Paarbeziehung, die Verhöre eines Serienmörders, die Erfahrung von Techno und elektronischer Musik.
Der internationale Erfolg, den Karmakar 1995 mit "Der Totmacher" feierte, täuscht über den Reichtum seines gewaltigen Oeuvres ebenso hinweg wie die Verständnislosigkeit, die wenig später Meisterwerken wie "Manila" (2000) oder "Die Nacht singt ihre Lieder" (2004) bei ihrer Premiere entgegenschlug. Jede neue Arbeit ist eine Herausforderung, für den Filmemacher wie für die Zuschauer.

Das vorliegende Buch stellt Karmakars bisheriges Schaffen zum ersten Mal in seiner Gesamtheit dar. Ein großer Essay und Gespräche, eine kommentierte Filmografie und ausgewählte Texte des Künstlers, darunter Treatments und Drehbuchentwürfe zu nicht realisierten Filmen, geben Einblick in sein filmisches Denken.


Wolf Suschitzky: Films

Wolf Suschitzky / Michael Omasta / Brigitte Mayr / Ursula Seeber SYNEMA-Publikationen / 2010

Das vorliegende Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit Wolf Suschitzky und präsentiert Fotos aus seiner über 50 Jahre währenden Karriere im (britischen) Kino. Bei den rund 200 Filmen, bei denen er als Kameramann zeichnete, hatte Suschitzky auch seine Fotokamera immer mit dabei. Das Buch zeigt eine Auswahl rarer Arbeitsfotos und bisher unveröffentlichter Porträts von Filmschaffenden wie Vincent Price, Diana Rigg, Michael Caine, Trevor Howard, Robert Flaherty, Paul Rotha u.v.a.
Mit Beiträgen von Michael Gough, Robert D. Graff, Mike Hodges, Virginia McKenna, Joseph Strick, Peter Suschitzky sowie Brigitte Mayr und Michael Omasta. 180 Fotos in hochqualiataivem Duoton.


Jean Grémillon - Hommage an einen Stilisten des Kinos

Ralph Eue / - SYNEMA-Publikationen / 2011

Neben Marcel Carné, Jacques Feyder und Julien Duvivier zählte Grémillon zu den wichtigsten Exponenten der Stilrichtung des Poetischen Realismus, dennoch ist er außerhalb Frankreichs wenig bekannt. Dabei gehört der – 1901 in der Normandie geborene, 1959 in Paris verstorbene – Regisseur zu den großen Namen des französischen Kinos.
Mit Texten von Jean Grémillon, Henri Langlois und Henri Agel sowie Beiträgen von Ralph Eue und Peter Nau.


Linda Christanell - Wenn ich die Kamera öffne, ist sie rot

SYNEMA / - SYNEMA-Publikationen / 2011

„Meine Arbeit ist »Kino« – so wie ich es verstehe“, sagt Linda Christanell, die seit mehr als 30 Jahren in Österreich Filme macht. Mit dem vorliegenden Buch, das zahlreiche filmaffine Beiträge, mehr als hundert Werkfotos und einen abwechslungsreichen filmo- und bio-bibliografischen Abriss versammelt, erfährt die konsequente Vertreterin der heimischen Avantgarde nun erstmals eine adäquate Würdigung.
Mit Beiträgen von Christine N. Brinckmann, Heide Schlüpmann, Karola Gramann, Alexander Horwath, Renate Lippert, Heike Klippel, Michael Pilz, Bady Minck, Christa Auderlitzky, Elisabeth Büttner u. a. sowie einer Bio-, Biblio- und Filmografie


AMOS VOGEL -- Ein New Yorker Cineast aus Wien

Amos Vogel / Brigitte Mayr / Michael Omasta SYNEMA-Publikationen / 2011

Obwohl er selbst nie Filme gemacht hat, verdankt ihm das Kino unendlich viel, darunter das legendäre Cinema 16, die Gründung des New York Film Festivals und das wunderbare Buch „Film als subversive Kunst“. Amos Vogel – 1921 in Wien geboren, 1938 vertrieben, heute zurückgezogen in New York lebend – hat das Kino nie als Selbstzweck gesehen, sondern immer auch als eine demokratische Bildungsanstalt, mithin: als Mittel zur Verbesserung der Welt.
Mit Texten von Amos Vogel sowie Beiträgen von Gerard Malanga, Brigitte Mayr und Michael Omasta


Recht und Ordnung oder Come and shoot in Austria. Österreichische Kriminal Film Geschichte(n)

