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Verband Wissenschaftlicher Gesellschaften Österreichs (VWGÖ)

Gründungsgeschichte:

Die Geschichte wissenschaftlichen Vereinswesens ist wohl so alt wie die Wissenschaft selbst. Trafen sich in frühen Zeiten die Gelehrten nach getaner Arbeit zu einem Glas Bier, so erfordert die heutige Zeit doch ein besser strukturiertes und organisiertes Zusammenarbeiten der einzelnen Gebiete der Wissenschaft. Der VWGÖ wurde vor über 60 Jahren als "Notring der wissenschaftlichen Verbände Österreichs" aufgrund der Bemühungen von Univ.-Prof. Dr. Stratil-Sauer gegründet. Damals galt es in der schwierigen Nachkriegszeit den Wiederaufbau wissenschaftlichen Vereinswesens in Österreich zu unterstützen. Seiner ursprünglichen Aufgabe ist er unter anderem durch Herausgabe der Hochschulzeitung, Einrichtung eines Verlages und Führung einer kleinen Druckerei nachgekommen. Heute sind ohne Beschneidung der alten Ziele neue hinzugekommen. Der Verband verstärkt nun auch den Dialog mit der Öffentlichkeit und betont die Komplementarität von Wissenschaft und Wirtschaft.

VWGÖ Verlag:

Die Grundidee in der Errichtung eines eigenen Verlages ist auf eine zentrale Aufgabe des Verbandes zurückzuführen: Die Förderung des Informationsaustausches zwischen Wissenschaftern, Forschung und Praxis, In- und Ausland. Der Anfang war eine kleine Offset-Druckerei; ab 1954 wurden, nach Erteilung der Gewerbeberechtigung, wissenschaftliche Werke in Verlag genommen, die keinen kommerziellen Verleger gefunden haben. Die Gemeinnützigkeit des Verbandes gebietet, auch heute, mit anderen Verlegern nicht in Konkurrenz zu treten, d. h. nur solche Werke zu übernehmen, die auf andere Weise nicht oder nicht den Wünschen und finanziellen Möglichkeiten der Herausgeber entsprechend publiziert werden können. Der wissenschaftliche Wert aber muss garantiert sein. In den Bereich der Verlagstätigkeit fallen zunächst einmal naturgemäß Veröffentlichungen wissenschaftlicher Gesellschaften. Die Zusammenarbeit mit den österreichischen Hochschulen manifestiert sich u. a. in Dissertationsreihen einzelner Universitäten. Die breite Öffentlichkeit wird mit dem "Handbuch der wissenschaftlichen Gesellschaften" angesprochen.

Weitere Geschichte:

Ab 1995 führte der VWGÖ aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen keine Verlagstätigkeit mehr durch und wurde in diesem verringerten Umfang 1996 von Herrn Prof. Dr. Bernd R. Binder (Öst. Ges. f. Physiologie, Vorstand des Instituts für Gefäßbiologie und Thromboseforschung an der Medizinischen Universität Wien und später Leiter des Zentrums für Physiologie und Pharmakologie, ebenso an der Medizinischen Universität Wien) übernommen Unter seiner Leitung wurde die Internetpräsenz des VWGÖ gefördert und intensiviert; die Statuten des VWGÖ wurden per 1996 und dann wieder 2006 (Siehe Homepage www.vwgoe.at, "Statuten") geändert. Es folgen zwei Präsentationsveranstaltungen in Graz und eine in Wien. Die Abwicklung der Öffentlichkeitsarbeit wird jetzt vorwiegend über das Internet, wie z.B. der "Newsletterversand" und der "Termindienst" bei der Presse weitergeführt. Die Vergabe von Büchern aus dem Archiv des VWGÖ ist nur mehr in digitalisierter Form möglich. Nach dem unverhofften Ableben des Präsidenten Prof. Binder 2010 übernahm Herr Univ. Prof. Dr. Hannes Stockinger (Öst. Ges. f. Allergologie und Immunologie, Leiter des Zentrums für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der Medizinischen Universität Wien) die Präsidentschaft des VWGÖ und setzt in vielen Bereichen Aktivitäten zur Förderung der gemeinsamen Interessen der Gesellschaften, vor allem was die Kürzungen von Seiten des Ministeriums betrifft. Seit 2003 sorgt sich Frau Michaela Pinkawa mit viel Engagement um die administrativen Belange des Verbandes.

Daten kurz gefasst:

Gründungsjahr: 1949 als "Notring der wissenschaftlichen Verbände Österreichs"

298 Mitgliedsvereine aus allen Gebieten der Wissenschaft:

  1. Recht
  2. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  3. Medizin, Pharmazie
  4. Naturwissenschaften
  5. Geisteswissenschaften
  6. Grund- und Integrativwissenschaften
  7. Wehrwesen, Bildende Künste, Land-& Forstwirtschaft, Industrie, Theologie, etc.