Christoph Fuchs / - SYNEMA-Publikationen / 2010

Die österreichische Filmgeschichtsschreibung hat es bislang weitgehend vermieden, den Genrebegriff für sich zu nutzen. Auch wenn man den Kriminalfilm als Gattung nicht exakt definieren kann, lohnt es sich doch, die im Kino erzählte Überschreitung von juristischen und moralischen Grenzen und die Wiederherstellung einer Ordnung zu einem systematischen Diskurs über Recht und Ordnung sowie Schuld und Rache zusammenzusetzen. Das vorliegende Buch bietet in 14 Essays einen Streifzug durch das KrimiKino Österreichs mit seinen unterschiedlichen Subgenres, vom Eifersuchtsdrama zum Revuekrimi, vom Agentenfilm zum klassischen Whodunit. Die Geschichte dieser Geschichten lädt ein zu einem bunten Panoptikum, das sich selbst als Beitrag zu einer fortlaufenden Zeitgeschichtsforschung versteht.
Mit Texten zu KOMM, SÜSSER TOD; SILENTIUM, DER KNOCHENMANN, DAS RÄTSEL DER ROTEN QUASTE, MANN IM SCHATTEN, DEN TÜCHTIGEN GEHÖRT DIE WELT, FRAUENEHRE, FRAU DOROTHYS BEKENNTNIS, DER WEIBSTEUFEL, FLUCHT INS SCHILF, REVANCHE, DIE FREMDE, HELDEN DES ALLTAGS, DIE TAT DES ANDREAS HARMER, ORLAC’S HÄNDE, ÖL INS FEUER, SCHATTEN DER VERGANGENHEIT, ICH BIN SEBASTIAN OTT, PREMIERE, SALTO IN DIE SELIGKEIT, LAMBERT FÜHLT SICH BEDROHT, ZYANKALI, PRÄMIEN AUF DEN TOD, SCHUSS DURCH’S FENSTER, ABENTEUER IN WIEN, ARLBERG-EXPRESS, SUZIE WASHINGTON, KRIMINALTANGO, MÜLLERS BÜRO, SCHÜSSE IM 3/4 TAKT, GESTÄNDNIS EINER SECHZEHNJÄHRIGEN, OBERINSPEKTOR MAREK, KURZER PROZESS, KOTTAN ERMITTELT, HIMMEL, POLT UND HÖLLE; FEGEFEUER, GEISSEL DES FLEISCHES, ANGST, DIE AUSGESPERRTEN, FUNNY GAMES, 12 MÄDCHEN UND 1 MANN u.v.a. sowie Cast and Credits zu den Filmen des österreichischen KrimiKinos


Trügerische Vertrautheit. Filme von Michael Haneke

Fatima Naqvi / - SYNEMA-Publikationen / 2011

Epische Stimmen, die aus einem televisuellen Nirgendwo kommen. Übersetzerische Liebesmüh, die sich auf den Verlust verlässt.
Täuschende Oberflächen, die das Wichtigste verstecken.
Intime Sphären, die eine neue Öffentlichkeit schaffen sollen.
Historische Ungenauigkeit, die ein tieferes Geschichtsbewusstsein forciert. Blindheit und Missverstehen, die das Verständnis bedingen ...
Dies sind einige der Spannungen, die Hanekes Werk bewegen. Das vorliegende Buch nimmt sie als Leitfäden zu einer Untersuchung der wenig bekannten Fernseharbeiten und international erfolgreichen Kinofilme des österreichischen Starregisseurs und fordert die Leserinnen und Leser heraus, sich mit den Inhalten so auseinanderzusetzen wie es Michael Hanekes Filme von ihrem Publikum verlangen.
Mit einem Vorwort von ELFRIEDE JELINEK.


Personenlexikon zur Paranormologie

Zahlner, Ferdinand / Resch, Andreas Resch Verlag Innsbruck / 2011

Die hier vorgelegten Kurzbiografien zu Personen aus dem Bereich des Paranormalen fußen auf einer jahrelangen Sammlung von Daten, angefangen von der Paraphysik bis zur Mystik, und füllen somit eine bedeutende Lücke im offenen Gespräch über das Außergewöhnliche.
Die konkrete Auswahl für dieses Lexikon ist zwar relativ weit gefächert, aber auch, bedingt durch die unscharfen Kriterien der Grenzgebiete als solche, subjektiv selektiv. Neben dem eigentlichen personellen Bereich der Paranormologie wurden in diese lexikalische Zusammenstellung auch paranormal relevante Personendaten aus den Gebieten des sog. „Okkultismus“ und der Esoterik aufgenommen.
Da für die angrenzenden „geheimwissenschaftlichen“ Formenkreise bereits mehrere Speziallexika und (bio-)bibliografische Informationsquellen existieren, wurden Daten zu Personen in Bezug auf New Age, Alchemie, Astrologie, Freimaurerei, Geheimorden, Hexenwesen, Kabbala, Magie, Satanismus, Theosophie usw. nur peripher berücksichtigt.
Besondere Beachtung fanden phänomenbedingt spezifische biografische Daten aus der christlichen Kirchengeschichte, der Hagiographie, den außerbiblischen bzw. (Privat-)Offenbarungen und spontanen Erscheinungen (vor allem Mariens) sowie den Bereichen von Mystik und Dämonie mit ihrer begleitenden Phänomenik (Asitie, Ekstasen, Visionen, Prophetie, Kardiognosie, Stigmatisation, Levitation, Besessenheit etc.).

Bibliografische Daten: Zahlner, Ferdinand: Personenlexikon zur Paranormologie. Innsbruck: Resch, 2011, XIII, 369 S., ISBN 978-3-85382-091-9, Ln, EUR 35.00 [A]


Lexikon der Paranormologie. Band 2: B - Byzanz

Resch, Andreas / - Resch Verlag, Innsbruck / 7. Januar 2011

Wie sein Vorgängerband umfasst auch Band 2 des Lexikons der Paranormologie (LPN) wiederum auf ca. 500 Seiten einschlägige Begriffe aus dem Grenzbereich der Wissenschaft, angefangen von den Grenzgebieten der Physik über jene der Biologie, Medizin, Psychologie, Geschichte und Religionswissenschaft bis hin zu Volks- und Völkerkunde, Mythologie und Mystik.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie. Band 2: B - Byzanz. Innsbruck: Resch, 2011, XII, 509 S., ISBN 978-3-85382-090-2, Ln, EUR 48.50 [D], 49.90 [A]. Siehe auch: http://www.igw-resch-verlag.at/


Grenzgebiete der Wissenschaft

wechselnde Autoren / Prof. DDr. P. Andreas Resch Resch Verlag Innsbruck / vierteljährlich

Bei "Grenzgebiete der Wissenschaft" (GW) handelt es sich um eine interdisziplinäre Quartalschrift für die Grenzbereiche von Physis, Bios, Psyche und Pneuma, von Gesetzmäßigkeit und Spontaneität, von Beweis und Lebenserfahrung und von Immanenz und Transzendenz.
Sie befasst sich mit der wissenschaftlichen Diskussion des Außergewöhnlichen im Leben von Mensch, Tier und Natur. Dabei kommen vor allem Themen zur Sprache, die von der offiziellen Wissenschaft ausgeklammert werden, im konkreten Leben aber oft von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören all jene Phänomene, deren kausaler Zusammenhang experimentell nicht nachweisbar ist, die aber im Leben wirksam sein können.
GW erscheint seit 1967 in der Nachfolge von "Glaube und Erkenntnis" bzw. "Verborgene Welt". Sie umfasst 384 Seiten pro Jahr und wird vom Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) getragen.

Normalpreis: EUR 38.00 pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)
Einzelhefte verschiedener (auch älterer) Jahrgänge können ebenfalls bezogen werden.

Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/gw/index.html
Bestellung:
info@igw-resch-verlag.at


Ethica Wissenschaft und Verantwortung

wechselnde Autoren / Prof. DDr. P. Andreas Resch Resch Verlag Innsbruck / vierteljährlich

"Ethica" ist eine interdisziplinäre Quartalschrift für Verantwortung in Wissenschaft und Forschung und zur Zeit die interdisziplinärste Zeitschrift für Fragen der Ethik überhaupt im deutschen Sprachraum.
Wie der Titel zum Ausdruck bringt, kommen darin alle Richtungen der Ethik zu Wort, von der Physik über die Biologie, Psychologie und Geschichte bis zur Theologie. So rekrutieren sich auch die Mitarbeiter aus den verschiedensten natur- und geisteswissenschaftlichen Fachgebieten.
Die Zeitschrift dient der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit aktuellen ethischen Themen sowie mit Grundsatzfragen des menschlichen Verhaltens.
"Ethica" erscheint seit 1993 vierteljährlich mit einem Umfang von 384 Seiten pro Jahr und wird vom Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) getragen.

Normalpreis: EUR 40.60 pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)
Auch der Bezug von Einzelheften verschiedener Jahrgänge ist möglich.

Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/ethica/index.html
Bestellung:
info@igw-resch-verlag.at


Zur Geschichte der Paranormologie

Resch, Andreas / - Resch Verlag Innsbruck / Juli 2010

"Zur Geschichte der Paranormologie" ist der sechste Band der Reihe R und der erste Band in einer Reihe von insgesamt 9 geplanten Bänden, welche die vielen in Zeitschriften, Sammelbänden und Lexika verstreuten Beiträge von Prof. P. Andreas Resch thematisch gebündelt vereinen.
Da die Geschichte der Paranormologie wesentlich von einzelnen Instituten und Institutionen geprägt wurde und wird, gilt diesen ein besonderes Augenmerk, so u.a. auch dem Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) und seinen Veröffentlichungen - nicht zuletzt deshalb, weil der Begriff "Paranormologie" von hier seinen Ausgang nahm und seine inhaltliche Prägung erhielt.
Aus dem Inhalt:
1. Kap.: Zur Geschichte der Paranormologie; 2. Kap.: Der Mensch in der Sicht der Psychologie von morgen; 3. Kap.: Institute und Gesellschaften; 4. Kap.: IMAGO MUNDI, Resch Verlag, Institut für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW); 5. Kap.: Veröffentlichungen des IGW.
Bibliografische Angaben: Zur Geschichte der Paranormologie. Innsbruck: Resch, 2010 (Reihe R; 6). XI, 212 S., 67 Abb. sw, ISBN 978-3-85382-089-6, Brosch., EUR 20.50 [A]

Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/
Bestellung:
info@igw-resch-verlag.at