Aufgeteilt in folgende Sektionen (siehe Homepage/Sektionen)

  1. Grund- und Integrativwissenschaften
  2. Humanistisch, soziale Gesellschaften
  3. Juristische Gesellschaften
  4. Kunst und Kultur
  5. Länder
  6. Literatur und Medien
  7. Medizin, Psychologie und Psychotherapie
  8. Musik
  9. Naturwissenschaft und Technik
  10. Religion und Philosophie
  11. Wirtschaft
  12. Wissenschaft, Politik

1. Präsidium: bis 1995

Präsident: Univ.-Prof. Dr. Hans Hoyer (Rechtsvergleichung) Vizepräsident: A. Prof. Dr. Werner Hasitschka (Marketing) Generalsekretär: Dr. Rainer Zita

1983 Anerkennung als gesamtösterreichische Einrichtung der Erwachsenenbildung mit:

Anschrift:

Lindengasse 37; A-1070 Wien, Personalstand: 8 Angestellte + 1 externer Berater ab 1994: 1010 Wien, Eschenbachgasse 9, 1 Angestellte ab 1997: 1090 Wien, Schwarzspanierstraße 17), 1 Angestellte

2. Präsidium: ab 1996

Präsident: Univ. Prof. Dr. Bernd R. Binder (Öst. Ges. f. Physiologie, Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung, Medizinische Universität Wien) Vizepräsident: Dipl.Ing. Dr. Georg Widtmann (Öst. Ingenieur- und Architektenverband) Schriftführer: Prof. Dr. Richard Potz (Institut für Kirchenrecht)

3. Präsidium, Vorstand: ab 2010

Obmann: Univ. Prof. Dr. Hannes Stockinger (Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie)

Obmann-Stellvertreter: MinR. Dipl.-Ing. Karl Zimmel (Internationale Nestroy-Gesellschaft)

Schriftführer: Univ.Prof. Dr. Ernst Bruckmüller (Institut für Österreichkunde)

Dr. Petra HUDLER - Kassiererin, (Zoologisch-Botanische Gesellschaft)

Univ. Prof. Dr. Margarethe GEIGER - Kassier-Stellvertreterin, Österreichische Physiologische Gesellschaft)

Univ.Prof. Dr. Ernst BRUCKMÜLLER - Schriftführer, (Institut für Österreichkunde)

Dr. Eva WAGINGER - Schriftführer-Stellvertreterin (Österreichische Gesellschaft für Warenwissenschaften und Technologie/WU)

Rechnungsprüfer derzeit:

Günter Ofner, Familia Austria, Österreichische Gesellschaft für Genealogie und Geschichte Dr. Michael Strähle, Kulturinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz

Mitgliederstand 2012: 207 Mitglieder

Weiterbildung - Sexualtherapie - APPROBATION DFP: FACHSPEZIFISCHE PUNKTE: 48

06.09.2012 14:00 - 26.06.2013 16:00 Hotel Bokan, Mainersbergstraße 1, 8051 Graz, Tel.: +43 316/57 14 34 - Institut für Verhaltenstherapie, Frau Roswitha Gangl,0662/88 41 66, office@institut-avm.at

Viele Frauen, Männer und Paare sind von sexuellen Problemen und Erkrankungen betroffen, als einzelne Störung oder als Bedingung anderer psychischer oder körperlicher Erkrankungen. Ziel der Weiterbildung ist es, die sexualtherapeutische Versorgung zu verbessern. Basis dafür ist ein qualifiziertes Weiterbildungsangebot insbesondere für psychotherapeutisch vorgebildete Berufsgruppen. Die Schwerpunkte des dafür entwickelten Curriculums sind: • Wahrnehmen, Erkennen, Ansprechen sexueller Problematiken • Symptomatologie und Analyse sexueller Probleme und Störungen in ihren ursächlichen und aktuellen Bedingungszusammenhängen (verhaltenstherapeutisch, psychodynamisch, systemisch) • Spezifische Therapieansätze und Beratungskonzepte Die Weiterbildung qualifiziert zur Diagnostik, Beratung und Behandlung sexueller Störungen und vermittelt Ansätze zur Prävention.
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Weiterbildung Kinder und Jugendliche

05.10.2012 13:00 - 06.10.2013 18:00 Hotel Bokan, Mainersbergstraße 1, 8051 Graz, Tel: 0316/571434, http://www.bokan-exclusiv.at - Institut für Verhaltenstherapie, Frau Roswitha Gangl,0662/88 41 66, office@institut-avm.at

Die Ausbildung zum/r Psychotherapeuten/in qualifiziert primär zur psychotherapeutischen Arbeit mit Erwachsenen und älteren Menschen. Dahingegen benötigt die Behandlung von Kindern und Jugendlichen vielfach eine erweiterte und spezifische Qualifikation.
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Univ.Prof. Dr. G. Rabeder(Wien):Höhlenbär-Exkursion zur Schwabenreiterhöhle bei Lunz

25.05.2013 10:00 - 25.05.2013 19:30 Treffpunkt: Parkplatz Unimarkt in 3293 Lunz am See, Schulstr.7 - barbara-amina.gereben@univie.ac.at

max. 30 Personen, Anreise im eigenen PKW - Fahrgemeinschaften bilden! Anmeldung unbedingt erforderlich! Trittsicherheit!! Bergausrüstung!! Zoologisch-Botanische Gesellschaft in Österreich gemeinsam mit Verein zur Verbreitung naturwiss. Kenntnisse
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