Die Seligen Johannes Pauls II. 1996-2000

Resch, Andreas / - Resch Verlag Innsbruck / Juli 2010

Der vierte Band der Schriftenreihe "Selige und Heilige Johannes Pauls II." enthält die Kurzbiografien all jener Frauen und Männer, die zwischen 1996 und 2000 seliggesprochen wurden.
Jedem Lebensprofil, das jeweils drei Seiten umfasst, geht eine eigens für diese Arbeit erstellte Farbtafel voraus. Hinzu kommt noch eine Farbtafel mit Abbildungen von Mitgliedern der Schwesterngemeinschaften im heutigen Ordenskleid, die von den in dem Band besprochenen Seligen dieses Zeitraumes gegründet wurden. Am Ende des Bandes geben Tabellen und Register die Möglichkeit zu einem raschen Einblick in besondere Einzelheiten.
Biografische Daten: Resch, Andreas: Die Seligen Johannes Pauls II. 1996-2000. Innsbruck: Resch, 2010 (Selige und Heilige Johannes Pauls II.; 4). XIII, 376 S., 86 Farbtaf., ISBN 978-3-85382-088-9, Ln, EUR 40.98 [A]

Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/
Bestellung:
info@igw-resch-verlag.at


Höhlenkunde

Franz Kraus / Verband österreichischer Höhlenforscher Verband österreichischer Höhlenforscher / 2009

Kommentierter Neudruck der Originalausgabe (1894) eines der ersten deutschsprachigen Standardwerke über Karst- und Höhlenkunde (Speläologie)


Bourdieu-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung.

- / Gerhard Fröhlich, Boike Rehbein (Hrsg.) Metzler-Verlag / 2009

Philosoph, politischer Intellektueller und Kultursoziologe. Das Werk Pierre Bourdieus ist umfangreich und vielseitig. Das Handbuch erschließt die Quellen und Bezugspunkte und erläutert die wesentlichen Begriffe, Schriften und Rezeptionszusammenhänge. Die Bourdieuschen Begriffe (z.B. ‚Habitus’, ‚Distinktionsgewinn’ oder ‚symbolisches Kapital’) wurden innerhalb verschiedenster Wissenschaften angewandt. Ihre Analyse schärft den Blick für unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten seines Gesamtwerks.

Weitere Informationen unter https://www.metzlerverlag.de/index.php?mod=bookdetail&isbn=978-3-476-02235-6


Information - Wissenschaft und Praxis 57 (2): Plagiate und unethische Autorenschaften

Gerhard Fröhlich / Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. Dinges & Frick GmbH / Wiesbaden 2006

Die Zahl aufgedeckter Plagiate wächst weiterhin. Ihre Dunkelziffer dürfte ein Vielfaches davon betragen. Aufgrund grassierender unethischer Autorenschaften (inflationäre Ehrenautorenschaften,Ghost Writings) setzen medizinische Journale nun auf den Begriff der „Kontribuentenschaft“, Großprojekte der Hochenergiephysiker auf statutarisch geregelte kollektive Autorenschaften. Welche institutionellen Leitbilder und organisatorischen Kontexte fördern die Bereitschaft zum Plagiieren bzw.unethische Praktiken beim Publizieren (genauer: bei der Zurechnung wissenschaftlicher Leistungen)? Welche Möglichkeiten bieten Wissenschaftsforschung und Informationswissenschaft, Plagiatsüberprüfungssoftware und Datenbank-funktionen (z. B. „related documents“) bei der Plagiatsbekämpfung? Welche Antworten bieten wissenschaftliche Institutionen? Wieso klagen Betroffene über Verzögerungstaktiken? Sind die Alternativen „informed peer review“ und „open access“?

Kostenfreier Volltext des Verlags unter http://www.b-i-t-online.de/daten/iwp-06-02-auszug.pdf


Österreichische Zeitschrift für Volkskunde

wechselnde Autoren und Autorinnen / Margot Schindler Österreichischer Verein für Volkskunde / vierteljährlich

Die Österreichische Zeitschrift für Volkskunde (ÖZV) erscheint seit 1895 vierteljährlich und einem Umfang von ca. 500 Seiten pro Jahr. 1944 kam es kriegsbedingt zu einer Unterbrechung der Herausgabe, seit 1946 erscheint die ÖZV wieder kontinuierlich als „Neue Serie“.

Die Zeitschrift dient der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den fachspezifisch aktuellen Themen und Fragestellungen der Disziplin Europäische Ethnologie. Darüber hinaus finden auch klassische Themen der materiellen und geistigen Volkskultur Eingang ebenso wie die Auseinandersetzung mit Aufgaben und Problemen kulturhistorischer Museologie und Information über wichtige Ereignisse und Neuerscheinungen im Fach.

Mit ihrem umfassenden Angebot wird die ÖZV seit über hundert Jahren ihrem Anspruch als Fachorgan der österreichischen Volkskunde gerecht und bietet somit einen repräsentativen Querschnitt durch die Fachgeschichte, wie auch Einblicke in neuste Entwicklungen.

Abonnement:
Normalpreis: € 38,- pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)
Ermäßigter Tarif für Vereinsmitglieder: € 26,- pro Jahr (für 4 Hefte, exkl. Versand)

Auch Einzelhefte verschiedener Jahrgänge sind erhältlich.

Information und Bestellung:
Mag. Dagmar Butterweck
Laudong. 15-19
1080 Wien
Tel +43 1 4068905.30
Fax +43 1 4085342
verein@volkskundemuseum.at

Anzeigen:
Verlagen und AutorInnen bietet die ÖZV die Möglichkeit der Buchanzeigen.
Informationen hierzu finden Sie unter Anzeigenverkauf.


Einlagekatalog des Oberösterreichischen Landesmuseums Linz

. / - . / 1984

.


Ausstellungskatalog \"Hebbel in Wien 1845-1863\"

Ida Koller-Andorf / - . / 1983

.


Hebbel Schriftenreihe Folge Nr. 1-10

Ida Koller-Andorf / Interims-Kollektiv http://www.weidler-verlag.de / 1985-2005

.


Owning the Mind - Eigentum Geist

Ferstl, Paul; Wedrac, Stefan (hrsg.) / Schriftenreihe der Società - Forum für Ethik, Kunst und Recht Peter Lang / 2010

Die Beiträge dieses Bandes, verfasst in deutscher und englischer Sprache aus den Bereichen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, der vergleichenden Literaturwissenschaft, der Musikwissenschaft, der Philosophie sowie der Kulturwissenschaften, widmen sich Fragen der Zensur, des Urheber- und Interpretenrechts sowie hochaktuellen Diskussionen um den Zusammenhang zwischen Intertextualitätstheorien und Plagiatsvorwürfen. Ferner behandelt werden (sub)kulturelle Gegenentwürfe zu gängigen Modellen der Informationsweitergabe, ökonomische Grundlagen des Schutzes kulturellen Eigentums sowie aktuelle Entwicklungen in der Internetkultur, die für Fragen des geistigen Eigentums von weitreichender Bedeutung sind.

Inhalt: Paul Ferstl/Stefan Wedrac: Owning the Mind - Eigentum Geist: eine Einleitung - Norbert Bachleitner/Daniel Syrovy: Verpönt, Verdrängt - Vergessen? Eine Datenbank zur Erfassung der in Österreich zwischen 1750 und 1848 verbotenen Bücher - Stephan J. Berger: Die neuen Archivare: Philosophische Implikationen moderner Filesharing-Technologien - Marianna Bicskei/Kilian Bizer/Zulia Gubaydullina: Der Schutz des kulturellen Eigentums - ein ökonomischer Ansatz - Frédéric Döhl: Still Got The Blues. Ein Plädoyer für Alternativen zur geltenden Form der Eigentumsverletzung durch unbewusste Entlehnung in der Musik anhand des Urteils LG München I (21 O 23120/00) vom 3. Dezember 2008 - Stephan Fadinger: Plagiat und Intertextualität - Robert König: PWN1NG TH3 M1ND - Die Leet Language als Symptom einer neuen Weise geistigen Besitzes - Heidemarie Mendel: Die Grundlegung von Interpretenrechten durch die technische Möglichkeit der erstmaligen Reproduzierbarkeit von Darbietungen mit Hilfe von Phonograph und Grammophon - Ulrich Rois: «Everybody knows that music is free»: Music Downloads and the American Counterculture of the 1960s - Daniel Syrovy: Copyright infringement or creative impulse? Avellaneda's continuationof Don Quijote - Walter Wagner: Voltaire, Montaigne eingesperrt. Zensur und Selbstkonstitution in Thomas Bernhards Auslöschung.


Und (k)ein Wort Deutsch... Literaturen der Minderheiten und MigrantInnen in Österreich

Nicola Mitterer/Werne / (Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde, Bd. 23) Studien Verlag / 2009

(Schriftenreihe Literatur des Instituts für Österreichkunde, Bd. 23)

Innsbruck (StudienVerlag) 2009, 194 Seiten, € 24,90, ISBN 978-3-7065-4769-7.

VorWorte:
Werner Wintersteiner: Tradition und Erneuerung – Nicola Mitterer/Werner Wintersteiner: Zu diesem Band.
Gesetzes/Grenzen:
Nicola Mitterer: Vor dem Gesetz. Über den Begriff Migrationsliteratur und andere Fragen des Fremdseins –
Eva Schörkhuber: Schreiben in Zwischen. Versuch einer Grenz/Lage-Bestimmung der Literatur der Minder-heiten, Migranten und Migrantinnen in Österreich.
Migrationsliteratur:
Helga Mitterbauer: Migration – Mobilität – Moderne. Das kreative Potential (nicht-)Wiener AutorInnen im Fin de Siècle – Wolfgang Müller Funk: Auf Wanderschaft. Dimitré Dinevs Roman Engelszungen – Helmut A. Niederle: Das Fremde im Text. Kulturelles (Miss-)Ver-stehen und Migrationsliteratur – Arno Rußegger: Migration und Film. Am Beispiel von Houchang Allahyari – Christa Stippinger: „vom schreiben der expatrii“. zur literatur von autorinnen mit migrationshintergrund in österreich am beispiel des exil-literaturpreises schreiben zwischen den kulturen – Asli Kişlal/Carolin Vikoler: Wir lassen uns doch den Gedanken nicht nehmen das-kunst die Welt verändert! – Gerald Kurdoğlu Nitsche: Kurdoğlu – und kein Wort Deutsch!
Minderheitenliteratur:
Fabjan Hafner: Der „exemplarische Epiker der Kärntner SlowenInnen: Florjan Lipuš – Robert Hajszan: Die zeitgenössische burgenländisch-kroatische Literatur. Aspekte und Thesen – Beate Eder-Jordan: Die Literatur der Roma, Sinti und Jenischen. Herausforderung auf der Ebene der Produktion und Rezeption.


Information - Wissenschaft und Praxis 60 (5): Open Access

- / Gerhard Fröhlich, Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e. V. Dinges & Frick GmbH / Wiesbaden 2009

http://www.b-i-t-online.de/pdf/IWP2009-5.pdf (5,11 MB)

In dieser Schwerpunktausgabe werden erste schriftliche Ergebnisse einer Tagung zu Open Access präsentiert, die unter Beteiligung des Kulturinstituts an der Johannes Kepler Universität Linz im Dezember 2008 stattfand.

In den ersten vier Beiträgen dieses Heftes geht es um Grundsätzliches zum Thema Open Access: Die Forderungen der Wissenschaftstheorie nach Open Access, die Behinderungen von Open Access durch bestehende rechtliche Regelungen, die Position der EU gegenüber Open Access und das Problem kommerzieller Finanzierungsmodelle. Im zweiten Teil werden erfolgreiche Open-Access-Projekte vorgestellt. Da die Sozial- und Kulturwissenschaften als die Schlusslichter der Open-Acess-Bewegung gelten, werden vornehmlich Projekte aus diesen Bereichen betrachtet: Nach einem Blick hinter die Kulissen von Wikipedia und E-LIS, dem internationalen mehrsprachigen Open-Access-Server für die Informationswissenschaften, werden erste Resultate einer empirischen Untersuchung zum erfolgreichen OA-Journal \"FQS - Forum Qualitative Sozialforschung\" vorgestellt, die Konversion vom Einzel-Papier-Journal zur Hybrid-Journal-Familie beim Hamburger GIGA und eine Spurensuche im WWW nach TRANS, einem mehrsprachigen kulturwissenschaftlichen E-Journal.

Diese Schwerpunktausgabe erschien auch unter Open Access; sie kann in PDF unter http://www.b-i-t-online.de/pdf/IWP2009-5.pdf kostenlos
heruntergeladen werden (5,1 MB).


verein.wissenschaft: Entstehung und Funktionen wissenschaftlicher Gesellschaften

Gerhard Fröhlich / - In: Ulrike Kammerhofer-Aggermann (Hg.): Ehrenamt und Leidenschaft. Vereine als gesellschaftliche Faktoren. Salzburger Landesinstitut für Volkskunde / Salzburg 2002

http://sammelpunkt.philo.at:8080/1582/

Der (lücken- und fehlerhafte) "World Guide to Scientific Associations and Learned Societies" verzeichnete 1998 ca. 17 000 Gesellschaften und
Institute in Vereinsform. Ihnen kommt große Bedeutung zu, als sich neue theoretische Ansätze, Spezialisierungen wie auch interdisziplinäre Integrationsversuche oft außeruniversitär etablieren müssen und erst Jahrzehnte später in Universitäten eindringen können. Arbeitskreise, Kongresse, Kongressakten, Buchreihen, Journale, Grauer Literatur, Öffentlichkeitsarbeit,
Bibliografien, Datenbanken, Thesauri, ja Entwicklung und Durchsetzung des Internets wurden und werden maßgeblich von Vereinen organisiert.
BibliothekarInnen, DokumentarInnen, ArchivarInnen erfüllen wichtige Aufgaben für den Wissenschaftsbetrieb, werden aber vielfach -
arroganterweise - nicht zum "eigentlichen wissenschaftlichen" Sektor gezählt. Ihre Verbände fördern die Weiterbildung ihrer Mitglieder,
angesichts rasanter informationstechnologischer Änderungen. Die Macht der Funktionäre ist mitunter groß. Mitglieder einflussreicher Seilschaften ("old boys networks") können einander symbolische Macht und Belohnungen (Posten, Preise) zuschanzen. Die modernen Wissenschaften hätten sich ohne die Aktivitäten wissenschaftlicher Vereinigungen kaum entwickeln und halten können.
Der Beitrag ist auch open access / online abrufbar unter http://sammelpunkt.philo.at:8080/1582/.


Die Wunder von Lourdes

Resch, Andreas / - Resch Verlag Innsbruck / 5. Januar 2009

Nichts hat in den letzten 150 Jahren heftigere Diskussionen ausgelöst als die Berichte über außergewöhnliche Heilungen in Lourdes. Bei 30.000 Heilungen soll es gegeben haben, von denen 7.000 dokumentiert sind. Davon wurden bislang 67 von der Kirche als Wunder anerkannt.
Diese Wunder werden in der vorliegenden Arbeit anhand von Originaldokumenten beschrieben, wobei Krankheit und Heilungsverlauf der 67 Fälle sowie deren medizinische Beurteilung und kirchliche Wertung zur Sprache kommen. Die angeführten biografischen Daten werden erstmals durch Bilder in Farbe ergänzt, sodass der Leser einen sehr lebendigen Eindruck von den außergewöhnlichen Ereignissen in und um Lourdes gewinnen kann. Da es von einigen Geheilten keine Bilder gibt, werden an ihrer Stelle Ausschnitte eigener Aufnahmen in Lourdes eingefügt, um den Rahmen des Heilungsgeschehens aufzuzeigen.
Wer immer sich mit der Frage der Wunderheilungen von Lourdes auseinandersetzen möchte, findet in dieser Arbeit eine sachliche und dokumentierte Antwort zu den diesbezüglichen Fragen.
Bibliografische Daten: Resch, Andreas: Die Wunder von Lourdes. 67 anerkannte Heilungen. Mit 73 Farbbildern. Innsbruck: Resch, 2009 (Reihe R; 5), VIII, 125 S., ISBN 978-3-85382-085-8, Brosch., EUR 19.90 [A]

Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/
Bestellung:
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Mensch und Welt

Heim, Burkhard / Resch, Andreas Resch Verlag Innsbruck / 29. Oktober 2008

Der vorliegende Band bringt erstmals die sogenannten Kleinen Schriften von Burkhard Heim (Der kosmische Erlebnisraum des Menschen; Der Elementarprozess des Lebens; Postmortale Zustände? Die televariante Area integraler Weltstrukturen) in einem, ergänzt durch seine letzten Beiträge (Grundbedingungen von Gesundheit und Lebensentfaltung des Menschen; Ein Bild vom Hintergrund der Welt).
Heim stellt in diesem Band als erster und bislang einziger Physiker eine Strukturierung der Existenzbereiche von Physis, Bios, Psyche und Pneuma vor, die den Menschen auszeichnen. Damit werden nicht nur die Schranken von Raum und Zeit überschritten, sondern Mensch und Welt grundsätzlich von einem nicht materiellen Hintergrund aus beschrieben.
Die zuweilen massiven Angriffe auf die Vorstellungen Heims zeigen, mit welcher Unsicherheit man seinen Welt- und Lebensvisionen begegnet. Wer jedoch den Menschen nur in der Raum-Zeit betrachtet, versperrt sich seiner nicht materiellen Dimension.
Bibliographische Daten: Heim, Burkhard: Mensch und Welt. Hrsg. u. mit einem Vorwort und einer Einführung von Andreas Resch. Innsbruck: Resch, 2008 (Grenzfragen; 20), XIII, 263 S., ISBN 978-3-85382-084-1, Brosch., EUR 36.05 [A]

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Die Seligen Johannes Pauls II. 1991-1995

Resch, Andreas / - Resch Verlag Innsbruck / 21.05.2008

Wie bereits der Titel zeigt, enthält dieser dritte Band der Schriftenreihe Selige und Heilige Johannes Pauls II. die Kurzbiografien jener Frauen und Männer, die zwischen 1991 und 1995 seliggesprochen wurden.

Die einzelnen Beschreibungen wurden unter folgendem Konzept abgefasst: möglichst detaillierte geschichtliche Darstellung des Lebens, der psychologischen Individualität und spirituellen Persönlichkeit der Seligen.

Dabei wurde vor allem auf Texte der Heiligsprechungsverfahren zurückgegriffen, um so objektiv wie möglich zu sein. Jedem Lebensprofil, das jeweils drei Seiten umfasst, geht eine Farbtafel voraus, die eigens für diese Arbeit erstellt wurde. Hinzu kommt noch eine Farbtafel mit Abbildungen von Mitgliedern der Schwesterngemeinschaften im heutigen Ordenskleid, die von den im vorliegenden Band besprochenen Seligen dieses Zeitraumes gegründet wurden.

Am Ende des Bandes geben Tabellen und Register die Möglichkeit zu einem raschen Einblick in besondere Einzelheiten.

Schließlich darf noch bemerkt werden, dass die hier gebotene Darstellung zur Zeit einmalig auf dem Büchermarkt ist.

Bibliografische Daten:
Resch, Andreas: Die Seligen Johannes Pauls II. 1991-1995. Innsbruck: Resch, 2008 (Selige Johannes Pauls II.; 3), XIII, 321 S., 67 Farbtaf., ISBN 978-3-85382-083-4, EUR 28.63 [A]

Weitere Informationen:
http://www.igw-resch-verlag.at/
Bestellung:
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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, Bd.136/137 - Beiträge zum Generalthema „Expeditionen – Sammelreisen – Entstehen von Sammlungen“

Anthropologische Gesellschaft in Wien / Anthropologische Gesellschaft in Wien Druckerei Berger / 2006/2007

Beiträge zum Generalthema EXPEDITIONEN - SAMMELREISEN - ENTSTEHEN VON SAMMLUNGEN.
329 Seiten mit 16 Beiträgen zur Novara-Expedition (1857-1859) sowie aus den Fachgebieten Anthropologie, Ur- und Frühgeschichte und Ethnologie - Volkskunde.

NOVARA-EXPEDITION (1857-1859)

Verena STAGL: Die Weltumsegelung der Fregatte Novara (1857-1859) im Spiegel zoologischer Sammlungen
Sascha NOLDEN: Ferdinand Hochstetter (1829-1884) und die Novara-Expedition in Neuseeland
Georg SCHIFKO: Überlegungen zum möglichen Einfluss von Ferdinand v. Hochstetter auf Andreas Reischeks anthropologische Sammeltätigkeit
Maria TESCHLER-NICOLA: „… der Barbar in der färbigen Hautdecke“ – Anthropologische Objekt- und Datenakquisition im Rahmen der Novara-Forschungsreise 1857-1859
Thomas BALLHAUSEN: Die (weiße) Spur führt zurück. Ein Routenplaner von der Novara zu Freud

ANTHROPOLOGIE

Maria TESCHLER-NICOLA: Die Wiener Pest-Expedition 1897 – Rudolf Pöchs erste Forschungsreise

UR- UND FRÜHGESCHICHTE

Angelika HEINRICH: Franz Hegers Reisen und Ausgrabungen im Kaukasus und die Entstehung der „Sammlung Kaukasischer Alterthümer“ im Naturhistorischen Museum in Wien
Walpurga ANTL-WEISER: Die Studien des Oberleutnants Josef Bayer in Palästina in den Jahren 1917 und 1918
Daniela KERN: Bemerkungen zu archäologischen Privatsammlungen und ihrer Verwertbarkeit für wissenschaftliche(s) Arbeiten

ETHNOLOGIE -VOLKSKUNDE

Marie-France CHEVRON: Reisen und Sammeln aus wissenschaftlicher Überzeugung heute und zur Zeit von Adolf Bastian (1826-1905
Marion MELK-KOCH: Wie die Südsee nach Thüringen kam … – Ethnographika aus dem Pazifik und aus Australien in Thüringen
Alexandra WESSEL: Die Missionssammlung Liefering der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering – Papua Neuguinea Abteilung
Christian MARCHETTI: Wiener Ethnographen im Ersten Weltkrieg
Brigitta MADER: Ludwig Salvators Tabulae Ludovicianae – Vom Museum auf Papier zur Datenbank Mittelmeer

* * *
Kerstin P. HOFMANN: Anthropologie als umfassende Humanwissenschaft. Einige Bemerkungen aus archäologischer Sicht
Wilhelm ANGELI: Kritisches zur Prähistorischen Archäologie

NACHRUF

Herbert KRITSCHER: Zum Gedenken an a. o. Univ. Prof. Dr. Johann Szilvássy (1931-2007)

ISSN 0373-5656
Preis: € 49,--
Bestellungen: ag@nhm-wien.ac.at
http://www.nhm-wien.ac.at/ag/


Forum Ware International

ITNP / IGWT, ÖGWT, DGWT Internetzeitschrift, ISSN 1810-7028 / laufend seit 2003

Peer reviewed international online Journal of commodity science and technology

http://forumware.wu-wien.ac.at


FORUM WARE

Institut für Technologie und nachhaltiges Produktmanagement / DGWT, OGWT Eigenverlag ISSN 0340-7705 / jährlich ab 1974

Internationale Zeitschrift für Warenlehre
http://forumware.wu-wien.ac.at


Herbert Lederer -- Ein Leben - nicht nur - für Nestroy

Arnold KLAFFENBÖCK / Internationale Nestroy-Gesellschaft Verlag Lehner / 2007

Der Schauspieler Herbert Lederer zählt zu den wichtigsten Nestroy-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Ohne einem Ensemble anzugehören entschloss er sich künstlerisch für den Alleingang. Mehr als 30 Jahre adaptierte er Stücke unterschiedlichster Autoren für die Bühne, und zwar so, dass er sie solistisch aufführen konnte - ein in dieser Form beispielloses Unterfangen. Die Presse bezeichnete das unvergleichliches Schauspiel Lederers, der bei Nestroy einen sehr persönlichen mimischen Ausdruck fand, sehr schnell als "Ein-Mann-Theater".
Dieses Buch dokumentiert exemplarisch die außergewöhnliche Arbeits-, Darstellungs- und Sichtweise Lederers in Hinblick auf Nestroy, dessen Stücke in seinen Produktionen immer wiederkehren und einen wichtigen Schwerpunkt bilden. Umfassend werden alle sieben Programme Lederers, die sich ganz oder zumindest teilweise auf Nestroy beziehen, in chronologischer Folge vorgestellt, wobei überwiegend unveröffentlichtes Arbeitmaterial ausgewertet wurde. Die biographische Einführung versucht Lederes Beziehungen zu Nestroy vor dem Hintergrund des Nestroy-Verständnis seiner Zeit nachzuzeichnen. In einem Gespräch am Schluss des Buches formuliert Lederer seine Gedanken und Positionen zu Nestroy und seinem Werk.
ISBN 978-3-901749-59-9


das eigene leben

Silvia Längle, Martha Sulz (Hg.) GLE-Verlag Wien / 2005

Dieses Buch ist eine praxisnahe Einführung in die Existenzanalyse.


Viktor Frankl - Ein Porträt

Alfried Längle Piper Verlag / 1998

Subtiles Porträt des Menschen Viktor Frankl und kenntnisreiche Analyse eines Lebenswerks

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